Sumpf

Sie saßen in der Welt der Gefühle
und rührten sich nicht,
Abstimmung gab es nicht
untereinander.

Lückenlos
entstand Schaden,
und Gäste waren geladen,
das zu begutachten.

Die guten Gäste,
sie stimmten ein in den Chor
des Lobes,
wie weit wir es gebracht haben.

Ja-Sager
kein Lösungsmittel ist,
ich fühle mich verraten.

Der kritische Blick,
der nichts nützt,
wirkungslos ist,
geht tiefer.

War gar nicht so sparsam
der Leichenfund,
was da alles geopfert wurde
für diese Kultur!

In der Politik eine Sprache spricht,
die keiner versteht,
niemand.

Wir sammeln Geld
ein
und opfern es
für uns,
dumm gelaufen,
das!

Das Opfer sind wir,
die Gemeinde,
der gesellschaftliche Zusammenhang,
der übrig ist
bis zum Tod.

Man darf nicht in die Opferhaltung verfallen,
die verlangt wird
gesellschaftlich,
das kann jedem mal passieren,
nicht wahr?

Sollte aber nicht zur Gewohnheit werden
das Gebaren,
das nicht schön ist,
„du bist Opfer“
sagen
ein Leben lang.

Wie die Wunder bei zu großen Angelegenheiten
ausfallen,
verschwinden sie nicht,
wenn man sie nicht erwartet,
sie sind einfach da,
und wir freuen uns
ins Gesicht.

Ins Fäustchen
lachen wir
uns
und beißen mit dem Gebiss
auf den Knochen
vor Freude.

Es hat geklappt,
wir hatten Glück,
so ein Glück!
Die Anderen nicht.

Für irgendjemand soll das Kaufhaus auch auslaufen,
es kann nicht so weitergehen
das Modell,
weil das keinen Spaß macht,
Wohlstandsversprechen.

Weil wir Mitgefangene sind
in einer Welt,
ich bin ihr gefolgt,
der Weisheit,
der Frau, die ich liebe
permanent.

Die TV-Moderatorin sagte,
dass die Rugby-Show für Mädchen noch nicht gezeigt werden kann,
die Mädchen sind noch nicht so weit.

Psychisch
ungeordnet,
volatil.

Das Märchen vorbei
vom ruhigen Mädchen,
sie wollen mehr.

Siehe Paul McCarthy,
Stage Coach Mary and Eve,
virtuell
eine begüterte Familie
funkt ihm,
in seinem Versammlungshof
kam so etwas vor.

Die Menschen kamen zusammen,
und die Versammlung ging los
ohne Ergebnis,
startete
nur.

Geschwätz
über Ethik und Normen
menschlichen Verhaltens
blieb leer.

Die Psyche ist ein Fass ohne Boden,
sie steuert unsere Gefühle,
nicht die Gedanken sind verantwortlich
für unser Handeln.

Nicht mehr als der 50. Teil meines Lebens,
seitdem geht das
so
mit der Irrationalität.

Tut mir leid,
ich finde es schön,
will immer so bleiben.

In der Regel barfuß,
nicht wahr?
Arm und zufrieden.

Das ewige Leben ist schön,
es soll nicht vergehen,
niemals.

Sollte nicht die Kirche sein,
aber mein Leben,
Toleranz ist mir egal,
Liebe will ich geben.

Ausführlich farbecht
die Grünen
sind mir egal.

Das Scheitern des Projekts
ist Absichtssache,
denn nichts schmeckt so süß
wie Menschenfleisch.

Ist so heiß,
wie es gegessen wird
von Menschen.

Es besteht die Gefahr,
nach vielen Jahren
wie er,
Jesus,
zu enden.

Aber das ist mir egal,
ich will frei sein,
und dafür schlage ich mich selbst
ans Kreuz.

Selber
diese Welt
sein.

Wir müssen auch mit dem Unmöglichsten rechnen
können,
es steht uns zu,
und im Nu
kannst du ein Gedicht
in einer Schachtel verstecken.

Gib es zu,
es gefällt dir,
die Welt zu verkürzen.

Die Welt ist klein,
ich passe nicht hinein,
ich bin zu groß für sie.

Und dennoch,
was sollen diese Hobbytränen nur
um die Welt!

Was dich zukünftig an deine Aufgabe bindet,
die Welt
zu reflektieren,
deswegen hatte ich dich zuerst gefragt,
lebst du noch?

Ja,
danke,
war deine Antwort
gewesen,
danke, dass du es zulässt.

Aber im Wesen
bist du tot,
glaubst du nicht an mich,
an deine Kreativität,
die schön ist
Ästhetik.

Es gibt immer einen Rest,
den man nicht gelebt hat,
Inkarnation.

Hirnrissiger geht’s nicht,
Inkarnation
wieder?

Ich will das nicht,
wo ich gelandet bin,
Gebiet
unwirtlich
und nicht schön.

So,
ein verschärfter Deal
mit mir.

© Johannes Lichteruh, 2023

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