Wunderbar,
dann waren es die Liebhaberkuverts
der 1950er Jahre, deiner Geburt,
wenn man sie aufschlug,
wurden sie zu Musik.
Sie bringen Musik zum Klingen,
die Liebesbriefe,
wenn man sie bewegt
heute noch.
Aber heute vom Kampfgericht
soll das einfach entgegengenommen werden
und ein Urteil gesprochen werden,
das gerecht ist,
der Scheidungsrichter hat das Wort.
Ich habe sie bekämpft bis auf Null,
meine Gefühle
homosexuellen,
und da erschien mir ein Mann
im Traum
und sagte, du gehörst mir.
Was soll ich machen?
Wer war das?
Ein braunes Gewand,
sehr elegant gekleidet,
geschmeidig zurückhaltend.
Dunkles Haar
und grüne Augen
freundlich,
ein Weiß war darin,
schon menschlich,
ein Braun
insgesamt.
Von einer Thelema-Firma,
er fragte mich, ob ich sie kenne,
ich verneinte,
dann wirst du sie kennenlernen
demnächst,
sagte er mir.
Ich tippte innerlich auf Immobilien
oder Pharmazie,
aber schwieg.
Ich glaube, es war Crowley,
der sich eingeschlichen hatte
in meinem Gemüt
und pries meinen Samen,
ich drückte mich körperlich an ihn
im Stehen.
Wir standen nicht auf der gleichen Seite,
aber 3 Jungs noch neben ihm,
einer gut aussehend,
blühend.
Die anderen durchschnittlich
im Gesichtsschnitt,
sie waren noch jung.
Er hielt sie für sich bereit,
das war noch vor der Geburt
die nächste Generation
der Schwulen
auf diesem Planeten.
Tage zuvor war ich beschäftigt
mit Kenneth Anger,
dem südlichen Typen
der Gefühle.
Sizilien,
wo der Tempel Bestand hat
noch heute.
Das homosexuelle Schwein,
666,
der Tod
von diversen Seiten.
Jetzt bist du auf den Trichter gekommen,
voller Beschuss auf die Gesellschaft,
die das verursacht hat,
deine Homosexualität.
Nicht der Almanach
deiner Gefühle
ist die Ursache,
sondern das Ergebnis.
Wie verstarb ich gleich noch mal?
Durch Homosexualität?
Ja,
es ist der Tod.
Crowley verglich sich mit dem Teufel,
und daraus erwuchs eine Magie,
Praktiken,
die Sektencharakter haben.
Man sieht es auf den Straßen,
in den Clubs,
es ist so deutlich
zu sehen.
Beobachten,
wenn man will,
die Zeiten schwanken
sogar mit.
Wenn es das gibt,
dass die Zeit ins Schlittern gerät,
das ist heute
unser Heute.
Einen Bezwinger gibt es nicht,
wir rudern alle mit,
und die Politik ist blind
für das Verhängnis.
Sie fördert es noch
und deklariert es als Fortschritt,
dass wir abartig sind.
Was bleibt ihr auch anderes übrig,
sie ist unfähig,
reguliert es nicht,
unser Leben.
Bei dir will ich mir keinen Rückhalt holen,
Crowley,
Magie vom Feinsten.
Die Jungs
behalten,
sie sind deine,
die häufig im Leben vergaßen,
das sind auch neue Kosten,
die Welt,
die sich immer wieder neu konstelliert
durch sie.
Das wird dir Sorgen bereiten,
nicht wahr?
Die Menschen hingemordet.
Die Menschheit,
ach, wie bin ich glücklich,
dass es vorbei ist,
wenn es mehr als um einen Kontrast geht.
Zwischen mir
und den Menschen
das Machtgefühl,
das ich habe,
ist schön.
Une bonne garde
gegen die Menschheit
abwehren.
Magnetismus der anderen Art,
zwei gleiche Pole,
der Mensch und ich,
spricht Gott zu mir.
Der kleine Wicht,
der Bösewicht,
der Rachegott,
der Gott der Liebe?
Was nun,
was denn nun?
Der nichts Gutes mit uns im Schilde führt,
solange wir gegen ihn sind.
Berechtigt?
Ich denke, nicht,
wir sollten ihn lieben,
wir sind unterlegen
ihm.
Die Physik kennt keiner
schlussendlich,
er ist fern
und nah zugleich.
Dichotomie
par excellence,
Wirtschaftsmacht,
der Zahltag kommt bald,
wir werden sehen.
Die Mehrzwecklampe
bist du,
mein lieber Gott,
du beleuchtest alle
und jeden.
Tut mir leid,
dass ich das so sage,
ich bin es selber,
ich leuchte allen.
Die Leute tun mir leid
immer noch,
aber nicht mehr lange.
Bange soll ihnen werden
vor mir,
ich bin ein Tier
auch,
wenn ich es will.
Bayernwirtschaft,
Saugapfel,
Geld, Geld
und nichts verschwenden.
Ich werde es wenden,
das Leben,
ich werde es tun.
Das wird ein schlaues Ergebnis sein
für mich und meinen Herrn
im Himmel.
Soll ich wieder Druck aufbauen?
Ja,
ich schaffe das,
ich bin ein Dämon
ins Grüne Gewölbe.
Deine Empfangszeit
des Reichtums,
der Güte der Dinge.
Bis Mittwoch war ich gekommen,
dann war Schluss,
das Arbeitspensum beendet.
Die heilige Woche
stand im Schatten
meiner Gunst,
ich wollte nicht mehr,
tut mir leid.
Und das Ende vom Ende
ist so weit gekommen,
dass es zu Ende ist
endlich.
Du nimmst dir Zeit dafür,
für das Ende
der Menschheit,
sie zu beschreiben,
wie sie endet
fürchterlich
mit einem großen Schlag.
Bis an das Ende des zu schaffenden Ziels,
das ist der Tod
rotwangig,
und rot die Lippen,
die Brüste geschmückt mit Blumen.
Anderen fühle ich mich servil,
so servil gegenüber,
diesen Kräften nicht.
Der Ruhepol der Wirtschaft,
der ewigen Wirtschaft,
ist meine Pflicht,
das zu sagen
so deutlich
in dem Gedicht,
bringt Millionen
und Abermillionen
in den Kampf
tagtäglich.
Das ist nicht das Leben,
das ewige Leben,
aus der Bibel bekannt.
Aber Existenzangst,
das tägliche Leben
very old.
Eine Schule arroganter Bosheit,
unsere Welt,
wer freut sich am meisten,
der anderen eine Grube gräbt
und fällt selbst hinein?
Ich denke, nein,
das Gedächtnis,
die Gedächtnisleistung
ist es.
Es ist ihr Opfer allein
des Wohlstands,
als erstes
Ergebnis.
Du weißt nichts von deinem Tod,
du weißt nichts von dem Danach,
du wachst mit neuen Seelenkräften wieder auf,
du bist wiedergeboren,
du bist wach
das ewige Leben.
Teilweise unvernünftig
die tierische Wahrnehmung
in diesem Gedicht,
nicht wahr?
Unter diesem Aspekt
muss es weg,
muss es eliminiert werden,
ganz und gar
das Tier in dir.
Das rate ich dir
in aller Gemütlichkeit,
die schrecklich sein kann
wie ein reißendes Tier.
Du in mir,
ich in dir,
kann ungemütlich werden
sehr.
Johannes Lichteruh, 2023