X-beliebig

Kosmos,
der Kosmos schreit
nach Freiheit,
er auch,
ich bau ihm ein Haus
in meiner Seele.

Die Hölle der Grauenvollen,
der Teufel,
wen wundert es auch,
es ist ihr Getümmel
dort unten
seit Jahrtausend.

Im Kosmos
gefangen,
sie wollen raus,
alle.

Die kleinen Teufel,
Teufelchen,
die sich dort ein Grab geschaufelt haben
freiwillig.

Wir sind im Auswärtigen Amt beschäftigt
und können nichts sagen zur auswärtigen Politik,
der Kosmos erschüttert uns,
der Kosmos will uns haben,
wir wollen ihn,
wir lieben ihn,
er liebt uns auch,
wir gehören zusammen.

Der Kosmos brennt,
auch das ist Ausland
für uns
unbekannt.

Die Claims abgesteckt,
wer kriegt den Mond, den Mars,
aber holla, noch ist nichts Bedeutendes entdeckt.

Bodenschätze,
es sind nur Vermutungen,
und Leben entdeckt?

Bis jetzt nicht,
Wasserkristalle könnten darauf hinweisen,
Wasserstrukturen,
wie sie die Welt kennt.

Dicht unterm Eis
in der Kälte
Leben?

Die Satelliten schwärmen aus,
das Teleskop sagt Wahrheit,
soweit wir sie kennen
und Glauben schenken.

Wir denken uns häufig etwas aus,
und das macht Spaß,
einfach Spaß
spaßig
die Wurmlöcher,
schon der Begriff!

Wir kehren zurück
in die Vergangenheit
und erkennen uns nicht wieder
trotzdem.

Wir sind blind
für unser Schicksal,
das es dort nicht gibt
in den Sternen.

Wir erforschen alles
krumm und klein
und vermüllen es
für zukünftige Generationen.

Das ist ein materieller Beweis
für die Dinglichkeit unsere Lebens
und sollte uns zu denken geben,
denn Geist heißt, was er heißt,
Geist.

Immaterielles Leben,
wir können es nicht einfangen
mit Teleskopen,
wir sehen es nicht,
wir nehmen es nicht wahr.

Ergo, fällt alles auf uns zurück,
wieder einmal
der Mensch im Mittelpunkt
der Sklave seiner selbst.

Wenn man genau hinschaut,
wo der Mensch Spuren hinterlässt,
ist Dreck.

Doch Masq schaut verschmitzt, keck
hinter seinen Millionen hervor,
er ist ein Tech-Gigant,
nicht mehr
und nicht weniger.

Kein Mensch mehr
aus Fleisch und Blut
und Haar,
das sich aufstellt,
wenn er sein eigenes Werk sieht.

Betrachtet,
ein Scherbenhaufen sein Leben,
wühlen im Geld,
das nutzlos ist.

Der Teufel,
er ist besessen
vom Mehrwert
pekuniär.

Das Eier-sitting
tut weh
und macht blaue Flecken
am Hoden.

Der Hosenboden schlaff,
der Arsch klein,
jung gehalten
vom Fitness.

Und ein Bein steckt in dem anderen,
so x-förmig kann er laufen,
der Herr Masq,
SpaceX,
X Æ.

Er hat’s mit dem X
seit der Kindheit,
kann nicht richtig laufen.

Und brennen nicht aus
die Kriege,
die Konkurrenz ist groß,
die Konkurrenz schläft nicht.

Das eigene Feuer verzehrte sie,
kann man nur hoffen,
auf der Jagd nach Investitionen.

Aber es wurden Befehle erlassen,
Durchsuchungsbefehle wegen unsittlichen Verhaltens,
man durchkämmte alle Räume
nach Porno-Bildchen
mit Kindern und Masq,
dem Affen
in der Hauptrolle.

Aber man fand nichts,
Gott sei Dank,
sagte sich Masq,
was nicht ist, kann noch werden.

Der Tränenschock
im Unterrock,
was hast du mit mir gemacht,
Eli Masq?

Ich bin schwanger,
wir haben ein Kind
gemacht,
das ich nicht wollte.

Machen
wir geschwind
und ziehen es groß
trotz Scheidung.

Die Trennung ist groß
von uns beiden,
das arme Kind,

sagte die Mutter,
er schwieg.

Soziologisch interessant,
was war geschehen?
Jeder macht sein Ding,
unbefangen
vom anderen.

War das richtig?
Ich denke, nicht,
die Menschen sollten zugetan sein
einander
unentwegt
und sich nicht trennen
auf Abwegen
ums Geld.

Ich bin scharf erregt worden
in diesem Spannungsfeld,
Mensch, Axel.

Dein Denken zu lenken,
ist nicht einfach,
das gebe ich zu.

Ich schaue nur zu,
ich bin ein Gott,
dein Gott.

Wegen dieser ohnmächtigen Gedanken
wirst du krank,
nicht wahr?

Und um ein- und allemal
rate ich dir,
das Denken abzuschalten,
willst du es?

Nein,
ich will Erfolg haben
in dieser Welt.

Es gefällt mir,
wenn die Menschen mir zujubeln,
ich bin ein Pop-Star
auch
und fülle meinen Bauch
mit Geld
gern.

Ob es dir gefällt, mein Gott,
oder nicht,
ist mir egal,
so egal,
ich bin ein Mensch.

Und das ist meine Aufgabe
meiner Existenz,
Reichtum und Geld,
und eine Nase nach vorn
ins spirituelle
Reich
der Normen,
die deine sind.

Das genügt
vorerst
für meine Existenz.

Goethe hat es vorgelebt,
dein Liebling
selbst.

Doch, er war begnadet
durch dich,
gib es zu!

Und im Nu gefällt dir,
was des Menschen ist,
rate mal,
seine Aufgabe!

Aus Fleisch und Blut
und Körper
körperlich,
nicht nur Seele
und Spiritus Sanctus.

Glaubst du nicht
mir,
bist du nicht mein Gott
auf dieser Erde.

Mein Gott, wie erkläre ich es dir,
ohne dich zu ärgern?
Du willst dich nicht entfernen
von mir
deswegen.

Ich weiß es genau,
ich bin eine Frau,
ein Mann für dich.

Nimm mich an,
so wie ich bin,
das ist schön,
Ästhetik,
die dir gefällt.

Alles, was der Fall ist,
ist die Welt,

sagtest du,
oder ein Mensch
durch deinen Mund,
und du hast es akzeptiert
bis heute.

Person der Woche,
das bist du,
in nur einer Woche
hast du es geschafft.

Und ich schaue zu,
gaffe
aus dem Paradies
heraus.

Bin passiv
die Menschennatur,
ein Geschöpf
nur.

Nach deinem Willen
auf dieser Erde
aus Erde.

Ein Sandkorn
genügte dir,
danke!

Material,
Materie
allemal.

Kohlenstoff,
Kohlenwasserstoffe,
wie habe ich das deutsche Wort gefunden
für Leben?
Gar nicht.

Deine Schuld
alleine,
du wirst es finden.

Beizeiten
lege das Denken beiseite,
und du wirst es finden.

Halleluja,
es ist dein Geist
selber.

Das Bewusstsein trägt weiter
auch nach dem Tod,
und das ist unsere Not,
dass wir es nicht erkennen
wollen.

Durch unser Denken,
vermittelst,
es ist keine Schande,
es zuzugeben.

Ziehkraft
ins Unermessliche,
was falsch ist.

Hebe sie auf,
die Gedanken,
und schmeiß sie weg,
weit von dir.

Das ist das Richtige,
was du tun kannst
in deinem Leben,
um dich zu beleben
und deinen Geist,
und weißt du,
was Liebe heißt?

Liebe,
not only
one time,
immer,
ewig
will dich beleben.

Mehr gibt es nicht,
zu sehen,
erkennen
in deinem Leben,
das kurz ist.

Zu kurz,
sehr kurz,
aber in der Kürze liegt die Würze
bekanntlich.


Eli Masq, US-amerikanischer Unternehmer

Johannes Lichteruh, 2023

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