Für jemanden,
der nicht töten will, aber lieber singt,
aber nicht bodenständig
Gott.
Es muss eine andere Ursache haben,
du packst die Erde mit rein
und die Hoffnung
und die Freiheit,
sie können nicht Teil davon sein.
Gott ist die Liebe,
die Liebe,
vielleicht kehrst du doch noch nach Hause zurück.
Gott
und die Schübe
der Liebe,
die dich ereilen
manchmal
mancherorts.
Du trägst sie fort
nach Hause
zu dir,
sei kein Tier,
du schaffst es.
Hätte Kettensäge gesagt
beinahe,
ich will ganz lieb zu dir sein.
Demenz
hatten wir schon,
keine Klagen!
In einem anderen Leben.
Kommt nicht wieder vor,
sei beruhigt,
dann kommst du in die Ergebnisfalle,
den Tod.
Das ist der Tod,
man müsste ja weniger wissen,
um das zu erfahren,
was ist der Tod?
Eigentlich geht es um das letzte Arbeitsergebnis,
hast du es geschafft oder nicht,
Gott, die Nähe bedrückt dich,
aber du willst ihn,
du liebst ihn,
das Leere,
das Nichts.
Erste Maßnahmen werden eingeleitet,
dein Leben,
wie haben sie die Kunstfigur zusammengehalten?
Noch Gegenwehr?
Erstens interessiert mich, wie dein Gegengewicht gestorben ist,
das ist der Tod,
du hast ihn überlebt,
nicht?
Um deine Eltern existiert kein Geheimnis,
sie sind Adam und Eva,
sie sind beide gestorben
und leben dennoch
immer.
Inkarnation beworben
um sie,
der arme Kerl weist ihr die Tür,
und in der Not
wird er rot
vor Scham.
Das war ihr Galan,
Adam,
Adam und Eva
waren einmal zusammen
ein Paar.
Dann geht es um Perfektion,
Zuverlässigkeit,
wo du versagt hast.
Tausendsassa
du bist,
den Fluchtmechanismus kennst du,
nach Hause
zu Gott,
wo du hergekommen bist.
Und warst noch klein
ein Kind
unschuldig.
Habibi,
mit dem ersten Ölkonzern muss man vorsichtig umgehen,
wirklich beeindruckend
wie ein Tigerbaby,
das wild ist.
Die beiden Ölbäume
standhaft
und kämpferisch.
Sie lassen sich nicht unterkriegen,
sie treiben durch die Jahrhunderte
ihr Spiel
und lassen die Menschheit
tanzen
nach ihrem Spiel.
Das ist schön,
das ist Ästhetik pur,
mit einem langen Stab
als Lanze
schlagen sie die Menschheit
zu Brei.
Und können sich an dem Fasermund zurückentwickeln,
es macht ihnen nichts aus,
das Ziel ist transzendental
zu Gunsten Gottes.
Der Kaufhausrausch
wie vor 10 Jahren
hat dich
noch immer.
Eine mindere Tochter
bist du nicht,
aber ein Sohn,
sein Sohn.
Gott,
der Brutalismus der luxuriösen Art,
dein Leben,
du bringst ihn nach Haus
und achtest darauf,
dass er erhalten wird
in deiner Seele.
Werde sanfter,
schluck auf!
Hier einen Konsens zu finden,
fällt nicht schwer.
Bitte, bitte,
lieber Gott,
Gott zu bitten.
Er rührt sich schon
aus der Dauerschleife,
du bist geboren
von Neuem.
Nicht rausgekommen,
wortwörtlich
du bist in ihm
noch immer.
Immer täglich
öffnet sich der Schrein
zu seinem Wort
für dich.
Ist das nicht schön?
Ist das nicht Ästhetik,
die befreit?
Ja,
ich genieße es
tagtäglich
beim Schreiben.
Ein Riesenandrang
an deinem Herzen,
du willst so sein,
sachlich und fein
transzendental.
Wer den Kauf will, soll kommen,
wer eine Stunde vorher kommt,
wird abgewiesen,
dann ist es zu spät,
die Herzenswärme fehlt,
sie ist nicht eingeübt im Leben.
Mach dir ja nichts vor,
genug geschlafen
den Dornröschenschlaf
der Welt.
Dieser schönen Welt,
die das Geld zusammenhält
und der Glaube.
Beides,
ja, so ist das Leben
im Allgemeinen.
Wir wollen die Wertigkeiten nicht verschieben,
wir sind hier
in der Welt.
Ein Recht des Menschen
ist ihm beschieden,
ich bin ein Mensch,
ich will es sein.
Mit Haut und Haar,
nicht wahr?
Gerade noch,
wenn die Existenz daran hängt.
Akzeptabel
wider Willen
im Sonnenfeld,
und Eitelkeit
beschienen.
Die Klosterinnung
ist mir unbekannt,
dennoch spruchreif,
mein Leben.
Es war immer so gewesen,
ob Haus und Hof,
ob Reisen durchleben,
es war ein Kloster
immerdar.
Haus und Weg,
und ich allein darin,
ein Netzkabel zu mir
Verbindung.
Halbe Halbe,
also ein Viertel
zu mir.
Das Getränk, schmeckt süß
der Rausch
und bitter zugleich
im Magen.
Es ist Honig
so zuckersüß
und stört mich im Schlafen
noch.
Die Bienen in ihren Waben
summen zu laut,
und keine Klimaanlage
wie hier in Ägypten,
wo ich bin
zur Zeit
und lebe.
Die Technik frisst mich auf
dieser Welt,
ja, Leben bewahren,
wie schön wär denn das?
Die Migrantenpost
ereilt mich
auch hier,
und habe keine Lösung
dafür.
Langsam lässt der Ärger nach,
die Hilflosigkeit
auf verlorenem Posten
in der Ägäis
und darunter.
Es ist die Gewohnheit,
man gewöhnt sich daran,
an schlechte Nachrichten,
und findet nicht heraus
aus diesem Haus
des Bösen.
Johannes Lichteruh, 2023