Pandora

Das nimmt dir gerade die Stimme weg,
der Krieg
weltweit.

Die Kinder schmieden mit, den Krieg,
die Waffen werden ihnen in die Hand gedrückt
ohne Lehramt,
und ab geht’s
durch die Mitte!

Die Spaliere stehen bereit,
die Kinder sind bereit
zum Schießen.

Pol Pot lässt grüßen,
vor langer Zeit,
als er Kindern die Verantwortung gab,
zu prüfen,
ob einer würdig war zu leben.

Oder zu sterben
in den Sielen,
wer keine Schwielen an den Händen hatte,
war kein Arbeiter
und musste sterben.

Das war sonnenklar auf Bildern dokumentiert,
und stießen die Kinder die Toten noch in den Graben,
an dem die Prüfung stattfand.

So rottete er die Intelligenzija aus
in Kambodscha,
er selbst, Pol Pot,
war ein Studierter
in Paris
geworden,
der gesellschaftlichen Verhältnisse.

Und hasste doch das Intellektuellenleben,
er stellte sich niemals einer Prüfung
in seiner Pariser Zeit,
die eine Ausbildung war
angeblich.

Stattdessen kommunistische Zirkel
zum wiederholen Mal,
er war vergiftet,
wurde es
als Wiederholungstäter
nach und nach.

Seine Leistungen standen im Vordergrund
für das Kommunistische
ausschließlich,
und sah das ganze Ausmaß des Westens,
der ihm dekadent vorkam.

Um das zu verhindern
in seinem Land,
brauchte er keine Intellektuellen,
aber Arbeiter und Bauern
zum ersten Mal
in der Geschichte Kambodschas
als Träger der Gesellschaft.

So viel Leid gesehen
in dieser Welt,
und die Menschheit wird nicht besser,
sie will immer schnell zur Tagesordnung übergehen,
der friedlichen,
wie sie meinen,
die Menschen.

Aber es gibt keinen Frieden,
nimmer
für immer,
und wenn wir den Wechsel, die Veränderung
nicht mit friedlichen Mitteln schaffen,
gibt es Krieg.

So ist das Gesetz
des Lebens,
bis ihnen eines Tages auf die Füße fällt
ein leichtes Kartenhaus.

Der Wind pustet sie um,
die Flutkatastrophe,
es gibt keine Strophe im Liedgesang,
die das mag
im fröhlichen.

Ich wäre bald umgekippt,
ohnmächtig geworden,
was so geschieht in der Welt,
die Schlechtigkeit
des Menschen.

Ich brauche niemand
außer nur mich allein,
der feinste Wüstensand
gehört in Müllsäcken geregelt,
warum?

Immer nur nachts holten sie die Juden ab,
legten sie auf ihr Sterbebett
und lachten,
Gottes Volk musste leiden.

Auch nicht auf dem Schuldrechtsschein
stand Gnade,
wo du dich so intensiv reinfixiert hast
in die Welt.

Du warst ein Jude,
du weißt es nur nicht genau,
in all deinen Leben
war der jüdische Klau
vorhanden.

Es gibt eine Reihe
von Inkarnationen,
du warst nicht verschont davon,
die Verschwägerung,
die Verwandtschaft.

Das hält der Blitz nicht aus,
der aus den Wolken kommt,
diese Überraschung
der Erkenntnis
hält dich nicht auf
in deinem Lebenslauf.

Du bist kein Jude geblieben,
den Genuss des Lebens
willst du leben,
Feigling,
der du bist
vor dem Herrn,
du tust es doch nicht.

Der Genuss deines Lebens
ist dir verwehrt,
du hast Angst
permanent.

In vollen Zügen genießen,
tu es,
habe den Mut,
es steht dir zu
ganze Flut-Burg!

Zur Panzerung
gegen sich selbst
gehört dir
das Glück.

So die Ozeane, die Meere,
die du weinst,
die Tränen
vor Glück.

Die Zeit-Dosen
nur in grünen Dosen,
ich werde arbeitslos.

Kriminell
das Verbrechen,
ich bringe sie um,
die Grünen.

Das ist die gestaute Eitelkeit,
was du hast
in deinem Denken.

Paros, Sterbe-Insel?
Ich weiß es nicht,
ich fahre dorthin
übermorgen
schon,
Archilochos, ich bin
dort geboren.

Der Fasel-Gegner,
der du bist,
klar und deutlich ist richtig
die Anweisung im Gedicht.

Der Helfer
für das Menschengeschlecht
will nicht ruhen,
ich bin nur ein Mittler,
ruft er.

Der Wunsch im September,
المولد النّبوي ,
die Süßigkeiten
schmecken gut.

Bestens
ein Feiertag,
Geschirrspüler,
Säuberung.

Sie nannten sich Gegner,
die Parteien,
trotzdem.

Das schiitische Gut
verschüttet
von Anfang an.

Hassan Verzicht, und Hussein
ermordet
brutal.

Sie merken es nicht,
die Menschen,
was es war,
und machen weiter so
wie immer.

Rituale
um ihr erbärmliches Leben
kleines,
Kontroversen
werden ausgetragen.

Häufig blutig
im Sein,
so bekennt man
keine Lippenbekenntnisse.

Was du sagst,
ist richtig,
gemein,
aber wahr.

Das Fingerarschloch
des Schreibens
verbreiten.

Du aber, Mondgöttin,
schizophren
wachst darüber
wie Ebbe und Flut,
Produktivität
und Schreibblockade.

Gesellschaftlich engagiert
ist das nicht,
ganz sicher!

Zum 100. Firmenjubiläum
عروس ,
du wirst kein Glück haben
mit dem Dichten,
es will es keiner lesen.

Zu schlecht geschrieben,
Metrik und Reim fehlen
für den allgemeinen Geschmack.

Der Inhalt zählt nicht,
ist viel zu kompliziert,
den Menschen zu denken,
der über sich hinauswächst.

Im Schützengraben liegen
ist besser?
Ich glaube nicht
besser
als ein Gedicht,
das du schreibst
in der Stube
und nicht in der Grube,
denn dann ist es zu spät.

Wir kämpfen noch weiter,
nicht wahr?
Wunderbar,
war meine Antwort,
der Lustgewinn
sonnig.

Noch schätze ich jedoch das Risiko,
das du verlierst,
verlieren könntest.

Wenn Gefangene durch die Interessen der Kultur, in der sie gefangen sind, beeinträchtigt werden,
das bin ich,
ist mein Leben.

Vom Schutz befreien
wäre schön,
eine solche Seele bereitet
ist schön.

Die Preise wollen wir vorher festlegen,
wer soll das bezahlen,
deine Seele,
sie auslösen aus dem Weltverbund?

Es gibt ein Anrecht der Welt
auf dich,
Flammenrisiko,
Krieg.

Wer in ihm stirbt,
hat gesiegt,
das war ein Signal,
ein Glaube
seit der Antike.


المولد النّبوي , arabisch: die Geburt des Propheten
عروس , arabisch: Braut

Johannes Lichteruh, 2023

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