Treibnetz

Holla, bestialisch,
der Krieg in Palästina!
Dauerhaft draufhauen.

Die Glücksinvestition,
der Krieg,
der alles wendet,
was notwendig ist.

Ich kenne die Brandziffer
in die Haut hinein,
ein Jude sein
im 3. Reich,
in einem Lager
und allein
auf mich gestellt.

Ich kenne die Angst,
die Furcht,
ich spaße nicht
damit.

Mit dem Krieg
deine Top-Musik,
Tannhäuser
und Lohengrin.

Auch nicht unter verwandten Aufsehern
wie deiner Mutter,
die Lichter gehen aus
in Deutschland.

Es gibt keinen Schutz durch die Eltern,
die Kinder wissen das
genau
und richten sich danach,
ihr Leben aus,
sie werden selbstständig.

Leute wie du sind nicht mehr zu schlagen,
sie haben sich befreit,
sind nicht mehr in Deutschland,
sondern in Ägypten,
dem sicheren Land von alters her.

Auch Tanz-Ionen
schwirren durch die Luft,
sie beeinflussen dein Gemüt.

Das Gesicht getarnt,
die Fresse frech,
schlägst du dich durchs Leben
mit Lügen
und hast Erfolg damit
gehabt?

Ich denke, schon,
der Lohn des Lebens
sind Lügen aufgehäuft.

Es lohnt sich schon,
zu lügen
mit Erfolg.

Der Killer-Instinkt
der Linken,
sie mischen den Laden auf
seit 200 Jahren
in Europa
und nicht zu ihrem Schaden,
sie verdienen mit
und werden Millionäre.

Die Tage, nutze sie,
sie vergehen wie im Traum,
und willst du in die Wahrheit schauen,
dann schau in dein Gesicht!

Dann tu es jetzt
in deinem Leben,
du bist es.

Dann musst Gutes du nicht hervorbringen,
der Erfinder des Eisglases
bist du nicht.

Spricht,
der du bist,
dir war schon klar, irgendetwas ist anders.

Eine Erststimme hast du nicht
bei der Wahl des Lebens,
die hat ein anderer.

Gott im Licht
die Fakten sichergestellt,
menschliche Biomasse enthüllt.

So deutliches Übergewicht
schon vor Jahren
erreicht
er, der Mensch.

Er will den Krieg,
die wilde Auseinandersetzung,
mit Waffen in der Hand
aufeinander losgehen
und töten
im Angesicht des Todes.

Ich lobe es? Nein!
Ob Sie DDR-Reife sehen?
Aja-movie-flight,
den Koran aufs Handy?
Wo wir alle hinmüssen,
in den Tod.

Keine Ahnung, und setzt sich fort
im Dunkel der Nacht,
der Herbst neigt sich dem Ende zu
unseres Lebens,
wo wir so gescheit waren,
so gescheit waren
und wussten doch händeringend
nichts
vom Leben.

Hydrogel
im Haar,
das immer hält,
die Frisur nach hinten gekämmt.

Wie schön, wie wunderbar
lässig
unser Haar,
das kraftvolle,
Samson im Dienst!

Sturmfrisur
stürmisch
dem Wind entgegen,
der uns entgegenweht
im Leben.

Katarina, die Riesin,
das Superweib
im Internet,
sie lächelt in die Kamera
und ist bereit zu f*cken.

Ja, das ist aus unserer Kultur geworden,
wenn es darauf ankommt,
lachen wir.

Wenn es darauf ankommt,
ernst zu sein,
ernst sein zu müssen,
weil die Situation zu traurig ist.

Mord und Totschlag
alle Tage
auf den Straßen
die Gewalt noch herausheben
aus unseren Herzen.

Das Urlaubsgefecht,
das ich meinte,
wenn ich von Erholung sprach.

Na ja, wenn du die Welt als Gegenüber hast,
sieht es so aus,
ein einziger Gebetsteppich
mit Sprache darauf
zum Heulen.

Unvorstellbar,
den Sieg mitzunehmen,
der Springpunkt
des Lebens.

Ist nicht neu
die Liebe zwischen den Männern,
der Sex, der Kaufsex.

Die Spreu vom Weizen,
die du aufliest
und weiterverarbeitest
im Gedicht.

Anwandlungen,
die krank sind
im Hirn,
in der Phantasie.

Kein Alzheimer-Geschlecht bist du,
du weißt alles,
ein Genie
zum hochtrabenden Genuss
deines Lebens.

Wenn deine Menschen heimgedichtet werden sollen,
dann schaffst du es nicht,
du bist nicht Gott,
ist eben das, was frei macht.

Sex
in jeder Stunde
des Tages.

Tausche es ein
gegen dein Glück
mit Gott!

Der Impuls geht immer nach vorne
tief in die Nacht hinein,
Verhandlungsspielraum
gibt es nicht.

Die Sache ist konkret
und geschieht
nach ihrem Willen,
du bist der Wille
klein.

Geburtstagsfeier,
mein Alter!
Haben wir geplündert
die Seelen der Menschen,
einem anderen Zweck dient sie nicht,
die Geburt.

Und den Gurt des Vergessens
umgeschlungen
um die Stirn,
und der Mensch vergisst sich
und seine Seele.

Prachtvolles Gemüt
hast du,
in Frieden sterben
wirst du nicht.

Berlin kaspern
ist dein Gewicht,
in der Notlage
der Nation.

Deutschland ist bedroht
von vielen Seiten,
wie viele es sind,
kann ich nicht sagen.

Ich bin kein Prophet,
aber dass es um unsere Existenz geht,
kann ich sagen
mit Vehemenz.

Der Dehnungsverlust
bei der Übung,
der sportlichen,
der Tod,
das Sterben
im Überfluss.

In den Städten und Dörfern,
auf den Landstraßen
und Fußgängerüberwegen
hat alles nichts genutzt.

Der Frieden,
der Verlust ist groß in der Seele,
sie sprengt sich jetzt auf,
sich selber
am Wohlstandsverlust.

Und das ist schlimm
in unseren Tagen,
dass man daran glaubt,
das Wohlstandsversprechen,
denn Sicherheit geht vor Wohlstand,
nicht wahr?

Stellvertretend
machen wir weiter
und steigen auf die Leiter,
keine Himmelsleiter,
sie führt nach unten
in die Hölle.

Wo wir sind unter Gewölle
und Kraut und Rüben
und liegen übereinander.

Wie immer
im Leben
über Kreuz.

Aja von arabisch: آية , Vers (Koran)

Johannes Lichteruh, 2023

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