Das Dach

Der Rock-Star,
der du bist,
du rockst die Zeit,
die Zeit outer line
mit dir.

Ich habe dich beim Flegel-Tanz gesehen,
das war schön,
wie du die Welt aufmischst.

Hast du denn einen Überzeitplan?,
frage ich dich,

ja, antworte ich dir,
ich weiß ihn nur nicht,
er wird mir gegeben
von Gott.

Der Planvolle ist ohne Spott
gegen mich,
er veralbert mich nicht.

Er meint es ernst mit mir
im Gegensatz zu dir,
du, mein Schicksal.

Mein verheerendes Schicksal
ohne Liebe,
das ich triebe
gern beiseite,
wenn ich könnte.

Aber ich bin machtlos
gegen das Schicksal,
das mir bestimmt ist.

Ohne viel Worte,
ich gestehe es
ein.

Fatum ist es,
ohne viel Analyse
fällt mir ein,
wie schrecklich es ist.

Allein auf der Wiese,
der Opfergarten
bin ich.

Das Paradies ist klein und fern,
und der Stern, der über mir leuchtete
bei meiner Geburt,
war kein guter.

Du suchst noch ein gefälteltes Leben zusammen,
und es gelingt dir nicht,
das Ganze zu überblicken.

Schade um die neugierigen Blicke
in deine Seele,
sie verschließt sich vor dir
wie ein scheues Kätzchen
gänzlich
zur Gänze.

Überhaupt die Katzenart
gefiel dir einmal,
aber jetzt ist Schluss mit dem Egoismus,
mit dem ausgesprochenen Egoismus
ihrer Art.

Ich zwinge sie zuzuhören,
die Seele,
das Haus ist allein,
in dem ich bin,
mein Eigentum.

Du Penner-Arsch
verharmlost,
und harsch am Leben vorbei,
das Leben.

Ich steigere mich
im Nu
und will wissen,
was mein Leben ist,
ein Gastgeschenk
Gottes?

Eine solche gemütliche Hebamme
hatte ich nicht,
sie streute mir Gift in die Augen.

Amblyopie
war mein Leiden
ein Leben lang
gewesen.

Ich bin kein Intellektueller,
aber schämen muss ich mich auch nicht
für meine Analysen
der Gesellschaft.

Ich bin unersättlich
auch heute noch
danach.

Komatöser
als jemals zuvor
in meinem Leben.

Alles steht auf dem Spiel
in deinem Leben,
schaffst du es oder schaffst du es nicht
ins Paradies?

Käme dir gelegen,
du sehnst dich danach,
ins Reisedeutschland nicht.

Ein Gärungsprozess,
den die Seele akzeptiert,
sie gärt mit,
die Wandlung wird perfekt
ganzkörperlich.

Die Auferstehung des Fleisches.
fein geistig
im Kaufland,
in merry world Kaufland?
Der Riss,
da liegt er!

Die menschliche Seele
ist nicht in der Lage zu integrieren,
die Menschen müssten anders leben,
ganz anders
als ihre Vorschriften es hergeben.

Das Zusammenleben
ist kollektivistisch
und bricht alle Regeln
des Individuellen
der Individualität.

Wir wollen nicht übertreiben
und bleiben unter Niveau,
unserem Niveau.

Eine neue Anthropologie
muss her,
damit wir wissen, wer wir sind,
ein Kind oder Erwachsene schon
in dem Tummelganzen
der Menschheit?

So gehst du eben auf den Menschen los,
aggressiv und gewaltsam
und vergisst die Menschheit,
die du bist
gänzlich.

Das ruhige Schweigen,
das dir eigen ist,
während du es tust.

Es gibt keine Öffentlichkeit für dich,
du schilderst es im Gedicht
wie selbstverständlich.

Maßlos
und gescheit
du bist bereit, alles zu sagen.

Die Wahrheit,
ob man das will,
wer weiß?

Prämien unter Druck
überspringen
die Emotionen.

Wer weiß die Belohnungen,
wer kennt sie
von Gott?
Ich nicht.

Alles ist Gnade,
Regenbogen
könnte es sein,
unter dem wir liefen?

Ich weiß es nicht,
ich bin kein Licht dieser Weisheit,
die das Ganze, alles überschaut.

Die sind doch aus einem ganz anderen Mohn geschnitzt,
deine Gedanken,
wie überflüssig sie sind!

Risikobehaftet
eine unsägliche Sprache,
weil sie die Wahrheit schimpft
eine Lüge.

Ob es ein Erdbeben geben wird in der Sprache?
Ich denke, schon.
Künstlerisch?
Ja.

Suchbild einer Frau, aus Angst zu suchen,
das bist du,
der wegen einer kleinen Lappalie,
nicht wegen Mordes,
verhaftet wird.

Das Sammeln fördern wir
mit homophoben Bildern,

Gott schlägt zu,
es ist nur das Dichten.

Das Dichten nicht allein
soll es sein,
es ist deine ganze Person.

Du hast keine Sehnsucht
wirklich nach mir,
sonst würdest du nicht suchen
in der Welt
nach einer Antwort
.

Die Liebe ist kein Suchobjekt,
die Liebe geschieht
dir und mir
gleichermaßen
in einem Moment
unverhofften.

Halte sie fest,
wenn du kannst,
das Vermögen hast du
dazu
von mir.

Nur für ein paar väterliche Umarmungen
in der Welt
homophob bist du geblieben.

Geschieden von der Liebe
für ewig
physisch,
das war dir eine Lehre
.

outer line, englisch

Johannes Lichteruh, 2023

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