Wie kann ich schwierig mit Touristen reden,
wenn ich die Sprache nicht kenne?
Ich bin unterwegs
in Griechenland.
Ohne Hosenträger nicht
und auf Socken
ein Clown meiner selbst,
unterrichtet.
Ich weiß viel,
ich habe viel gelesen
über die Antike
und will die Orte sehen,
an denen sie stattfand.
Erfahrung sammeln,
neues Zuckerli lecken,
auf den Spuren Alexanders
wandeln.
Noch liegt der Wohnungsprozess hinter uns,
das Leben war schön
im Paradies
gewesen,
wir leben hier auf der Erde
ungemütlich.
Ich konnte genesen
von mir
selbst,
wo Jesus auf die Wiese kam
und dir gegenüberstand.
Das war schön,
Ästhetik pur,
pure Ästhetik.
Es gilt das Theater,
was ist sein Name?
Deutschland,
die Lüge, die Heuchelei.
Ich agiere jetzt im Namen der Ehre,
sie melden sich nicht,
die Menschen
bei mir.
Ich sehe sie nicht
kommen
auf mein Niveau,
die Selbstreflexion fehlt
bei ihnen.
Der Wunsch, frei zu sein,
wirklich frei zu sein
von allen Zwängen
der Welt.
Mit offenen Dingen umgehen,
deren Ausgang offen ist
in unserem Leben,
gibt es nicht
mehr.
Es ist alles festgefahren,
was wir erleben,
vorhersagbar,
die Dialoge in der Presse,
wie langweilig.
In richtiger Alarmbereitschaft
die Schusswaffe,
du siehst die Welt,
wie sie ist.
Herzdrücken
von Anfang an
meines Lebens.
China purzelt trotzdem
down,
die moderne Zeitlupe
im Konsum,
wenn der Renminbi fällt.
Im Wirtschaften
die Armee wirtschaftet mit,
die Verzögerung,
die Aufrüstung
wird eine Bedrohung für den Westen.
Das war dann das Sodbrennen
der Wirtschaft,
wenn es gut ging,
aufwärts
nach den Zahlen
der Statistik.
Wir warten auf den Vorgang,
wenn dein Leben bedroht ist,
zu Ende ist,
falls du die Mutter kennst
aller Todesarten.
Das Flugzeug,
der intensive Killer-Rat,
die CO2-Schleuder.
Das musst du dir noch aus deinem Traum holen,
deine Freiheit,
das muss eine Extremhitze sein,
der Tod,
der Atomschlag,
wenn er kommt.
Wenn -, dann -,
ich bin nicht sicher,
die Weltlage ist angespannt
auf allen politischen Ebenen,
die hygienischen Bedingungen sind schlecht
in den Köpfen der Menschen,
sie wollen den Krieg.
Da, in Britisch-Kolumbien,
im Norden suchen,
Ferienbrüder führen zu nichts,
selten zu einer Lösung
die Verbrüderung
mit falschen Freunden.
Zusatzlösung,
man kennt sich zu lange
noch nicht.
Ein Mann soll die Taten der Terroristen vergessen haben,
ein Politiker,
er ist sicher blind
und fordert die Verurteilung Israels.
Deswegen stehen die Feuersoldaten unter Druck,
es ist Krieg,
und Netanjahu macht weiter
zu Recht.
Weist eher auf einen Ehrmangel hin
in der Politik,
weil wir bei weitem nicht alles dürfen,
Krieg führen
zum Beispiel.
Wer sich nur noch in Scheiße sielt,
du,
in der Darmmitte
leider nicht licht.
Lass gut sein!
Was immer es bedeuten soll,
der Krieg
ist es nicht allein.
Die Bilder auch so erfasst,
als wären sie schon da,
ich bin beruhigt.
Der Lebenskünstler,
der du bist,
erste Gegenhälfte,
nicht wahr,
in deinem Leben?
Du bist glücklich,
einstweilen,
ins Schweigen gebracht
über Nacht,
sofort.
Wo wir nur so gedankenlos sind wie immer,
danke schön für die Erinnerung!
Die Strafen sind ungerecht,
die man vergibt.
Die Politiker immer leben
mit ihren Fehlern
straffrei,
die Stimme unterzeichnet
kein eigenes Todesurteil.
Michael, der Unterstaatssekretär
immun
geworden
in seinem Job,
die Krankheit frisst sich aus,
aus seinem Hirn
trotzdem.
Absolut mein Fernsehgrad,
den ich gewohnt bin
tagtäglich
wortreich.
Bedauern und Fürsorge
für Israel?
Fehlanzeige.
So ist es bei Windstille
Sturm
auf Böe 7
realistisch,
einfach nur realistisch.
Die Politik,
die in engen Büroräumen stattfindet
und in Beratungssälen.
Denn die Masse gewinnt,
die man hinter sich hat
nicht mit dem Rücken zur Wand,
sondern frei,
weil sie deine Adepten sind
und dir nach dem Munde reden.
The daily route,
vermeintlich das Orchester
unserer Worte,
ungemein
hässlich.
Das Leben wird kürzer
in den Denkbahnen,
denke ich
verkürzt
selber.
Ich habe meine Schuldigkeit getan,
indem ich dichte
Gedanken,
die wehtun,
zusammenfasse
Wohlgefallen
nicht.
Fanden kein Licht
in meinen Gedanken,
um die sich ranken
Schicksale,
ganze Schicksale
wie im Roman.
Je später der Abend,
desto dichter die Scheiße,
in der wir stecken.
Alles muss raus
in dieser Hinsicht,
die Wahrheit
an der Oberfläche liegt,
wir brauchen nur zuzugreifen,
wenn man sie sieht.
Das Jahresziel hinweg,
mit der Sintflut vertraut
aus dem westlichen Hintergrund, ja!
Kleiner Zoff im Fernsehgarten,
der Minimalismus siegt
in unserem Gemüt.
Wir sind froh,
wir sind klein geblieben,
lieben die Gemütlichkeit,
das deutsche Polster,
die Wirtschaft.
Wir sind amüsiert
und immer gemütlich,
und so soll es bleiben
für alle Zeit
in Ewigkeit,
amen!
Der Motor der Europäischen Union
siegt immer,
und das ist Deutschland,
mehr nicht,
verliert
im Großen und Ganzen
sein Gesicht,
wenn es um die Ukraine geht.
Man macht einen Rückzieher
und rät der Ukraine, einzulenken
gegenüber Russland.
An Gewicht
ein satter Honig,
mehr nicht
für die Gehälter vor Ort
in Brüssel.
Ambitionslos
nur kleinliche Krämerseelen,
nur Star-Angebote
in den Augen.
Im Gesicht
Starrheit
im Denken
soll Aufmerksamkeit lenken
auf ihre Person,
wie konzentriert sie ist
bei der Arbeit.
Regt sich wunderbar auf
über nichts
und wundert sich zu Hauf
über nichts.
Immer nur Betroffenheit
frivol,
ja, so geht es uns wohl.
Wohlig
im Gefühl,
das die Ehe weiterführt
zwischen Krieg und Frieden.
Eine Gegenschleuder holen,
und das ist die Wirtschaft,
die Handelsoption.
Aber sie bringt nicht Frieden
auf Dauer,
bei Weitem nicht.
Ist nicht in Sicht,
nicht heute
und nicht morgen,
und übermorgen
auch nicht.
Es gibt sie nicht,
die absolute Friedenslösung
weltweit.
Wir haben uns daran gewöhnt
oder zu gewöhnen,
wenn wir klug sind,
an diesen Gedanken.
Wer schützt uns vor dem Krieg?
Niemand,
nicht einmal wir selber.
Die gebildete Elite
versagt,
so ist das Leben.
Dürfen wir uns ernähren
noch?
Ich zweifle daran,
lohnt es sich noch
oder ist alles schon verloren?
Die Interessenlage schwindet,
nach Osten,
und da ist Russland am Drücker,
o je!
Geht in unser Firmeneigentum
über, denken wir,
was für ein Trugschluss!
Wir denken immer wirtschaftlich,
wo Politik sein sollte,
knallharte Politik
militärisch.
Johannes Lichteruh, 2023