Gelübde

Du kannst keinen Raum kontrollieren,
wie im Nō-Theater
6 x 6 Meter,
der fixiert ist,
oder du hängst in den Seilen,
weißt nicht mehr ein noch aus.

Das Leben ist dir ein Graus,
du weißt, was dahinter liegt,
seine Ursachen.

Die menschliche Zeitlupe,
in der wir leben,
auch die allzu menschliche.

Das Ganze geht nicht ohne Widerspruch ab,
ein unheimlich harter Kampf
in der Seele.

Das Wohlstandsknacken,
du spürst es,
wer knackt es?

Du hörst es,
die zentrale Heizung
im Café der Seelen.

Mit Bio-Gas
natürlich,
die Verdauung.

Der grüne Anteil, erhöht
seit geraumer Zeit
in der Politik,
aber es macht dir nichts aus.

Du kämpfst weiter
gegen die Blödheit
an.

Bist ein Mann
der Stunde,
es ist deine Stunde.

Die Sonntagsruhe genießen
ohne Terror
der Terroristen,
wie weltweit geübt.

Wer bügelt den Putzeimer ab,
die Politik?
Ich nicht.

Ich habe etwas anderes zu tun,
die Individuation
pressiert,
drückt herein
aufs Gemüt.

Wo soll man sich betätigen,
sich engagieren?
Ich weiß es nicht.

Alles ist Politik,
und korrumpieren
sich die Menschen
damit selbst.

Die grünen Positionen nehme ich nicht an,
mache sie mir nicht zu eigen,
weil ich sie nicht kenne,
ein Parteiprogramm?
Pfeife drauf!

Sie interessieren mich nicht,
die Parteitagsparolen
kommen nicht an
bei mir.

Die Demagogen,
es ist Demagogie
im wahrsten Sinne des Wortes.

Wenn ich Menschen hinters Licht führe,
zum Beispiel die Ukraine,
dort schießt man auf Menschen,
so Laber in einer Parteitagsrede,
und alle hören zu und sind stumm.

Wirklich?
Und was geschieht in anderen Kriegen,
die die Grünen nicht interessieren,
weil sie den Überblick verloren haben
mit ihrer feministischen Außenpolitik?

Da ist die Inflationsrate
sehr hoch
wirklich.

Nicht in Deutschland,
wie du beschreibst
im Gedicht,
aber in Ägypten
sprengen auf
deine Gedanken
die Wahrheit.

Die Phantasie
nimmt ihren Lauf
und läuft dir davon,
die Wahrheit.

Du fängst sie wieder ein
im Gedicht,
das jüdische Plebiszit
hast du nicht,
die Rationalität,
die Kälte
im Gesicht.

Du hast keine Wahl,
du wählst dich selber,
da guck ich mit Festhalten,
ob du es schaffst.

Deine Veröffentlichung
allein
aus eigener Kraft,
ich bezweifle das.

Ich muss das nicht unbedingt machen,
ich kann auch nach Nairobi reisen,
ich bin frei
die Menschenkenntnis sammeln.

Ich zweifle an deiner Echtheit,
ich muss mich durchsetzen gegen mein Schicksal,
die Moiren,
hat Archilochos gesagt,
der ich bin,
der ich war.

Und wunderbar
komme ich weiter in der Erkenntnis
meiner selbst.

Mit Stimm- und Hodenbruch,
was dasselbe ist,
wenn man sich spricht ins Gesicht
selber.

Der Darm wird locker,
klemmt sich ein,
und alle Erkenntnis
ist eine Nahrung.

Ob sie durchrutscht, fruchtet,
entscheidest du
allein,
wenn du gesund bist
im Hirn.

Echt beschwipst
wie du bist,
du Monster.

Du Säufer
deiner selbst,
du fügst dir Schaden zu
permanent
mit deinem Leben.

Rechten wie ein Berserker
kannst du,
und im Nu hast du Kopfschmerzen,
es dreht dich weg
von der Welt,
du bist ihr nicht gewachsen.

Ein Rohrspatz
nur
auf der Überholspur
des Gewissens.

Das Gewissen hält dich
in der Unterhaltung
aufrecht.

Und spendet dir
Ironie
zum Geschehen
Wollen,
der Wille ist wichtig.

Deine Augen in der Müllverbrennung
der Seele
der Menschen.

Dass du hinsiehst
und zuhörst mir,
ist wichtig
mir.

Vergiss es nicht,
du bist bei mir,
ich bin bei dir
ewig.

Das kann ich ohne Übertragung
auch nachholen
im Webdesign,
brauchst du nur den Blick darauf zu werden.

Jetzt wackelt ein Stern
und freut sich
mit dir.

Weißt du, was das bedeutet?
Freiheit, absolute Freiheit
vom Gemüt.

Und Rationalität kann kommen,
das ist der Unterschied
zu deiner bisherigen Wesensart,
knallhart
und unterkühlt
wie bei den Juden.

Laber, deutscher Politiker

Johannes Lichteruh, 2023

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