Wortlos mit Sensationsfund

Eine Niederlage erlitten,
weit über Kunst steht die Lebenskunst,
ich kann nicht dafür,
für diese Aussage.

Die Nerven ruhen im Kopf,
du greifst dir selber an den Schopf
und ziehst dich nach oben
in den Himmel.

Es ist Vieles Gram
in diesem Winter,
es ist Vieles hungrig,
aber auf was?

Dialogal
der Geist weiß mehr,
als er sagen kann,
zu sagen vermochte,
nun ist es vorbei,
du schweigst.

Die grüne Herausforderung,
kämpft die Maschine des Herzens
gegen an
und will atmen.

Und kann nicht
die Pumpmaschine
so herzlich wenig
wie möglich.

Moralisch ist alles,
was wir machen,
weiteren Wunschbrief
wollen wir haben.

Betroffenheit,
die aber einer Bestürzung gleichkommt,
kommt regelmäßig die Neger-Frage auf
putzmunter.

Und stellt uns vor die Frage der Gleichberechtigung,
der Rassismus ist out,
denken wir.

Die Anschauung
stimmt nicht,
der Rassismus wird praktiziert.

Hatte doch verheerende Auswirkungen auf dein Gemüt
das Herz,
und wunderbar lerntest du,
was ein Herz ist.

Dein Herz,
das bin ich,
dein Gott.

Reichen weit
weitreichende Klagen,
Geld zählt nicht so viel,
aber Reichtum ohne Arbeit.

Bitterkram
und der Harm der Seele,
dass sie nicht so reich ist.

Unerschütterlich
zersplittert,
keine Harmonie
der Seele.

So ein netter Brief,
dein täglicher Look
in die WhatsApp-Nachrichten
läuft mit,
bringt dir kein Glück,
du bist abhängig davon.

Die Menschen,
was sie meinen und hören
wie du.

Die Neo-Volldienste,
der Frieden in der Welt,
den es nicht gibt,
niemals gab,
und verflixt und zugenäht,
wir wollen Krieg!

Hat sich kurzfristig als toll erwiesen,
tollwütig gar von Mensch zu Mensch,
ein Tier gebar
das Virus,
Kotin?

Aus der Kanzlei gesagt,
von der hohen Warte
juristisch,
wir dürfen uns verteidigen,
wir haben recht.

Verteidigung ist das Mindeste,
was wir haben
aus dem Krieg
heraus.

Fragt sich nur, wann das ganze Haus zusammenstürzt,
die Beteiligung genügt nicht,
aber der Ausgang ist offen.

Womit man wohl nach der Feuerpause rechnen kann,
Frieden,
ein Traum,
den ich unterjubeln kann,
nicht wahr,
der Menschheit?

Schwäbisch Hall,
es geht wie ein Sonnenwind
durch deinen Körper.

Die Tarnversicherung,
Gott,
graue Einwirkungen haben
auf mein Gemüt.

Und das Geblüt bleibt still,
ruhig
trotzdem.

Häcksels Sohn bin ich nicht,
protestantisch schon,
aber nicht so
hirnverblutet
wie sie.

Ursächlich viel Gold in dem Land ankommen soll,
Israel versehentlich mit einem Kreuz versehen wurde,
verstehst du?
Aber Israel ist nicht christlich,
niemals geworden.

Da du im Krieg wenig vermagst,
vor Ort aber gar nichts,
schweige lieber, halte dich raus!

Bist du ein Mann
zu Hause geblieben
feige und ohne Ehre.

Ist doch egal!
Fakt ist, dass das Potenzial ausgeschöpft ist,
ich bin ein Mann der ehrlichen Worte
und mache, was ich kann.

Schubs-Verein auf der englischen Treppe in Washington,
Rangeleien,
der Verdrängungsmechanismus.

Kann nicht sein ein Körper,
wo ein anderer ist,
Physik
vom Feinsten,
in Kairo sagt man eben,
Menschenrechte sind passé.

Eine lesbische Literatur,
wie du sie schreibst,
sei nach allen Seiten
offen
bei den Griechen.

Du hast sie gelesen,
den Archilochos
zum Beispiel,
und fandest sie beschränkt
in allen Belangen
des Lebens.

Der christliche Ausblick fehlt
in die totale Abstraktion,
wie wir sie erleben
im Monotheismus,
das ist schon ein anderer Motor
des Lebens.

Und deshalb verstehe ich die Klassik nicht,
die deutsche,
das Erbe, die Renaissance,
es ist nicht unsere Kultur, die ich erleben möchte.

Es ist ein Rückfall in die Barbarei
des Agnostizismus,
so schön die Sprache auch ist,
sie perlte dahin,
wenn ich Goethe las,
Iphigenie auf Tauris.

Eine verfassunggebende Nation
führt doch selber ab,
was sie eingenommen hat.

So ist es zumindest bei uns
in Deutschland
steuerlich.

Der Eigenanteil ist hoch,
sehr hoch
seelisch.

Schnellwarnung,
du hast Angst
vor der Welt.

Zeichnung machen,
dein Bild,
die Bilder.

Schnell den Überblick
verschaffen
finde ich wahnsinnig gut.

Dein Überblick
über die Geschehnisse
in der Welt.

Lotest die Grenzmaschine aus,
deinen Körper,
mit dem Fitnessprogramm
deiner Altersgruppe.

Das ist schön,
wunderbar
der Körper ebenerdig
und edel,
Ästhetik,
wie ich sie liebe.

Eben Renaissancemensch,
ein Widerspruch?
Es holt dich immer wieder ein.

Jeder muss sehen, wie er über die Runden kommt
auch körperlich,
jede Kultur hat ihr eigenes Männlichsein,
du die deine,
ich hoffe, du hast viel Geld dafür ausgegeben?

Ja,
war nicht schlimm,
so schlimm,
dass ich arm wurde
dabei.

Der Winter kam dazwischen,
da konnte ich sparsam sein
und verwegen mit meinem Geld umgehen,
woanders
die Weiber.

Ästhetik ist nicht alles,
muss ich mir kritisch sagen
selber
immer wieder.

Und komme auf den Damm
der Realität,
Realitäten zurück.

Und bin bestückt mit Ehre
und Freiheit
im Körper.

Im Gedächtnis der Blüten
meiner selber,
wie ich sie liebe,
die Jugend.

Das ist die Erinnerung
an schönere Tage
wie ich sie erlebe im Alter
manchmal noch.

Stolz und gespannt
die Glieder
sportlich.

Im Gehen, im Hocken,
im Liegen
keine Probleme,
blass sein, ist schön.

Gebräunt
und ausgelassen in der Bewegung
locker
will gehen.

Das ist genau das,
was ich gerade übe,
der Erklärungsfall,
nicht wahr?

Ein Leben lang Begleitmusik
gefällt dir nicht?

Doch, schon!

Doch will ich manchmal in Ruhe gelassen werden,
zum Beispiel im Schlaf
eingesuppt
von Worten
ist nicht so schön.

Ich bin ein Mensch!
Irgendwann muss ich auch einmal gehen
in die Ruhe,
wetteifern
mit mir selber.

Um den Schlaf
an den Küsten,
Paros und mehr,
geht es mir
in diesem Gedicht.

Gesang
nicht mehr,
nicht mehr
und nicht weniger.

Aber notwendig,
um endlich zur Ruhe zu kommen,
aus ist
altgriechisch.

Archilochos spricht nun endlich
(auf einem wiedergefundenen Papyrus
)

* Dass wir einem totalitären Serum aufgesessen sind,
sage ich dir,
vom sündigen gestohlenen Eiland,
wahrscheinlich der gleiche Effekt wie in der Schusslinie,
wir kämpfen um unser Leben.

Man versteht die Sprache nicht,
es sind die Fremden
unsere Feinde.

Zieht euch warm an,
denn dort ist es kalt
im Winter,
an der Mittelmeerküste
im hohen Norden im Osten. *

Es war bekannt, dass es sich um einen Verkehrsunfall handelt,
nicht um Mord,
alle hätten die Not erkennen müssen,
aber keiner tat es.

Archilochos starb in den Sielen,
denn das war sein Job,
Krieger zu sein,
thieving.

Ästhetik, die man einem Volk hätte aufdrücken müssen,
so viel schreiben, schreiben,
bis man umfällt,
wie viel noch?

Im März abscheulich scheint die Sonne,
die Haut blüht auf,
der Körper wird unruhig,
das Innere
wallt auf.

Und wir freuen uns
und sagen, es ist Frühjahr
geworden.

Das erste Mal
in unserem Leben,
wir freuen uns
wirklich.

Das lässt mir keine Ruhe,
ich muss es sagen,
herausposaunen
geradezu.

Das Leben ist nicht schön
in unseren Tagen,
es ist menschliche Art,
das so zu sehen,
wir sind nicht göttlich.

Umsehen müssen wir uns
täglich,
und erstarren zur Salzsäule
aus den Händen des Krieges,
die Kauwerkzeuge
des Lebens.

Ästhetik,
die man nicht brechen kann,
die man nicht berechnen kann,
die immer vorhanden sein
muss.

Das Leben,
wie schön es ist,
erfahren wir zu selten.

Die Fantasie verlängert das Bild,
nicht schön,
aber auch nicht hässlich.

Keine Dichtung
auf den Punkt gebracht
Hebung und Senkung,
der Inhalt ist wichtig.

Gäste wollen kommen
und zuhören,
nicht grün anmalen
das Phantasiebild.

Ich schmeiße sie alle raus,
wenn das geschieht,
aus meiner Wohnung.

Kein grüner Platz
hier,
auch nicht in Gedanken,
nicht einmal da.

Geht weiter
die Wahrheit,
vorgestern
vorgezogene Wahlen,
die Grünen fliegen aus dem Bundestag
gänzlich.

In dir findet der reichste Platz statt
der Welt,
in deiner Seele
spukt es
gewaltig.

Anständig bleiben
musst du,
furchtbar dein Herz ist,
furchtbare Anlage.

Kotin, russischer Politiker
Häcksel, deutsche Politikerin
thieving, englisch

Johannes Lichteruh, 2023

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