Wechselbalg

Dortmunder selbst
Schneeflöckchen,
Weißröckchen.

Transvestit
in Wahrheit
Presse,
ein Journalist
der unbekannten Art
investigativ.

Er hat sich getarnt,
zeigt sich nicht,
aber schreibt alles auf
wie ein Stasi-Kommandant.

In die Luft jagen
das Pressezelt
Anschlagsnormen.

Wäre schön,
sterben viele Menschen auf den Straßen,
nicht nur im Krieg.

Zum Beispiel in Indien,
Deutschland wird auch noch so weit kommen,
nicht nur Vergewaltigungen,
die harmlos sind
dagegen.

Die Häme,
du Rindvieh,
die in dir steckt,
ist schlecht,
böse
gegenüber
der Welt,
weißt du das?

Aber was soll ich machen?
Es ist doch zum Lachen,
zum Weinen,
zum Heulen
zu schweigen.

Seinsmäßig
die Existenz
will ich machen,
das ist ein tiefes Gefühl
in mir,
ob es richtig ist,
berechtigt,
weiß ich nicht,
ich bin kein Philosoph.

Aber wenn der Schöpfungsgedanke gilt,
dann ist Gott auch in dieser Welt,
egal, was geschieht,
auch das Abstruse,
das Böse.

Geht beides
nicht zusammen?
Wer weiß
es genau?

Es wär ein Experiment
der ganz neuen Sachen,
wir werden sehen
und staunen,
Bauklötzer bauen
in dein Herz.

Mit Schmerz
die Injektion,
diese Injektion tut weh,
so ruhigere Debatten wir haben wollen
davon.

Kunstwerk,
der Gesamt-Kick,
Herrengemeinschaft
MoMa.

Freie Kunst,
die Diktatur kann nicht schweigen,
die Errungenschaften der großen sozialistischen Revolution in Russland,
später Sowjetunion genannt.

Nicht mit einem Glut-Affen zu vergleichen,
der brüllt,
Demokratie
auf dem Rückweg dann.

Das von einer grauen Wölfin erzeugte Milch-Potenzial
hier angetreten,
wo sie selten durfte
eigentlich.

In Deutschland,
bis zu seinem Tode Hitler gewählt,
Abschiebungen geplatzt,
die Moderne wiederholt sich,
man drangsaliert die eigene Bürgerschaft.

Das verschrobene Männerbild,
männermordende Phantasien,
die Grünen,
feministische Politik
nicht nur außen,
aber pädophile Gefühle werden gepflegt.

Die Wissenschaft mit neuem Geld versorgen,
Penizillin war es nicht,
aber BioNTech
in Ruanda.

Denn Geld stinkt nicht,
wenn der End-Baum zu singen anfängt
und verschwindet,
brennt er lichterloh.

Die Welt geht zu Ende
endlich,
unsere Kultur,
Ersatzformen,
das ist Wissenschaft heute.

Sonst wäre „schön“ nicht zustande gekommen,
die Ästhetik des Menschen,
Menschen ergreifend machen
mit deinen Gedichten
ist nicht so einfach,
sie sind hässlich
wie das Leben.

Konzentrieren wir uns nur auf das politische Parkett?
Nein, auch auf das Leben,
beides
liegt in meiner Natur
und ist untrennbar verbunden.

Weil aber heute schon alle Plätze belegt sind,
musst du schweigen,
du bist kein Politiker.

Und in deinem Reigen der Gedichte
geschrieben
gibt es keine Schönheit.

Sprechen Sie englisch?
Ja,
schön.

Heute habt Ihr keinen guten Job gemacht,
das Bundeszentralregister
hat Euch Aufmerksamkeit verordnet
und will Euch massieren,
zu einer einfachen kalkulierbaren
Masse machen.

Jerusalem hat viel Gegenwind hingelegt,
rational das Parkett doch des III. Weltkriegs,
stellt Euch das nicht so einfach vor.

Wir alle bezahlen
dafür,
für unser Leben.

Wir feiern den Geschäftsinhalt,
sag was
mündlich
und freue dich,
sonst haue ich dir eins
in die Fresse.

Immer sagen wir zu viel zu wenig
und wissen nicht viel,
die Chat-Protokolle sind voll davon.

Die Geschichte entgleitet unseren Händen,
unsere Handlungen schon immer
sowieso.

Man kam zu welchem Ergebnis?
Krieg,
nichts Neues unter der Sonne.

Wir haben eine solche Angst
vor uns selbst,
vor dem Überschreiten
unserer Möglichkeit.

Als Mensch,
ja, das ist unser Schicksal
nach dem Missbrauch.

Du hast eigentlich versagt,
du bist so geworden,
du vergewaltigst dich selbst.

Zu lebendig zu früh gefreut,
du bist nicht frei,
und einerlei sagt man nicht
zu einer solchen Situation
beschissenen.

Die Beflissenen unter Euch,
den Menschen,
wissen Bescheid.

Himmelschreiend
aber du nicht,
nur nicht du.

Gegenlatein technisch
aus einem Kühlaggregat,
deinem Herzen.

Froschmanns Gesicht,
und die Gicht der Gefühle
kenne ich
zur Genüge
auch mit Zahnpasta.

Colgate macht die Zähne weiß,
was für einen Scheiß
erzähle ich da?

Nur damit das Leben
wunderbar war,
erscheint?

Wer steigt in das Wut-Arsenal ein
freiwillig,
du?

Ja,
Systemkritik
will ich sein,
Wut allein genügt nicht,
aber dichten
ohne Lidschatten
ganz ehrlich.

West-Berlin,
aber die Zeiten sind vorbei,
es wird nur noch durch die Brille gesprochen,
der rosaroten,
die schönfärbt die Realität
noch vor dem Mund.

Muss sein,
muss so sein,
möglicherweise ist sie auf einem ganz anderen Gefrierpunkt angelangt,
die Welt,
was weiß ich,
die Kräfte spüre ich
im Herzen,
ihre.

Und die Schmerzen verwinde ich nicht,
vergehen nicht
von alleine.

Der Geringservice
der Seele
versagt.

Nicht einmal der
ist mir vergönnt,
dieser
kann mir noch helfen,
könnte.

Ich weine
in meine Kissen hinein,
die ich nicht habe.

Bin arm
und pleitegegangen
an diesem Deutschland,
ja, das ist wahr.

Das ist wahr,
ein Jammertal,
diese Erde.

Ich kann es nur wiederholen,
wie im Mittelalter,
es hat sich nicht viel verändert
in unserer heutigen Zeit.

Ein Europa bisher
Freundesland,
Freundesland wird Feindesland
den USA.

Dann kommt immer noch gute Laune auf,
die Russen kommen
und schießen uns über Hauf,
denken wir.

Aber sie kommen nicht,
wir haben die Ukraine
als Gewicht
dagegen geschoben.

Das Bollwerk,
das bricht,
weil wir es nicht ernst nehmen
mit unserer Solidarität
waffentechnisch?

Die tragenden Säulen unserer Gesellschaft,
bleiben die Dummheit
die Rentnermilieus,
brillieren durch Abwesenheit
in der Politik,
sie fordern nur
Geld.

Stellen wir uns auf etwas Komplizierteres ein,
dann haben wir sie,
sie sind närrisch
im hohen Alter,
wollen älter werden
immerzu
und wissen nicht warum.

Dumm bleibt dumm
und hat nicht dazugelernt
im Laufe seines Lebens.

In Deutschland die Rückkehr,
die nassen Regeln
der Demokratie
gelten nicht mehr,
man will im Trockenen sein
mit den Tüchern,
allen.

Der Streit,
der Widerspruch,
der nichts nützt,
er wird immer mehr,
bläht sich auf intellektuell
und ideologisch.

Die Sachlage fehlt
im Blick des Betrachters,
bringt keine Lösung
konstruktiv.

Die Tränen
um die verlorenen Pfründe,
kein Wohlstand mehr,
das Klima,
Schnee und Regen
haben sie zusammen niedergelegt.

Sie schwimmen davon,
die Felle,
man hatte sie in den Fluss gelegt
der Geschichte
und nicht achtgegeben,
was geschieht,
was mit ihnen geschieht.

Das Gold verfing sich ihnen,
die Chancen waren da,
aber wunderbar
der Mensch konnte sie nicht nutzen
für sich
allein.

Es wird kälter,
wärmer,
kein Unterschied.

Beider Schatten
Vogelrauschen,
Geschnatter,
Gegacker.

Keine Stimmen vollständig,
aber nur abgebrochen
unvollständig.

Uns wurden die Knochen gestohlen
von Terroristen,
die einstmals stabil waren,
jetzt sind es die Terroristen.

Halleluja,
das christliche Jahr kann beginnen,
wir sind die Opfer
auf ihrer Seite,
wir haben sie ins Land geholt,
wie dumm muss man sein!

Rot-Grün-Gase
amputiert,
amputiertes Fleisch,
es stinkt
zum Himmel.

Wir wollen ja nicht unhöflich werden,
aber es ist Scheiße,
was sie machen,
Passivraucher der Gesellschaft,
Mitesser,
das ganze grüne Gesocks.

Jenseits davon
Flower Power,
Blumen des Bösen.

Zwei Menschen
von Mensch zu Mensch,
nicht wahr?
Die Doppelspitze.

Standhaft
Verantwortung,
das bin ich,
kein Müßiggang.

Ich könnte mich auch zur Ruhe begeben,
aber tue es nicht,
basta!

Entschluss,
ich bin Rettungsschwimmer
in der Süß-Masche,
ich rette alle Menschen,
die an Gott glauben.

Der Schöpfungsgedanke
ist mir toll treu,
der Schöpfungsgedanke,
was soll ich sagen,
das ganze Universum
und davon
ein Stückchen in mir
selber.

Die Ruhe einbringen
in dir selber,
sei ein Mensch
und gehe darüber hinaus.

Und geh in dein Haus
endlich,
wo du hingehörst,
in den Himmel.

Johannes Lichteruh, 2023

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