Leider,
Kleider machen Leute,
mir nicht.
Ich sehe nur eitle Menschen
und sehe mich
auch.
Denn das ist der Brauch,
wie wirkt man,
wie ist die Außenwirkung.
Wie will man wahrgenommen werden?
Diese Frage stelle ich mir auch
des öfteren
neuerdings.
Aber ich bin alt,
es interessiert mich
nicht mehr
wirklich.
Eine Lachnummer sein
ist nicht schön
für die Menschheit,
aber notwendig
zur Zeit.
Candidates of depression
manches vergessen,
jede Niederlage.
Muss eine militärische Null bleiben,
das Faltbare ist nicht der Mensch,
er sollte geradlinig sein.
Ich geh mal kurz meiner Arbeit nach,
dichten,
ich mach mich an die Arbeit ran,
meine.
Zum Kotzen,
dein Essenswunsch,
die Welt,
die du nicht liebst,
nicht verehrst
die Frau.
Daraus kenne ich kein Risiko,
das Leben ist schön,
ich weiß ja gar nicht, wie Waffen besitzen geht.
Ich bin da naiv
geworden
im Leben,
das friedlich ist bis jetzt
oder bis dato abgekürzt.
Regenschauer und Sonnenschein
können nicht nebeneinander existieren,
sie berühren einander
im Regenbogen.
Das, mit Vorschlaghammer,
das Weite suchen wollte
ich.
Die Revolte blieb aus,
zappeln
am Strang.
Das lässt sich aus dem Mythos nicht erklären,
und so
politische Abtrennung.
In der Mitte kreist Gott
weder als Mann, noch als Frau
transgender.
Das biologische Geschlecht bleibt
auf Erden
nicht geändert,
gilt immer.
Frag Madame,
sie weiß es,
die Schöne,
die Hohe Maria.
Meine Gedanken sind unbefleckt,
wir gehen hier lange einkaufen,
aber nicht gerne.
Heißt kirchlicher Faden
der Laden,
wir lesen die Bibel
und wissen nicht weiter
mit unserem Latein.
Lauter Südfrüchte,
weißt du, was ich hatte?
Keine.
Jene Klasse,
die ich am meisten hasse,
die Arbeiterklasse,
weil sie nichts tut
gegen ihre Versklavung,
sie braucht immer einen Führer.
Die Funktionärskaste
schiebt sich zwischen Kapital und Arbeit
und sahnt ab
allemal
mit ihren Gehältern
und Tantiemen.
Bleibt passiv,
zerbombt und zerstückelt,
was willst du denn mit deinem Gedicht,
wenn Krieg ist?
Man wird ja noch raunen dürfen,
nicht wahr?
Madeleine Koen macht die Behörden verantwortlich
für das Abrutschen ihres Mannes,
er ist ein Massenmörder.
Was ist los, ja, was ist los?
Ausweglosigkeit
unserer Existenz.
Das kann Hoffnung die Angst nehmen,
digitales
Internet?
Ich glaube, nicht.
Es ist dein Metier geworden,
du bist so geworden
mit der Zeit.
Die Zeit killt uns alle,
entstellt uns,
macht uns krank.
Diese Emsigkeit im Gesundheitswesen
war mir nicht bewusst,
und Schluss
diese Arbeit am Gedicht,
am materiellen Sein!
Kunst, lass es sein,
rate ich dir,
auch mit deinem Körper!
Aber dann bin ich tot,
denn nichts anderes
ist es,
Kunst, das Leben.
Bargeld abgefasst
auf dem Tennis-Spiegel,
Shakespeare ist ein Schwätzer,
und am liebsten hätte er nur noch Falstaff-Dialoge geschrieben.
Seine Texte mussten eingekürzt werden,
diszipliniert,
Shakespeare war ein Komödiant
und spielte auch seine Rollen
im Leben.
Ich habe gegen all diese Wunder etwas
im Leben,
sie sind nicht echt.
Zartes Liebesgut,
der lachende Bär,
die Berliner Schauspielkunst
will lieber Brecht,
verehrt ihn.
Noch mehr Lust auf Theater
will ich haben,
als Shakespeare
sie hatte
jemals.
Offenbar hat das mehr als Tiefenwirkung
auf dein Gemüt,
denn dort blüht der Ehrgeiz,
es zu machen.
Zu versuchen,
das Theater spielen
Gelände-Flug-Wagen,
eine neue Waffe
im Ukrainekrieg.
Du bleibst zeitgenössisch
und beliebt,
sei nicht beleidigt,
der Schein trügt.
Wie auf der Schlachtbank
der Pornoindustrie,
die Welt dreht sich um
nach dir
und schaut zu.
Die beiden tun so,
Mann und Frau,
als wäre Wissenschaft etwas Wissenswertes.
Pure Heuchelei!
Sie wissen es besser
als ich,
ich bin dabei
ein Zwerg.
Grundsätzlich der Lernbar-Ort der Welt,
weiter hinaus geht es nicht,
frage mich, woher das kommen soll,
das Interesse für diese Welt?
War das eine Welt,
in der ich eher Entspannung suchte
jetzt?
Ich denke, ja,
Extremgarten Eden,
jetzt ist angeblich Pause.
Lady aufwärts,
keine Auferstehung,
nirgends
zu sehen
jemals.
Johannes Lichteruh, 2024