Wer hat die Sowjetunion verwüstet?
Wir gehen mal zurück auf über 70 Jahre,
ich würde alles beschreiben, was an der bösen Station ankommt
böse,
ich bin dazu in der Lage.
Die Welt,
meine Damen und Herren,
in den Augen der Zuschauer ist das direkt lesbisch,
die Welt liebt die Welt,
aber wer schaut zu?
Alle machen mit,
der Abstand fehlt,
die Welt als Gegenüber,
von dem man sich abwendet,
eine Leistung!
Wir lassen doch nicht junge hübsche Mädchen
78 Jahre lang arbeiten
bis zum letzten Atemzug,
die Haut verwelkt,
die Augen verquollen,
der Gang gebückt.
Letzten Arbeitstag
verzeichnet
im Buch der Leistungen,
so erreichen sie eine Förderstufe von Nullkommanix.
Das Arbeitsamt schreit
nach Leistung
oder du bist arbeitslos.
Ich träumte schon von Anfang an
seit der Geburt,
frei zu sein,
aber Freiheit kam nicht an.
Die Welt will die Welt
mit Haut und Haar;
was darüber steht,
das kriminelle Häuschen,
gilt nicht,
es wird ignoriert,
die Welt schluckt es
mit Haut und Haar.
Am besten die entschiedenen Kämpfer,
dann wird alles klar, wo wir stehen
kulturell,
denn sie outen sich
im Kampf um die Vormachtstellung
öffentlich und zu Hause,
es gibt klare Antworten
vom alten Patriarchen.
Waren es nicht immer unerfindliche Gründe,
der Krieg,
aufgeblasen im Ich,
das sich Ziele setzt, die dem Anderen schaden?
Ich weiß es nicht,
wie geht’s weiter,
ins erzkommunale Wahlprogramm
aufgenommen?
Und das sieht dann ein bisschen pfiffiger aus
als das Adelsprogramm,
der Müßiggang
wird abgelöst vom Schaffensdrang,
dem Geld der Hinterbliebenen,
das man erbt.
So verwöhnt eine Generation die andere,
ein moderner Spaß,
nicht wahr?
Jetzt auch
alles, was springt,
alles, was schnell springen kann
im Dreieck.
Und natürlich angewidert
der Wendekreis,
die Leute haben Angst
vor Extremen,
damit sie die Route nicht verlieren,
auch die Planung
für ihr Leben,
sie gehen auf Sicherheit.
Das Ich ist wichtig,
diese Ecke ist es einfach nicht gewohnt,
wenn ich einmal nicht einverstanden bin,
es sind die Trotzkisten
meines Wesens,
die den Charakter ausmachen.
Das Stadtmodell
deiner Seele
weiter, breiter,
fester.
Die innere Seelenburg,
aus diesem Grund
das Geschütz.
Das letzte Geschütz,
das du auffährst
und klammerst dich daran.
Das letzte Aufgebot,
deshalb sind sie ja mit dem Kommunikationsarm verbunden,
dem Staat,
die Mitläufer,
die Menschen.
Teufelsfurie,
die du bist,
nicht wahr?
Ich kann beides.
Du kannst beides,
Welt und heilig sein,
wenn du willst.
Das sollte doch nicht wehtun,
nicht wahr?
Wir tragen noch unter Erde unser Kleid
des Todes
und können es nicht vergessen,
dass wir sterblich sind
für alle Zeiten.
Denn die Zeit killt uns,
eine wichtige Dimension,
alles dreht sich um die Zeit
in unserem Leben
kostbar.
Denn Zeit ist Geld,
nicht aus der Ehe zu finanzieren,
aber aus dem Single,
der lebt,
jeder steht für sich allein,
jeder stirbt.
Ich sage das Gleiche nicht noch einmal,
es gibt keine Entschuldigung
für den Holocaust,
auch das ist Zeit,
die einmal war.
Eine Zeit des Mörderischen,
die ewige Bedrängnis
mit dem Tod
ist nicht schön,
ich will leben.
Nächste Woche muss ich gehen
zum Arzt,
Krebsanalyse.
Das ist der clevere Hauptmoment,
in dem ich schweigen werde
für diese Welt,
Lachen ist verboten
sogar.
Dann darf ich euch ja die Mangelursache des Denkens aufzeigen,
Antwort kann ich in Szene setzen,
wie ich es will.
Eine phantastische Nemowelt,
nicht wahr?
Weder Mann, noch Frau.
Also bietet keiner ein Nachtangebot an,
denn nachts sind alle Katzen grau,
wer soll sie heiraten?
Die Ich-Wirkung am helllichten Tag.
Darüber bin ich alt geworden wie Methusalem
und hatte keine Erkenntnis,
dass es da einen wirklichen Hygiene-Riss gibt,
der Tod wäscht sich rein,
weil er die Erlösung bringt,
wer hätte das gedacht!
Die Klöster geschlossen,
säkularisiert,
Bier und die Weiber
weiterhin nützlich.
Das Reinheitsgebot
ist wichtig
auch in religiösen Dingen,
gerade dort,
wer will schon verschmutzten Wein trinken!
Wundert mich nicht,
die Leichen sind nicht übermäßig verteilt,
weil da spontane Gänge sich besser durchsetzen,
man konzentriert die Leichen auf Friedhöfen
oder in Krankenhäusern zur Anschauung
für die Studenten.
Der Magnetismus der Sexualität
auch in den Klöstern,
Erotik biegt alles in eine andere Richtung.
Die Libido ist nicht zu fassen,
eine Urne mitten im Wald,
der erste Selbstmord
in einer Maschine.
Die Libido führt die Hand
des Erstickens
zu einem bitteren Ausgang.
Halleluja,
der Tod wird beliebt,
der Tod wird praktiziert
auch im Selbstmord.
Nun ist es so weit,
selber Hand anlegen
bestimmt unser Leben,
wir warten nicht.
Und solange kein Spontanalarm hier durchgeht,
ist alles in Ordnung,
wir folgen dem Falschen
im Leben.
Auf unsere geheimen Sprachen
die Gedanken
gejagt,
die wehtun.
Die Lüge bleibt geheim,
denn sie soll nicht entlarvt werden,
die Handlung folgt nach,
wenn wir Glück haben
Belletristik.
Ich sehe mal kurz rot
in dem Menschengewühl
unter 5 %,
das noch lesen kann.
Die Rechtschreibung tut weh,
die Spielregeln der Sprache
zu erlernen,
tut weh.
Ich meine verstehendes Lesen,
es ist alles Kant
unverständlich,
weil gelogen
selbstbezogen,
das Ich ist frei
und belügt sich selber.
Wenn einer sich nicht klar ausdrücken kann,
ist er kein Mensch mehr,
aber ein Rätsel
für Andere.
Ich kann ein Lied davon singen,
meine Irrationalität
in Entscheidungen und Handeln
tun weh.
Der spontane Erguss
der Gedanken
sprengt den Zusammenhang,
in dem wir stehen,
der rational ist
steif und trocken.
Eher war mir das Anlass,
hinzugehen und zu sagen,
es ist Frieden besser
unter Euch
als Krieg.
Aber selbst Christus sagte,
ich werde Krieg unter Euch bringen,
Vater gegen Sohn,
Sohn gegen Vater.
Mutter gegen Tochter
würgt das Kind
bis zum Herzstillstand.
Not und Zerstörung,
ich rufe sie gleich an,
diese beiden Göttinnen.
Die Magie begann,
vom Weg rein äußerlich
sich zu entfernen.
Die Zeiten wurden rational,
wen wundert’s?
Alles auf Berechenbarkeit ausgerichtet.
Aber die Deutschen folgen Ideologien
ganz ehrlich, Schwerverbrecher gibt es zur Genüge
auf diesem Planeten,
wie du einer bist.
Das Sündenregister ist voll,
du musst den Bauch bewegen,
sonst nichts
gegen den Krebs,
auch, wenn es wehtut.
Die Wolken kastrieren,
die Sonne austrocknen,
der Himmel existiert nicht
auf deine Weise,
die Meere locken auszutrocknen.
Wem der Algorithmus diene,
nimmt er seine Ziele ins Visier
morgen,
die Irrationalität lebt in so vielen Dingen,
wir speisen ihn,
wir füttern ihn mit unseren Informationen
über uns.
AI
auf der Suche innen
des Menschen,
aber es gelingt ihr nicht,
der Mensch ist kein Roboter
und umgekehrt.
Selbstbespiegelung,
da wächst nun gerade der Laden hoch,
den ich hasse,
der Krieg,
das irrationalste Element, das es gibt
auf Erden,
denn keiner weiß, ist es der letzte Schuss,
den es gäbe
vor dem Tod?
Einst bringt uns das gemeinsame Glück nach vorn,
aber Zukunft ist fern,
Zukunft ist Zukunft,
Lüge.
Aber bis dahin ist noch ein langer Weg,
schematische Darstellungen schaffen es nicht,
aber Worte,
die es treffen.
Statistik,
so gehen wir angetrunken
in den Wein-Abend,
um Geld zu sparen,
wer soll das bezahlen?
Das Leben ist nicht umsonst.
Mutterseelenallein
Chinas Notfallsorge
gelingt nicht,
China schwankt
wie jedes kapitalistische System
dem Abgrund zu.
Ob nun Einparteiensystem
oder divers
in der Politik,
die Grundlage bleibt kapitalistisch.
Wer kann uns denn sonst ernähren,
was?
8 Milliarden Menschen
auf Erden,
und keiner will sie haben,
wir denken uns Schändliches aus,
um sie abzuschaffen,
zum Beispiel Pandemien.
Das schafft keine andere Wirtschaftsform,
dem Glück ein wenig näher zu kommen,
und das ist der relative Wohlstand für alle,
jeden.
Der relative Reichtum
verteilt sich nicht auf die Bevölkerung,
China ist ein Einparteiensystem,
Korruption und Verschwörungstheorien
herrschen
im Land.
Auf die Attacke
kam die Antwort
Attacke.
Denn auf nüchternen Magen
schläft es sich nicht gut,
China will wachsen
im Hungerlohn
wenigstens.
Der Kapitalismus wird siegen
als Wirtschaftsform,
die Jugend hat es erkannt,
sie entscheidet sich
wie viele Generationen vor ihr
für den kapitalistischen Weg,
der praktisch ist.
Ich stelle ihn mir komplett vorbereitet vor,
den Krieg,
jetzt aber den Text dazu
liberal,
noch liberal,
bevor der große Krach kommt,
Systeme gegen Systeme,
politische und wirtschaftlich.
Es muss eine Lösung her,
Dumpf-Russland
und Schönheits-China,
die Ästhetik greift auch hier
in der Hand Weniger,
die das Sagen haben.
Vom goldenen Frühstück bis zum silbernen Abend,
auch jetzt mit Himmelsalkohol,
damit du schön dun wirst.
Eine Zeltführung,
die Ärzte haben mich belogen,
es ist doch Krebs
der übelsten Sorte.
Ich ersticke fast
ganz
übermorgen
im Sauerstoff
unter diesem falschen Himmel.
Mehr Lust und Laune
im Gemüt
gehabt,
ich staune,
als im Herzen
Platz gehabt.
Die Steine wiegen schwer,
der Schotter,
der Kummer
reibt mir den Magen auf,
ich kotze,
ich muss mich übergeben.
Die Angst vor dem Tod,
hat’s dir gutgetan?
Die Geisterwelt
allemal,
die dich jagt
in den Abgrund
des menschlichen Seins,
das Dichten.
Movicol,
Tanzeinlage
im Internet,
im Internet
des Darms
bringt alles in Bewegung.
Gäste gibt es immer frisch
auf dem Tisch,
das Gift
der Menschheit,
Ernährungsindustrie.
Operativ
das Leben verlängert,
Rezeptoren
des guten Willens
sind die Ärzte,
die dich versorgen
mit Medikamenten
und leeren Worten.
Da kann man manchmal viel von haben,
Wühlratten, Wühlmäuse,
die machen dir alles kaputt
im Garten
deiner Erfindung.
Das Paradies wird schwach,
wenn ich es als Mensch sehe,
der sich abmüht
und eine Belohnung braucht,
aber sacht.
Nach dem Tod
es sind Inseln der Erholung,
in der du stumm verweilst
und sacht wieder zurückgeschoben wirst
ins Leben
deiner Geburt.
Wie in der Politik
bin ich Teil des neuen Reichs
ungesund
und krank,
die Welt genannt.
Und kränker,
wenn alle Diktaturen schwanken,
der Sieg des Kapitalismus
ist vollbracht.
Der Krieg, der Krieg
als Heilsbringer,
und über Nacht
wirst du wiedergeboren.
In dieses Leben gebracht,
das dich warm umfasst,
aber es ist eine Lüge
allein schon aufgrund der Tatsache,
dass du geboren wirst.
Nicht die Wahrheit
bedacht,
es ist Selbstzufriedenheit
mit dem Leben.
Der Tod als Randerscheinung
gibt uns die Kraft,
dagegen anzugehen,
der Krieg?
Johannes Lichteruh, 2024