Halsschlagader
Leih-Ufer,
so tech-absurd,
dass man es nicht gebrauchen kann,
die KI zerstört alles
so schmutzig.
Aber gottseidank hatten wir einen solchen Gewinneinbruch,
dass der Winter entzaubert wurde
in unserem Herzen.
Zu diesem Ende gehört ein Zusammenhang,
der wehtut,
das Ende der Welt,
der nicht etwa eine Push-Zeit zeugen will,
aber die Realität.
Er kommt direkt aus der Meta-Schule der Steuersenkung,
dann ist der Fachboden nicht da,
das Fundament,
auf dem der Mensch steht,
die Religion.
Mittel der Habseligkeit
im Wohlstandsstaat,
schön auf den Lippen
das Wort Frieden.
Schön wollen wir kippen
den Frieden ins Chaos,
es pulverisiert den Rest unseres Lebens.
Das war schon ein Angriff auf Silbertafeln
der Schöpfung,
unsere Gehirn-Atropie,
Expertenschulen.
Wir wissen, dass wir darauf nicht vorbereitet sind,
was uns hier festhält in der Welt,
sie könnte eine andere sein.
Die Brille ist aus dem Jemen,
klassisch gefertigter Rahmen
aus echtem Horn von Afrika.
Der Kolonialismus blüht wieder auf,
denn sie sind nicht zuhaus
in ihren Ländern,
die jungen Nationalstaaten,
sie sind Kinder geblieben.
Lass uns doch durch Tiefgang
den Prozess näher bestimmen,
es ist Individuation der
Werdegang!
Hinter der Stirn
Air-condition,
als ginge es um das Regierungsprogramm
des Verfalls.
Rück-Erkennung,
Selbstbesinnung,
der Verfall ist unaufhaltsam.
Egal wie, wir retten nicht die Ehre
ohne Moral,
in der Kiste des Vergessens
Sargdeckel auf,
Sargdeckel zu.
Und Schluss ist Aus,
die Dampfheizung
des Sozialstaats,
auch wenn der Schimmel rot sitzt
auf den Stimmbändern der Linken.
Es nützt nichts die Kritik,
der Kapitalismus wird kommen,
erklommen mit noch mehr
Gewinnaussichten.
Transhumanismus
ist das Wort der Stunde,
bekunde Interesse dafür
und du wirst sehen,
die Gene schweigen nicht!
Der Bauchnabel
Ein Brand wie am Backofen
der Hölle,
gierig Selbstvermarktung.
Frauen ziehen sich aus
vor laufender Kamera
ohne Umhang,
und alle schauen zu.
Die sowohl in ihre Hände gefallen ist,
als auch, die nicht verstehen, was sie meint,
der Körper ist schön,
und?
Immer lächeln zum Teil auch Modestücke,
wo war denn das,
entlang unserer Achse
des Bösen?
Die schmutzigen Kampagnen
gegen die Jugend, die Kinder;
ja, Kampagnen
kann man sagen,
denn in unseren Tagen
ist niemand
mehr sicher
vor den gierigen Händen
der Erwachsenen.
Kirche wie Staat
halten zusammen
und versauen die Saat
der Zukunft.
Seelenvermögen
Erdbeben gibt es nicht mehr
wirklich
in unserem Herzen.
Wut und Trauer schon,
aber wir sind zu feige,
unser Leben zu ändern.
Ach, Äonen verschieben
in unseren Hirnen,
das können wir
schon.
Das trauen wir uns zu,
Philosophie und Gendern,
und der Traum von einem
Himmel, in dem man wohnt.
Jeder ist Herr seiner Sinne,
seiner Sinnlichkeit
Müdigkeit besorgen,
wir nutzen uns ab.
Und das Grab ist nicht weit
in jungen Jahren schon,
wir wissen, wo wir wohnen,
oder nicht.
Ein Obdachloser hat kein Zuhause,
die Zuflucht sticht ihm ins Gesicht
bei Wind und Wetter.
Hautoberfläche
Schauen, ob da noch etwas ist,
das ist ein solches Normalverhältnis
in unserem Leben
der Tod geworden.
Leben ist nicht immer
schön,
wir wollen gehn
und weitervererben.
Unser Leben
niedriger,
niedlicherweise finden wir
das schön.
Auch verteilen wir
im Netzwerk
liebe Grüße
an die Kollegen,
an unsere Verwandten
und Liebsten.
An Kreiden verblöden wir,
um unsere Stimme zu verstellen,
die Lügen.
Eine Gehirnhälfte
US-stress the number 1,
ob der Segen tiefer sitzt
der Freiheitsstatue,
weiß man nicht.
So sieht es aus
von einer runtergezogenen Fachwelt,
die nichts weiß.
In den Sumpf der Erkenntnis
Planungsunsicherheit,
Geschrei
um die Rechthaberei
im Plenum.
„Wenn wir es nicht schaffen,
wer dann?“,
die Deutschen spinnen.
Langsamkeit,
alles ein Ausfahrdienst
im Rollstuhl,
um sich zu vergewissern,
dass jeder Zentimenter
auch deutsch ist.
Auf der Erde
Überheblichkeit,
im Himmel
keine Schädlichkeit
der zarten Seele.
So stellt sich der Deutsche das Himmelreich vor,
reich von Deutschen
organisiert.
Der Sozialstaat macht’s möglich,
so strickt,
so unübertroffen
deutsch.
Wie Hitler,
der Ausgabeort
Deutschland
reguliere Selbstmord!
Irgendwelchen Rübensand
im Hirn,
ich weiß auch nicht, woher.
Aus der Uckermark
der Shunt,
das Preußentum,
die Dialyseberechtigten
im Korridor
Ostpreußens.
Zur Gesichtserkennung
auf den Straßen,
wer will uns bestrafen damit,
wir selbst?
Wir sind eine Demokratie
oder nicht?
Da dieses Miststück nicht hilfreich sein kann,
höre ich auf zu schreiben,
der Überwachungsstaat
gehört nicht mir.
Muss ja irgendwann mal alles durch sein,
die Fäkalien
dieser Welt.
Keiner rollt ihm den Teppich aus,
aber alle wählen ihn,
den Staatsmann.
Obwohl ich eine Position perfide finde,
nehme ich sie an,
des Dichtens.
Mein Heimatland ist dabei,
sich selbst zu vernichten,
selbst.
Bis in die Fingerspitzen
Damit haben die Linken gesiegt,
ich gehöre zu den Personen,
die sie hassen,
die dummvulgäre Posaunen
herausschleudern
mit den Worten
des Dichtens
aus Wut.
Ich verspreche dem Leser das Projekt des Herzens,
wenn er es liest,
mein Herzblut mein.
Originär
Buchstaben,
Worte,
Wörter.
Zeichen,
Sätze,
Symbole.
Der redet jetzt wirre Worte,
der Mensch ist schwach
und allein damit;
der Horror sei die Pflicht,
denkt er,
und entfaltet ihn neu
mit neuen Worten.
Das liegt daran,
an der Begräbnisunsicherheit
von Worten,
sie sind einmal da
und nicht mehr wegzukriegen
aus der Welt.
Liefere ich nicht,
dann schupst er mich an,
der Genius,
mit schmutziger Ehe im Hintergrund.
Ein fehlender Glaube an Gott,
um den wir dich die ganze Zeit gebeten hatten,
die ganze Zeit deines Lebens,
aber du antwortetest nicht,
der Dialog war zerrissen.
Der Führungsscheiß
in der Geschichte,
der dich fertigmacht,
die Suprematie
des Ich.
Wie ein goldenes Ehrenamt,
das dir keiner verliehen hat
außer Gott.
Der Glaube,
mir graut vor dem ganzen Tag,
an dem ich ihn verliere,
das Jüngste Gericht.
Johannes Lichteruh, 2026