Wohlleben

Das wöchentliche Shampoo,
dein Bauch hat dich,
der Magen auch
stammelt Laute aus,
nun ist wieder gut
Genuss,
Bauchmiezelei.

Die Wahrheit ist gelungen
durch eine Handlung,
willst du jemanden umbringen
durch dein Gerede,
töten nach Genesen?

Du widersprichst dir selber,
kein Glücklichsein
auf Dauer,
alles ist in Gefahr,
die Menschen,
die Umwelt.

Genaueres Glück gibt es nicht,
es ist nicht dein Wesen,
du liegst hier
im Schmäh.

Konservativ
nicht
konservativ bleiben,
das ist die Höh
des Lebens.

Du bist ein böser Charakter,
in der Verkommenheit lebt es sich besser,
wenigstens kurzfristig,
nicht dauerhaft
über den Tod hinaus,
nicht so gelebt
ist besser.

Unterschwellig verrückt
als der gesunde Menschenverstand
ein Käfer in dieser Welt,
ich bin auf die Scheiße aus gewesen,
sicher ein ruhiges Gewissen,
wenn man sich dazu bekennt
und um sein Leben rennt
in Ewigkeit.

Das ist kein Vergleich,
Besonnenheit
Gott in der Höh,
Einser-Inserat wird teuer.

Deine Moleküle würfeln sich zusammen
vor der Geburt,
du kannst nicht wissen,
vor was der Gurt des Gewissens
dich beschützt.

Das Gewissen läuft mit,
deshalb ist Hitler kein Bild für die Zukunft,
du wärst sonst nicht glücklich
in deiner Welt,
Kreuzotter-Verhör,
das Kraftwerk zieht um,
die Geringmasse macht’s,
die Babys auch.

Wer sollte sonst an die Macht kommen?
Wie im Video-Clip
Madonna
die harte Gangart,
die geteilte Art.

Die Kollegen-Hatz,
die Wahrheit sagen,
wir sollen keine Überflieger sein,
wir fahren kein Motorrad,
der Gangnam-Style
vermutet in der Heidi-Welt.

Das tut sich Rasse so
an,
Spiele verkehrt,
gestern die Gattinnen
und feiern heute noch
ausgelassen
die Junggesellenparty.

Internet-Größen,
die noch nicht bekannt sind,
das war die Quelle
richtige,
immer wenn zwei Lippen
aufeinanderstoßen.

Die Verlage und die Verlagshäuser
sind richtige Verbrecher,
alle unterliegen einem Trend
der richtigen Rendite,
niedlich,
wenn auch nicht beschnitten.

Der Hilferuf, der von den Tourismusverbänden kommt,
heulende Berge
heulend.

Das ist psychologisch richtig,
Gott will dich nicht strafen,
crazy town,
das ist traurig, aber wahr,
genieße die Freiheit, die du hast,
dich nicht lieben,
du bist kein toter Fisch
am Strand.

Das schmerzliche Telefonat,
sein Atem,
kennst du noch nicht
den Wald vor lauter Bäumen,
mein Pleroma, Adam?

© Johannes Lichteruh, 2020

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