Gleiches Thema, verschiedene Kanäle

Aus dem Postfach, der Erinnerung

„Komm nach Haus!“,
was will sie von mir,
diese Frau,
die ich nicht kenne
intim
seit 10 Jahren?
Wie kann sie behaupten,
Deutschland wär mein Zuhause!

Hast du keine Lust,
Mitternacht
ruft dich deine Mutter an
aus dem Grab,
Top-Bezirk,
aus dem Traum.

Die Frauen nerven mich,
sie wollen Anteil haben an meiner Seele,
Schlagabtausch.

Die Kolleginnen
spielen mit der Seele,
Arbeitsleben.

Hab ich immer nur von Frauen erlebt,
Männer interessiert das nicht,
sie sind sachlich und kühl,
kurz und bündig,
die Frauen ausgenommen,
die es auch sind,
aber davon gibt es zu wenige.

Das Innenleben
ist Privatsache,
das ist richtig,
das sei gesagt.

Das ewige Gelaber
über die Seele,
„dein Innenleben,
wie ich dich mag“,
tut weh
auf der Seele,
wenn ich eine hab.

Ich bin woanders,
in einem Land,
in dem ich mich wohlfühl‘,
die Liebe spielt
unter der Hand
keine Rolle.

Noch nicht,
aber das kommt schon,
das lässt sich ändern.

Lass mich einmal loslegen!
Aber du bist es nicht
mit deiner Handballer-Hand,
die Tellergröße
aus dem Schrank
des Geschirrs,
Mannweib!

فلوس كثير ,
aber mit Sex-Appeal,
weißt du, bei wem ich nicht beliebt sein will,
bei diesen Frauen,
sie ziehen dich aus mit ihren Augen
und spötteln nur,
sie haben ein Gespür
für die Unsicherheit des Mannes
und nutzen sie aus.

Wollen wir direkt umwickeln
mit Bandscheiben,
damit sie gerade steht,
die Frau,
das Gewaltmonopol über Seelen
übt sie aus.

Das mag von den Müttern ausgehen,
mir graut’s,
wie Goethe gesagt,
kein Punktesammeln,
kein Bemühen.

Das ist gewiss,
in Verriss
gerate ich überall
bei ihnen,
auch bei den Schwiegermüttern,
die mich eigentlich lieben.

Medizinisches geht um,
medizinische Sorge,
in Rosé schwach,
in Piqué kräftig
kleinkariert,
unsere lieben Frauen
sind zu schauen
nach der Entwicklung.

Ich gruppiere sie hier ein,
von den Sammelexperten
bin ich einer,
so ergab es die Farblehre
Gottes.

Es sei gesagt,
unumwunden
und geschunden
meine Seele,
durch sie
abgetan.

Kann ich nicht
einfach in die Masse eingeben
von Menschen,
die verfehlen,
rangierst du auf verschiedenen Ebenen,
ich will dir geben Wahrheit.

An der Küste

Jetzt muss ich aber gehen
zum Schwimmen,
kannst ja weiterreden,
zum Baden,
zum Anraten
von Empfehlungen.

Hat der Körper sich schon umgestellt nach drei Tagen,
ein Wettlauf mit der Zeit,
Geburtstag,
marode Streifen
am Körper,
auf der Haut,
und Falten.

Wie am Anfang,
Geburtstagszeit,
ob ein Baby
oder alt,
sehen alle gleich aus,
geboren werden ist ein Altwerden
für die Menschheit.

Verbundene Körper
und Seelen,
du trägst die Schuld mit,
deiner Verfehlungen und der anderen
Menschen
am Strand.

Die russischen Weiber,
sie sind emanzipiert,
ihre Stimmen,
schrillen,
krähen über das Wasser,
du bist nicht allein
beim Schwimmen
und hängst deine Nase rein,
mit ins Gespräch.

Sie sind bekannt hier
für schnellen Sex,
eine ägyptische Frau beschwerte sich,
„dass sie schnell zu haben sind“,
sich unsichtbar machen geht nicht
in einem Land
der Überwachung.

Ich bin gespannt auf den Übergang,
den Tod
und das Thema Geburt,
es verlässt mich nicht,
keine Zeit zur Veränderung,
der König bist du,
und Gott schaut zu,
deine Veränderung.

Um acht ist Ruhe am Strand,
morgens der Bleibezustand
wegen Corona.

Zurück auf der Mole

Sie setzen mich außer Gefecht,
die Frauen,
die Männer haben recht,
die sich verweigern,
ein Dichter sieht das anders,
die Sprache sieht das anders.

Wer mit Gott verheiratet ist,
ist schwul,
das natürliche Geschlecht
ist eine irdische Zutat
zur Geschlechtsreife
und dient der Fortpflanzung.

Im Fitnessstudio

Nicht zu verwechseln mit dem Himmlischen Jerusalem,
das sich niedersenkt
auf die Erde
und heiratet.

Du hast da etwas verwechselt
mit deiner Krankheit
zum Schwulsein.

Wer verheiratet ist mit Gott,
kommt aufs Schafott
der Menschheit,
der Geschichte
übersinnlich,
übermenschlich
also leer ausgehen.

Keinen Menschen heiraten,
ist besser,
ist die bessere Lösung
aller Probleme,
Single
bleiben,
deine Persönlichkeit
leidet ansonsten
unter dem Verschwinden.

فلوس كثير arabisch, umg.: viel Geld

© Johannes Lichteruh, 2020

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