Hochmittelalter

Die Probleme
liegen geblieben,
die wir hatten.

Ausländerhass
den Gesetzen zugeführt,
die nichts bringen
außer Hass auf Ausländer
für die Sonderbehandlung,
die sie genießen.

Wie kahl das Internet wird,
wenn man es bestraft,
von Menschen
übervölkert
mit Schund.

Unser Vorhang vereist,
den wir vor Augen hatten,
der sich lichten sollte
in eine lichte Zukunft
grüne.

Vereist der Vorhang
der Gefühle,
die Gaze,
die blind macht
für das Geschehen
um uns herum
wie Freundschaft
und Liebe.

Umwelthagel,
Schäden
in der Seele,
kann man dämlich fortschreiben
durch eine Politik,
die ähnlich ist.

Ähnlich dämlich
wie die Menschen,
die sie machen.

Sie dürfen sich retten und retten, wer sich kann,
vor Umweltschäden,
die keine sind,
in ihrer Seele kam es an,
und geschwind
war sie zusammengebrochen, die Menschenseele.

Speicherplatz gewonnen
auf diesem Planeten
schönen,
im Netz
digital
der Klabautermann
wenn das Schiff sinkt.

Bevor es dazu kommt,
kam
der Untergang
der Menschheit
ohne Scham
und Eifer.

Ganz einfach so,
als wär ein Mensch zusammengebrochen
auf der Straße,
auf offener Szene der Hoffnung,
aber es kam anders,
als getan in seinem Leben.

Ablenken
vom Problem,
das wir hatten
mit Gott.

Verschiebungen
auf eine andere Bank des Gewissens,
Ethik,
und verschlissen das Gewissen.

Verluste,
wen sollten wir küssen
als uns selbst?

Umkehrpfeil
auf uns selbst,
im Kreisverkehr
der Autobahn.

Bei 130 Sachen
Steuerung
handgreiflich nicht daneben,
laufen lassen
das Gemüt.

Schwer belastet im Geblüt
von Untaten
und Schlechtigkeiten.

Blümchen auf dem Weg,
gestreut
aus einem Rosengarten
der schönen Gefühle.

Das ist wichtig,
die Zeit, die Kultur
einmalig und wichtig
richtig.

Hosianna-Gebrüll,
Selbstlob
und selbst, wer tot ist,
brüllt noch
lauter.

Strahlung
über das ganze Gesicht,
wer lauter ist,
setzt sich durch,
denkt man
nicht richtig.

Die Strahlung verbeugt sich,
das Gesicht bleibt
und wird rot,
schämt sich
nicht.

Das ist das Fatale
und besticht
durch seine Einfachheit,
die Frechheit
dir ins Gesicht
deines Lebens.

Dass es viel schöner hätte werden können
ohne sie,
die Menschen
von heute
dieser Zeit.

Aber Streit
bringt nichts,
das hast du gelernt.

Dazugelernt
mit der Zeit,
die immer holpriger wird
mit der Zeit.

Die Schwielen
und Wunden
der Seele.

Ausufernd
endlos
ein langer Tag,
der uns nichts schenkt.

Metall
im Geschmack,
in den Knochen kein Blut,
das sich bildet
neu.

Vergiftet
Giftpfeil
Blutbahn.

Am Tropf
der Zeit,
die nicht stillt das Blut.

Das läuft und läuft
und fällt zur Erde
geträufelt
heiß.

Machen wir es so,
die Schotten dicht
unserem Gemüt.

Wie es dargestellt ist,
das Gefängnis
unserer Seele.

Gitter
und Gefängnis
strapaziert,
überstrapaziert
die Seele.

Abschließend
eigen
mit Nichtigkeiten
gefüllt.

Tot
und immerdar
tot.

Grausam die Vorstellung,
vergiss es nicht,
niemals!

Zunächst nur eine Idee,
später die Wirklichkeit,
die stirbt mit dir
zusammen.

Dante, Inferno
beglichen,
das Ende.

© Johannes Lichteruh, 2021

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s