Duo

Wir sind verantwortlich dafür,
die Geschlechterrollen auch
männlich, weiblich.

Wer sie umstößt, spielt mit dem Feuer,
hohl in die Hölle gucken
und nicht weiterwissen.

Schinderhannes, Wege,
zu hoffen mag, wer sie nicht geht,
im Angesicht des Krieges
Frieden will.

Friedensbewegt,
das ist gut,
wirklich, fill up
!

Böse Mäuschen,
im Internat finden statt
Gräueltaten,
nagen sich durch jede Wand
im Bundestag.

Das Computerzeichen, Szene,
der Realismus fehlt
in der Politik.

Solche Kämpfer, bist du nicht,
das Gottesreich liegt jenseits des Denkens
,
Gott kann man nicht denken.

Nicht einmal ihn,
wie dann die Welt, seine Schöpfung,
kompliziert und komplex!

Wird zum Nebenberuf die Welt,
für dich auch deine Grenze,
stimme ich dir zu, und im Nu
bist du von Frauen umgeben,
die dich lieben.

So war dein Leben
immerzu,
sie mögen dich
nun einmal.

Nimm es an und freue dich
und zähle nicht die Zahl
deiner Freundinnen,
Ex-Geliebten.

Letztes Kauderwelsch,
das ich gehört von dir,
Tod, Wahnsinn.

So ist sie überprüft worden,
deine Seele,
und du hast standgehalten,
nicht?

Das ist schön,
und Ästhetik tugendhaft
will nicht vergehen
ewig.

In Ordnung, freier Lauf der Geschlechter,
zwei, Sperma und Ovum
finden sich.

Einerlei, so soll es sein,
ewig unterschieden
die beiden Geschlechter.

Keine Vermischung
der beiden miteinander,
habe ich gesagt
immer mit Fingerzeig.

Und bin stolz darauf,
dass ich das gesagt habe,
keiner ist Pächter des anderen.

Keiner bleibt alleine, alle lieben sich,
wie im Gedicht, das schön ist,
männlich oder weiblich geschrieben.

Allerhand Sorgen vermischen sich,
aber nicht weiblich und männlich,
so ist das nun einmal.

Alles andere ist künstlich gesagt
und getan gegen die Ordnung,
Kosmos, Sternenstaub, wer hat ihm das angetan?

Der Mensch, die Vermischung, die nicht echt ist, Scharlatan,
Scharlatanerie einer Kultur, die es sich leisten kann,
kommt mir so an.

Kam mir so an in meinem Gedächtnis,
das nicht schweigen kann,
was es sah und sehen kann
auf dieser Erde der Zweibeiner.

Zwischen den Beinen
beiderlei Geschlechts
mit oder ohne Fortsatz.

Sobald es eine Gesetzmäßigkeit gibt,
die erfüllt wird,
wenden sich die Menschen wieder ab
und fordern eine neue.

Schwarz/weiß genügt nicht,
sie fordern eine neue,
auch in den Geschlechterrollen.

Weil es so schön ist zu spinnen,
zu gewinnen in Gedanken („was ich will“),
stoßen sie alles um, auch in der Biologie.

„Das wäre doch gelacht,
wenn wir das nicht schaffen sollten,
was wir wollen, was wir wollten.“

„Schaut her, wir haben es geschafft,
ein Mann ist eine Frau, eine Frau ist ein Mann,
wer kann, der kann, die Medizin macht’s möglich.“

Unsere Medizin, die Geld kostet,
wir sind der Herr der Lage,
Erste Welt im Imperium
der Armutsgleichen
im Herzen.

© Johannes Lichteruh, 2023

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