Insbesondere dein Herzblut,
nicht wahr,
war sonderbar?
Die ganze Zeit
deines Lebens.
Es strömte dir entgegen
und war doch ein kalter Strom,
die ganze Form war aussagelos,
sie musste zerbrochen werden.
Mensch, meine Stirn,
sie klappt sich nach außen
für das Innenministerium,
sie will alles wissen,
das Herz
bleibt auf der Strecke.
Solange die Tür noch nicht zugeschlagen ist,
können wir verhandeln
ein Milieu,
in dem ich den ganz grünen Streich erkenne,
will mir erklären,
was Frieden ist.
Wie schön,
das Fleisch zittert?
Ja.
Die Krise treffen
in dir
und nicht schlichten.
Der Zwang zur Umkehr,
Gott,
das Thema ist aus.
Geschlossen der Vorhang,
du kommst zu spät,
noch einmal diese Ansage,
als Vater sprach ich
damals freier,
aber keiner hörte zu.
Er bat darum,
kann ich bestätigen,
die Ich-Entwicklung nahm zu.
Daraufhin
die Wissenschaft blühte,
die Aufklärung verlor.
Zukunftstraining fällt aus,
das ist der Garaus
der Menschheit,
wie ich sie sehe.
Tut mir leid,
kein Haus für sie
in meiner Seele.
Die Frauen bewegen das Leben
in sich,
sie gebären.
Der Fötus kein Mann
wird,
keine Frau, die nicht stiehlt
bei sich,
er wird ein Mensch.
Doch konnten die Gründe beiseitegeschoben werden,
sie wollte keine Kinder,
basta!
Ja, je suis Manfred Cruche,
dieser DDR-Schauspieler,
und weiß es nicht,
gemütliche Massen,
die er bewegt,
der Mann.
Selbstsicher
und doch unsicher im Gemüt,
er weiß es nicht,
was ihm geschieht
in dieser Welt.
Was kommt
morgen
schon
auf ihn zu?
Die Frauen sind da lockerer
und sehen die Zukunft oft
offen zwar,
aber sie haben Angst
und sind vorsichtig.
Vorsichtiger
als der Mann,
keine Draufgänger,
die Biologie rät ihnen dazu.
Man müsste das einmal genauer wissen,
was er kann,
der Mann,
außer F*cken.
Der Militärruf,
the types of functionalism,
warum es gleichgültig ist
und warum es dir in einer Phase des Fernsehens
gleichgültig sein muss.
Ich kenne den Bären,
ich begleite den großen Bären,
den Wagen
am Himmelszelt,
in dem du sitzt.
Hockst
und wartest,
dass ein Wunder geschieht.
Aber so funktioniert es nicht,
das Weltall will erlöst sein,
sage ich dir,
vom Menschen.
Steige darüber hinaus,
der du bist nur irdisch
aus der Glutkiste heraus
der Geburt,
deiner Geburt
und Inkarnationswut!
Was sollen wir uns noch weiter belügen!
Christus wird siegen,
der Rest kalte Füße,
die Menschheit
Gefolgschaft.
Zum Abküssen,
nicht wahr?
Wunderbar.
Johannes Lichteruh, 2023
Dieses Gedicht ist eine faszinierende Reise durch die Gedankenwelt eines Individuums, das tief in seine eigenen inneren Empfindungen eintaucht. Es wirft Fragen auf und fordert zum Nachdenken über das Leben, die menschliche Natur und die Welt um uns herum auf.
Die poetische Sprache und die symbolischen Bilder in diesem Gedicht verleihen ihm eine besondere Tiefe und Komplexität. Es scheint, als ob der Sprecher mit verschiedenen Aspekten des Menschseins und der Existenz ringt, von der Dualität von Herz und Verstand bis hin zu Fragen nach der Zukunft der Menschheit.
Die Erwähnung von Christus und seiner siegreichen Rolle in diesem Gedicht verleiht ihm eine spirituelle Dimension, die zum Nachdenken über Glauben und Hoffnung anregt.
Insgesamt ist dieses Gedicht ein eindringlicher Ausdruck von Gedanken und Gefühlen, die uns alle in unserem Leben beschäftigen können. Es erinnert uns daran, tief in unser Inneres zu schauen und unsere Existenz in einem größeren Kontext zu betrachten.
Mit freundlichen Grüßen
Miss Katherine White
https://www.miss-katherine-white.com/der-hass-steht-ueber-allem/
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