Trotz Lichtgeschwindigkeit
in unseren Köpfen
des Denkens
einfach um die Wette ziehen.
Wir wissen nichts
mit Sicherheit,
unser Schicksal.
Wenn du dann nicht wirklich müde bist,
trifft dich der Tod
und du schläfst ein.
Schwaches Ergebnis
das Leben,
auf Identität verzichten
will ich nicht.
Auf den Staat
schon,
wenn du dann nicht ins Bild passt,
wundere dich nicht!
Völkerrechtlich,
denn der Staat gehört dazu,
immer ans Limit gehen.
Reichtum ist nicht so wichtig,
für Viele hat sich heute der Stuhlgang gelohnt,
er entlastet das Gewissen.
White young, black young,
der Streit hört nicht auf
zum Welthungertag.
Geschissen im Überfluss,
es gab keinen Austausch mit der Umwelt,
der Komposthaufen war voll
übervoll.
Auch das Gedächtnis von schlimmen Ereignissen
in Deutschland und der Welt
schimmelt nicht so schnell,
wie die Politiker sich erhoffen.
Sein Essen isst der Mensch
nicht gern allein,
was muss es sein,
das er genießen will
gern gemeinsam?
Es ist Freiheit,
Glück?
Midi-Schock,
er genießt es nicht allein,
Gott mit dabei,
der treue Gefährte!
Rasseln durch
die Gefühle,
das Erdreich bebt,
die Rinde platzt auf
der Bäume.
Es ist klirrende Kälte
in unseren Herzen,
der Hass.
Die Räume werden weit
im Kosmos,
im Herzen.
Wir sind bereit
zu sterben
für immer
auf dieser Erde.
Immanationen weit
gehen zu Ende,
Gott hat geläutet
das Ende ein.
Wie weit ist das her,
das zwanzigste Jahr,
in dem du lebtest
jung und schön!
Muss wahre Freundschaft her,
die Liebe verblasst
um so mehr!
Glücklicherweise zum Unglück
werden wir geführt
von Gott
zum Ende unserer Tage,
das wir nicht wollen.
Der Tod steht ins Haus,
und eine Erlösung
kann er sein
von dieser Erde.
Zufrieden zu Ende bringen
das Leben
wäre das Schönste,
aber es gelingt nicht jedem.
Kugelweste,
Feuer,
sitzen wir nicht im sicheren Hafen.
Der Krieg will sich ausbreiten
in unsere Herzen,
wo er begann.
Das Bevölkerungsgesetz,
in unserem Herzen
die guten Geister,
die helfen,
wir können froh darüber sein,
dass es sie gibt
unerschütterlich
auf unserer Seite.
Gedächtnisfüller
hilfreich und gut,
damit wir sie nicht vergessen.
Bei Nacht immer anwesend,
bei Tag nicht abwesend
mit dabei,
dehydrieren sie unser Gedächtnis,
wir sind frei.
Umwerfend
ich bin allein
und glücklich.
Jetzt, wo du wieder frei bist,
darfst du nicht straucheln,
die sexuelle Freiheit
gebrauchen.
Sie steht dir nicht zu
außerhalb jeder Bindung,
die die Ehe ist,
als ein Mann,
der alles kann,
frei sein.
Ein Blümchen hätten wir mitnehmen sollen,
denke ich,
ein Blümchen des Bösen.
Das Salz in der Suppe
unseres Lebens,
und bin frei
davon.
Noch einmal einsaugen
die Welt,
das Kind in dir,
und dann sterben!
Ich lass den Morgen in Ruhe
und schone mein Ich,
die Seele spricht,
sie spricht mir tausend Worte
und darüber hinaus.
Das übliche Verbrechen
an dir,
das Ich,
das nicht schweigt.
Sind nicht edel im Metall
und stinken
die Seelen der Politiker.
Wissen nichts
und werfen sich ins Zeug
für die Welt.
Macht ist eben alles,
Zusammenhänge ignoriert,
Ursache und Wirkung,
alles Fremdworte.
Wenn Kinder den Friedhof bewachen,
auf dem ich liege
jetzt.
Nicht dass der Liebreiz
liebkost dich,
die Schönheit, die Ästhetik,
das ist gefährlich zugleich!
Das ewige kleine Kind,
das du bist,
der Wildwechsel der Neuzeit
hin zum Intellektualismus
der Ich-heit,
was bildest du dir ein!
Wankel-Meier
als Dauergast der Gefühle
kann sicher als trennsicher gelten.
Die Säge der Politik,
die Spaltung in der Bevölkerung,
Treffen der Bürokratie,
die alte Leier.
Modern der Adlerzug
der neuen Kreuzzügler,
der neuen Rechten.
Das kommt alles wieder
und haut uns die Geschichte
um die Ohren.
Johannes Lichteruh, 2026