Après mer

Mit dem täglichen Schwimmen
Einkaufsmöglichkeiten,
deine Pflichten
darfst du nicht vergessen,
M. braucht Lebensmittel.

Holt er dich mit dem Wagen ab,
fahren wir zum Senzo-Markt
sauber einchecken,
täglich Adam, heißt sein Sohn,
schaufelt ihm ein Grab
ins Portemonnaie,
ich bezahl.

Ägypten desolat zur Zeit,
Corona zwingt zum Denken,
wer sollte das Geschick lenken,
wenn nicht Gott
Allah?
Der König bist du,
der Richter,
greifst in das Geschick
der Völker,
der Corona-Eifer
hat dich erwischt.

Sammeln wir ein die Gelder, Habibi,
für einen besseren Zweck,
der Zweck heiligt die Mittel nicht,
aber die Gicht
der Gefühle
seh ich an M.s Gesicht
verschwinden in der Ferne.

Ein Tempolimit gibt es nicht,
die Armen werden mitgetragen,
das sind die Fragen
sozialen
hier im Land der Pharaonen,
ausgezeichnet nicht
mit Geld im Überschwang
wie Europa
in unseren Tagen.

Geld zum Drucken gibt es nicht,
alles muss sparsam bleiben,
das Militär hat Übergewicht,
die Angst vor dem nationalen
Bankrott,
der IWF wird’s schon richten,
das Leben flott.

© Johannes Lichteruh, 2020

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