Blow up, 39° Celsius

Ich weiß nicht, ob mich der Teufel ritt,
als ich dies getan,
ich fasste seine Eier an,
die Sonne schien,
das Fleisch an meinem Gaumen,
der Samen.

Er hat mich provoziert,
da sind wir schon am Ausmisten,
Schuhe aus
und hingerichtet.

Die Tatsachen fliegen
mir um die Ohren,
aber schon übermorgen
will ich anständig sein,
das gelobe ich.

Kühler der Handschlag,
wir gehn,
trunken bin ich,
das Meer war schön,
die Vögel und die Meerestiere,
auf Wiedersehn!
Wie konnte das geschehn?

Alles, grenzt das chemisch
an mein Gemüt,
wo der Okzident im Orient blüht,
die braune Haut, die fasziniert,
in eine Ecke sich verkriecht.

Künstlich am Leben halten dich nicht
Sexualität
und eine Pflicht am Machen,
zum Atmen
brauchst du Licht,
zum freien Atmen
Gott.

Das war heute mein Kontext,
den ich nicht liebe,
der Sünde flott
ich lieber ferne bliebe.

Wer mit dem Teufel isst,
muss einen langen Löffel haben,
und den hab ich,
ich bin frei.

So wechselwarm
Harmoniegründe,
so wundersam
die Gefühle
aktiv nehmen
den Spaß
an der Sache,
was einen am Leben erhält
neutral zur Welt.

© Johannes Lichteruh, 2020

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