Überraschendes

Wer will in diesen Riesenpott einzahlen,
hochtechnisiert?
Das Steuergebaren
ist schlimm.

Ich kann nur jedem empfehlen,
keine Steuern zu zahlen,
keinen Gewinn zu machen.

Migration geht hin
mit 50 Milliarden jährlich,
auch Sexualität getränkt
mit Blut und Boden,
geschmackloser geht nicht
CDU-Politik.

Das sind die Antworten dieser Zeit
und ich bin bereit,
sie zu schinden
mit meinen Gedichten
dafür.

Du hast ja nicht die Doppelbelastung
mehr
aus Museum und Makelei,
mir graut vor der Nachtschicht,
ich bin jetzt am Meer
zur Erholung.

Ich versinke in einem Meer aus Versen,
statt Schlaf
greif ich zum Füllfederhalter,
leg mich auf die Seite,
schalte das Licht ein
und schreibe.

Eine Aufgabe?
Es sollte keine selbsterwählte sein,
einmal bist du klein
und arm
und einmal bist du reich,
ich will das nicht,
dieser Kreislauf sein
von selbsterwählten Aufgaben.

Das müsste eine Aufgabe sein,
die Vaterlandsreisen fallen aus,
du baust dir ein Haus in der Wüste
und lässt keinen rein,
außer er grüßte
von einem freien Land,
in dem es keine Steuern gibt
und keine öffentliche Hand,
die frisst
dir die Haare vom Kopf.

Nicht einmal an meinem Schopf
könnte man mich packen,
ich habe eine Glatze
vom vielen Steuerzahlen
für die Politikerfratze,
einer Kaste der Überflüssigsten.

Sie treiben nur Unsinn,
folgen einer Ideologie
je nach Parteienlage
und schicken die Plage,
jedes Utensil der Unfreiheit
über die Massen,
Werkzeuge zum Hassen
wie den Steuerberater.

Die haben dich immer verraten,
wenn es um Unterschriften ging,
sie sind ja nicht verantwortlich
für das Geschriebene,
die Verantwortung trägst du,
der Dumme bist du,
der Zahlgast, der ewig Verwehte
im Dschungel der Paragraphen.

Sie überschaun ja nicht den Dreck
der Wirtschaftsmaschinerie,
der Paragraph muss weg,
der sie noch bedient,
die Steuerschuld.

Ich schulde niemandem etwas ernstlich im Sinn,
es sei denn Liebe im Herzen,
den Goldesel geritten,
langweiliges Leben.

Was könnte es Schöneres geben
als dieses Leben
ohne Geld,
ich bin sein Held,
ich habe nichts dagegen,
ich will es üben.

© Johannes Lichteruh, 2020

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