Jetzt hat der Sex-Rummel einen Ort gefunden,
Deutschland,
keine Sex-Normen, aber Rummel.
Was sagt der Fachleiter dazu?
Du, nicht in Deutschland,
aber in Amerika zu Hause.
Im Silicon-Valley der Porno-Industrie,
hier streitet Fett-Harmonie
gegen Fleisch.
Weißt du, ich habe mich freigeschrieben,
in meinem Leben,
aus der Bundesrepublik gestohlen.
Der Einsatz lohnt sich, es gilt der Geldaustausch,
sonst nichts, der Sex-Austausch, sonst nichts,
sonst keine Forderungen an mich.
Kompliziertes Einparken der Limousinen,
sie stehen so eng, auf dem Schotterhof,
sie spreizt die Beine, die Nummer kommt noch,
wo alle rufen, „ho, ho, ho und rein!“
Das Fernsehen sieht mit,
es ist eine Werbevorstellung von Sex,
für dieses Etablissement im Süden
der Hauptstadt der Sinne, Paris.
Was du nur dagegen hast?
Du bist ein Mann mit allen Sinnen,
dann werden wir zum Leidwesen der Kultur
im Westen ein großer Akt.
Die beste Kickerei bleibt draußen,
sexuell enthemmt,
auf der Durchreise bin ich,
mein Glück!
Zwischen Verkehrsraudis hältst du dich auf,
schön für dich,
der du nicht Auto fahren kannst selber
ohne Fahrlehrer.
Unzucht erster Güte,
du hast es aus der Kindheit nicht vergessen,
als man es mit dir gemacht.
Das vergällt dir nichts mit Nazis,
das ist super-luxure mit Kindern unschuldigen,
das ekelt dich in einem Maße an,
dass dir schlecht wird von dieser Litanei.
Im Wiederholungszwang du bist,
selber ein gewisses Talent kannst du haben,
musst du haben zum Schreiben mit deinen Sex-Eskapaden.
Und spielst die Bilder durch,
der Vergangenheit,
die dir nicht bewusst sind.
Du warst ein Kind und hast dich geschwind erholt davon,
„warum siehst du mich so?“,
fragt meine Mutter schon seit Jahren.
Aber ein bisschen blieb hängen, das Frivolsein,
die Suche nach dem Vater, dem wirklichen bei Männern,
die dir nicht lieb sind gewogen.
Die väterliche Liebe, du hast dich betrogen,
um deine Kindheit du wurdest betrogen,
deshalb der Intellektualismus abgehoben,
in den späteren Jahren.
Und die heimliche Heirat,
du konntest dich nicht bekennen zu deiner Sexualität,
Heimat im Mann.
Die Bilder stören, sie kehren nicht wieder, die wirklichen,
die Vergangenheit ist die Vergangenheit und die Vergangenheit geblieben,
man kann sie nicht beleben, beheben schon gar nicht, was geschah.
Der Lebenslauf ist abhängig davon, schade!
Es hätte alles so anders kommen können in meinem Leben,
als dünnes Mädchen begonnen, obwohl ich ein Junge war.
Die Hungerjahre hatte ich mir selber verordnet,
damit brichst du die Geschmäcker auf,
ich wollte ein Mädchen sein,
wie ich eines sah auf einem Foto aus meiner Klasse,
ich war noch klein, Grundschule.
Das Lärmen brockt dir Sorgen ein,
es ist zu spät,
jetzt.
Die heutige Draufsicht hilft nicht,
führt dich weit hinein, in deine Sicht der Dinge,
sie stimmt nicht, du hast es vergessen.
Die Bilder werden nicht lebendig,
als wäre es gestern erst geschehen,
du musst jetzt gehen und damit leben können.
Ist nicht schön, aber es wird gehen müssen,
auf Wiedersehn, Prägung!
Und willst du dort die Dauergeste sein?
Nein!
Darum schalte deinen Verstand ein,
es ist die letzte Rettung,
die letzte Geltung du als Mensch.
Das einzige freie Wochenende haben wir nicht,
zur Besichtigung deiner selbst!
Korrigiere dich und hänge dein Herz
nicht an verlorene Männer, die du nicht kennst!
Es ist nur äußerlich, welche Größe
willst du auf den Kopf stellen,
deine?
Ein König du bist hier auf Erden,
Überhöhung deiner selbst, weil in Wirklichkeit nichts,
eine Wiese blauer Öffnung im Himmel,
damit du siehst, wo du hinkommst.
Das alles ist menschenmöglich, wenn man es will,
und wenn man will, steht das Herz still des Bösen
und ist tot, nicht rot voller Blut und Leben,
ein Fleischklumpen nur.
Das kann man mit herbem Schlag bekommen,
Herzschlag und Herzstillstand,
wie in einem Land voller Sorgen,
Deutschlandprojektionen.
Geiles Maß, auf Abstand nicht zu versorgen, meines Gemüts,
Haut-Vergnügen, Lippen verlogen, was noch blieb,
der gute Charakter leidet, künstlerisch nicht so fit,
sittlich verroht, wie man sieht, und dergleichen.
Deine Zwangsplastik, Ganzkörperkondom,
Riesen-Schub, der Wahnsinn, Körper-Alarm,
ausgeschlürft die Wolllust millionenfach.
Auf und ab der Gefühle,
machst du es oder machst du es nicht,
für die Seele toleriert.
Du kannst jeden Körper haben, wenn du willst,
wenn du den Schaden trägst für deine Seele,
möchtest du so bleiben?
It’s Pitbull im Leiden,
reine Sinnlichkeit,
restlos.
Restlos wirst du leiden,
du wirst hier nicht als Zeuge bleiben,
auf der Erde.
Wir können gucken und schreien,
aber du hörst nicht,
du bist blind und taub zugleich.
Strenger wollen wir nicht sein,
du erträgst es nicht,
du bist ein Mensch, du bist klein.
Hast ausgeschaltet dein Gewissen,
wir wollen es nicht wissen,
ist nicht fein.
Du holst uns mit hinein,
es ist für uns so unerträglich,
abträglich dem Sein, das wir lieben.
Der künstliche Treiber deines Herzens, Sex,
da lege ich meine volle Hand hinein,
du schaffst es, ich bin perplex!
Ein Meilenstein der Überwindung,
der Findung deiner selbst,
danach bist du rein.
Hör auf, in den Medien zu suchen
nach einem Sinn,
der Sinn bist du selber!
„Ich bin keine Luna-Tänzerin“,
sagt deine Muse, bevor Atlantis war,
bevor noch sternenklar das Christentum.
Modell wachsen lassen, das Weltall und den Kosmos,
das ist eine Frage der Verankerung,
wo du warst, Adam.
Darüber weit hinaus gestreut,
die Zeit vergeht und der Tag,
den du einstmals so langweilig fandst.
„Denke nicht, du bist allein,
ich bin mit dir, deine Muse,
Schotten dicht kann keine Lösung sein,
Drama mehr, Viel-Akter.“
„Das Meer hat seine Romantik,
ich bin mehr,“
sagt meine Muse.
„Ich habe das alles geschaffen in deinem Gedicht, mehr sage ich nicht,
ein langer Weg bis in unsere Tage, gemeinsamer Weg ohne Frage!
Fraglos will ich nicht sein, mir fällt auch nichts ein, was ich nicht beantworten könnte.“
„Sei dankbar
und verabschiede dich hier
an dieser Stelle!“
„Sei ein Mensch, ein wahrer Mensch,
ein wirklicher Mensch,
im Weltgetümmel!“
„Steckbrieflich gefangen in dir selber, nicht gesucht,
so gewollt, von wem auch immer,
nicht von mir, deiner Muse.“
„Die Wiedergeburt hast du selbst verschuldet, Axel Menz,
ich wünsche dir keine Demenz, sodass du dich immer wieder erinnerst
an das Drama deiner Geburt, das fängt später an.“
Sonntäglich wie verhext, escaped für immer dem Glimmer,
dem Paradies leuchtend, wie eine Apfelsine, intrauterin,
die sprießt in den Himmel, ergießt ihren Saft, wohin es ihr gefiel.
Auf den Nährboden ein Kind fiel, ich, Befruchtung, weißer Samen,
so habe ich Euch meine Geburt geschildert,
das Wachstum des Körpers mit hoher Hilfe geschah,
entschwindet nicht meiner Kenntnis.
Ich inhalierte die Milch meiner Mutter, ich war noch klein,
und wusste schon, wohin die Reise geht,
auf jeden Fall nicht ins Schlaraffenland,
von dem ein Kind ich gewesen war,
vor langer Zeit meiner Inkarnation, im Himmel.
Ins Paradies zurückgekehrt,
war nicht einfach
zu bewerkstelligen.
Erst kam der Abschnitt hier auf Erden voller Greuel,
ich sollte mich erneuern und wusste nicht viel davon,
hier stehe ich und kann nicht anders, wie Luther einst gesagt.
Da war ich schon betagt im Gewissen,
ich wusste, der Protestantismus hat gerissen
die Leine zum Katholizismus.
Und mir wurde klar,
das Ganze ist nicht wahr,
kann nicht wahr sein!
Das Aufbauwerk des katholischen Glaubens war beflissen
zu Schaden gekommen,
durch Reichtum und Mangelwirtschaft für alle,
die nicht reich sind.
Wie auch die heutige Welt, die Leute wollen nicht wissen,
wo der Schaden begann, seinen Anfang nahm,
immer denken sie an Zukunft, vergessen das Anfangsband
des Fadens der Geschichte, wie alles begann.
Jedenfalls bin ich hier gelandet,
auf dieser Erde, diesem Planeten,
wie ein Mr. Bean der neueren Zeiten.
Gerade noch so buckelig sehe ich ein,
dass ich gefehlt habe, den Glauben verloren,
mit viel Witz und Humor hole ich mich ein, wieder zurück.
Mein Körper stellt mir ein Bein, wenn ich es will,
das macht mich wütend, das soll kein Zeichen sein der Wiedergeburt,
das ist kein Kanal, um zu gewinnen.
super-luxure, französisch
escaped, englisch
© Johannes Lichteruh, 2020