Hintermänner

Der Toni Mitarbeiter war,
die Froni,
Bärennachrichten hat er verbreitet,
dumm kratzen
Fakes
an den Scheiben der Arbeitgeber,
ihren Limousinen.

Streiks,
es geht ihm zu gut,
hat die Falschinformationen verbreitet,
dumm sein
wie ein alter Hut ohne Kopf.

Darauf steht geschrieben:
Habet Mut
zum Unmut
eurer Arbeitgeber!
Holt euch, was euch zusteht,
Sozialismus!

Ich greife nicht in die Debatte ein,
ich bin klein
und im Ausland.

Mein Gemüt ist fein
ausgestattet
mit Liebe zu mir.

Das genügt mir
bis hierher
in Ägypten.

Ich werde sie nicht zerpflücken,
die Presse in Deutschland,
so etwas überlebt man doch kaum
ohne Schaden.

Das müssen die üblichen Überflieger sein,
die dir schaden,
unterhaltsam sein
und dich einladen
zum Gespräch,
die Timmermanns.

Auf deine Rechnung gesehen?
Sie ist hoch,
die Rechnungsstellung
schläft nicht.

Das zeigt die Trockenbilanz in der Staatskanzlei an,
die Corona-Fälle steigen
in der Anzahl.

Was machen?
Alles verbieten?
Arbeit auch?

Wer steht auf dem Schlauch,
der Arbeiter
oder der Staat?

Beide gewissermaßen
teilen sich ein Schlauchboot,
das absäuft.

Mehr Schaden gebracht
als Nutzen
die Prohibition
von Leben.

Wer sollte ihm ein neues geben,
einhauchen
dem Staat?

Ich möchte kein Geldräuber sein,
der vor einem leeren Tresor steht,
der kein Geld hat.

Kein Geld sieht in seinem Tresor,
den er gerade geöffnet hat,
der Staat ist pleite.

Wo nimmt er das Geld her
für Minister und Regierungsbeamte,
für sich selber?

Er lässt es drucken!
Vertrauen in die Währung
sieht anders aus,
meine Herren!

Beobachtet
die Berufsgenossenschaft
deine Fehler
und wertet sie aus.

Mit dem Beutel
die Beute-Erfahrung
im Finanzamt,
die Steuerfahndung
erfolgreich.

Im Reich der Sinne
das Geld stinkt nicht,
das sie erbeuten,
und gehört den Leuten
zurück.

Der Sozialstaat macht’s möglich,
Gott sei Dank!
So sch*ßen sie in die eigenen Windeln,
bevor sie saubergemacht
wurden.

Das sind die Inhalte deiner Recherche
in diesem Leben,
Kreislauf,
Zirkulation
des Geldes
down.

Die Umverteilung,
die Hälfte des Vermögens
bleibt oben,
das Bruttosozialprodukt schweigt
und erträgt’s.

Aus dem Nichts
Herkunft
des Geldes.

Desaster,
Geld pusten
und nicht husten
dabei.

Die Verteilung wird obendrein
schiefgehen,
die Armut bleibt,
Mindestmaße.

Mindeststandard
dabei:
du musst nicht unter der Brücke schlafen,
Straßenasphalt
dein Zuhause.

Ruhekissen
bleibt zu Hause
Geld darunter,
auf dem du schläfst.

Vor Angst
vor dem Staat,
der dir alles wegnimmt,
wegnehmen könnte.

Aber denke an das Helikoptergeld,
das er dir gibt,
woher soll es kommen,
wenn nicht von dir,
Toni, Froni!

Erinnerung
nur von mir,
in freundschaftlicher Verbundenheit
mit dir.

Der du nichts hast,
die ihr nichts habt
wie ich.

Gemeinsamkeiten
Wand
und kein Abstand,
Tagelöhner,
extrem formuliert.

In Lohnarbeit,
nur
keine Freiheit
zum Geldverdienen,
wirklichem Geld,
das sich lohnt!

Feuerreifen,
wer springt hindurch,
zum Greifen nah
die Freiheit war da,
als du ein Kind warst,
jetzt ist sie Zirkus,
und du bist stolz darauf.

Gegen diesen Scheiß
anrennen
kannst du nicht,
du bist gefangen
in dir selbst,
in deiner Existenz,
die noch frei war
relativ,
als du in Schuljahren warst.

Der Computer wird akiv genutzt
und abgenutzt
über Nacht.

Du warst frei
und hast dir gedacht,
es wird immer so bleiben,
die nächtliche Stimmung
ist fein,
fängst du auch heute noch ein.

Doch ist deine Bestimmung
das Frühaufstehen,
Massenarbeitslosigkeit
kann das erklären
wie aus allen sozialen Schichten
herausgeknabbert.

Am wenigsten aus meiner Tochter,
Gott sei Dank,
denn sie hat nie gearbeitet
für Lohn.

Ich war ihr Geldgeber,
ihr Mäzen,
und das schon von Anfang an,
als sie ihre Laufbahn begann
als Künstlerin
und Grafikdesignerin.

Das sollte sie schonen
und belohnen
für ihre Krankheit,
die sie hatte
seit der Geburt.

Taktung
dein Leben war,
dies soll der letzte Abschnitt sein.

Lebensart
in Freiheit
hinübergerettet.

Zwänge,
die entstehen,
wenn man nicht aufpassst
in der Existenz.

Frei sein
ist nicht so einfach
zu bewerkstelligen.

Wege,
die dir zur Verfügung stehen,
gibt es nicht
viele.

Aus dem Chaos
auszubrechen
des Arbeitens.

Deformierungen,
Heinrich Böll
hat sie beschrieben
seinerzeit.

Und war bereit,
dafür zu sterben,
für die Freiheit?

So ein Kämpfer war er nicht,
ein Hinweis-Licht
in schweren Tagen.

© Johannes Lichteruh, 2020

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