Anstrengungen

So krampfhaft begann es,
das Geld nicht aus dem Pool zu schmeißen,
zusammenhalten,
auch genügsam
sein.

Dafür bist du zuständig hier,
das holst du nicht mit der Gips-Hand hervor,
hol die Stellwerke hervor,
die Alles-Macher,
das Wunder-Ding
deiner Dichtung
deiner Worte!

Ungehobelt
und frech
das Schreibprogramm,
die Drehung der Bilder ist in Ordnung,
kraftlose Länder mit hoher Kriminalitätsrate,
das Leben gehört allen.

Schön gefragt
die Email
aus dem Sarg,
schön ausgeraubt.

Alle Handlungen sind böse
in dieser Welt,
du darfst keine Sehnsucht mehr haben
danach.

Freiheit,
dumpfe Freiheit wenn auch,
aber immerhin
die Plastik-Show,
der genetische Anspruch.

Ich will nicht den Genießer tun
wie damals deine Ziehbilder,
Abziehbilder
in der Kindheit.

Pikante Sorgen
deine Einfälle,
gruselig,
nicht?

Die Kriminalitätsrate, stimmt!
Aber die Politik?
Schwach deine Kritik,
geradezu einfallslos.

Das sind die Themen der Willkür,
wie du sie nicht hast,
wenn du auf mich hörst,
Räder schmücken,
Pferde halftern,
antikes Mosaik
am Laufen halten.

Das ist die Zweifelskette,
die du hast,
die du dir gemacht
aus Unsicherheit,
Waldorf-
Pädagogik,
keine Bewertung
deiner Leistung.

Wir selber gehen mit gemischten Gefühlen rein,
Dialog mit dem Himmel,
es sollte wie immer etwas fehlen,
die Speicherkapazität
versäumten wir nicht,
das Keyboard begleitete uns
zur Musik, die wir sangen
mit unserem Leben.

Unsere Lieder
kommen nicht wieder
auf die Erde zurück,
sie haben kein Licht,
das sie reflektiert,
vorüberschleppen
müssen wir sie.

Es ist Weihnachten,
die Leute gehen nicht hin,
das sollen die wörtlichsten sein,
die Leute,
die ich heute hinbekomme
in diesem Gedicht.

Der Überläufer bin ich nicht,
wer nimmt das Schicksal in die Hand?
Keiner
außer dir.

Wird das jetzt tailliert,
die Minderheit?
Das System ruht noch,
wo Teile von mir noch schweben,
müssen zur Landung gebracht werden
im Menschen,
im guten Menschen.

Wenn nicht
jetzt,
dann übermorgen
voller Sorgen
und Pein,
ich möchte nicht ein Menschlein sein,
ferne Nähe,
Gott.

Werd ich dann im Schmerz wegtaumeln?
Nein!
Im Augenblick die Antenne geöffnet,
man ist also höchst albern bereit, das Leben zu akzeptieren
auf diesem Stern,
Erde genannt.

Das Leben birgt Zündstoff,
kann man es wissen?
Kann man es missen,
ich denke, nein.

© Johannes Lichteruh, 2020

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