Texte

Wie ein persönliches Arschloch,
das lässt dich dickfellig erscheinen,
die Luxusausführung.

Dort gehen wir alleine hin,
auch nach dem Tod
keine Lust am Baum
der Erkenntnis.

Die Länder sind weit,
die du eroberst
mit deiner Sprache
deutschen.

Wir haben etwas ganz anderes zu bestehen
und wer sich hinauswagt
wie hier auf der Königsliege
im weißen Bett.

Der vertikale Flop,
die Hierarchie stimmt nicht,
worauf drängst du hin?

Deutlich schwer
breitet sich dieser Sprachteppich aus,
der Star-Investor
schweigt,
Gott.

Sex-Autobus
kommt nicht von allein,
nur mit deinem Zutun
Pubertät.

Wir verzögern uns nicht,
wir beeilen uns
und kommen.

Die Personen nicht,
aber die Geister,
hui!

Am Rande muss nicht alles liegen bleiben,
es geht auch zentral
um den Menschen.

Mörderteams sind wir nicht,
zumindest nicht diese Form,
die Stimme aus dem Off
zerstörerisch.

Wir halten doch nicht an der Doppelhaltestelle,
das Busunternehmen ist nicht flott,
bisexuell bist du nicht,
das war ein Flop,
als du das dachtest
und machtest dich klein.

Das ist nicht fein,
aber abgeschmackt
und macht nicht satt
für die Erlösung.

Hier auf Erden
mit Beschwerden
für das Himmelreich
himmlisch
und weich.

Das ganze Künstlerkabinett ist dabei,
er ist Genuss-Hobby,
der Mann,
der dichtet,
er ist nicht stellvertretend hier
für sich selbst,
aber für einen anderen.

Du hast die ganze Lyrik in der Hand
und machst nichts
daraus,
Ruhm.

Keine Erneuerung,
ich liebe den Rost meiner Seele,
ich bin alt,
sehr alt.

Uralt,
ich setze keine Patina an,
ich leuchte.

Wie, Erwartungen?
Nein,
keine!

© Johannes Lichteruh, 2021

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