Dreieinigkeit

Wir ziehen uns eine Beleidigungsklage zu,
ich weiß,
gleich setzt es Teufel,
keine Schläge.

Dass die Tat mehr ist als die Stufe
des Nachdenkens,
gilt noch immer,
ohne höhere Ordnung gibt es nicht,
was der Mensch lehrt.

Wenn es am Ende auch einfach geht,
im Leben gehalten
ein bisschen,
die Serienstimmung nicht.

Das tut terminlich weh,
weil du zu spät kommst,
wir gebären gleich Drillinge,
Zwillinge,
eine Person.

Jesus,
Gottvater,
den Heiligen Geist
und schon
diese Welt
ohne Geld.

Hass
und Liebe
neutral.

Mir wird ganz schal
bei dieser Erkenntnis,
weil sie zuwiderläuft
zum katholischen Weltbild,
Häresie.

Wie jeder will,
wie jeder kann,
ich bin ein Mann der Stunde
und rufe unumwunden an
Gott.

Nachgerade dein Schutzbild,
tritt aus der Watte heraus,
der Komfortzone!

Es bleibt, was es ist,
eine Schweinerei,
ununterschieden,
weil du so bist
in deiner Realitätssicht.

Wenn das Wort einmal da ist, ist es da,
egal, wen es trifft,
unumwunden Gift
oder Süßspeise.

Und das wird immer schlimmer,
die Welt ändert sich nicht,
wird schlimmer im Gedicht,
das Hören deine Pflicht,
das Schreien
im Gedicht.

© Johannes Lichteruh, 2021

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