Vertrieb

Verglichen
mit einem modernen Rassisten,
alle Ausländer raus,
beflissen
alle Ausländer rein.

Hier darf keiner rein,
der nicht arbeitet,
nach Deutschland.

Abschnittsweise
Schritt für Schritt
im Dunkelritt
durch die Nacht.

Das wäre doch gelacht,
wenn wir das nicht schaffen,
und alle Affen auf den Bäumen
kommen wieder runter.

Munter,
gepflegt,
geduscht
arbeitsam.

Die Ausbildung kostet nicht viel,
sie kostet nur dem Steuerzahler ein Vermögen,
Hartz IV
mag genügen,
denken sich viele
von den Ausländern.

Aber das kommt zu spät,
der Gedanke,
die Falle schnappt zu,
der Wohlstand, der ersehnte,
will erarbeitet sein,
mit Arbeitslosigkeit dazwischen,
Rückschlägen
gravierender Art
in Familie und Beruf.

Soll das ein Behuf sein,
warum man kommt nach Deutschland?
Ich denke, nicht.

Afrika hat eine Pflicht,
seine Eliten,
den Wohlstand, nationalen,
gleichmäßig zu verteilen,
zu organisieren.

Entwicklungshilfe fließt in die eigenen Taschen,
die Projekte,
die geförderten
vom Westen,
dienen der Königsfamilie
oder irgendeinem Schurken im Parlament,
der so clever war,
die Gelder zu beantragen.

Schlimmstenfalls schluckt alles der Präsident,
legt sich Konten im Ausland an,
und wenn der ganze Laden in die Luft fliegt
aus innenpolitischen Gründen,
setzt er sich ab
ins Ausland.

In Hausschuhen,
wie gerade geschehen in Afghanistan,
der Heli konnte nicht abheben,
so schwer sein Vermögen
an Gold und Altären
des Wohlstands.

Da wäre er ja auch blöd gewesen,
gebrochen mit der Tradition,
wer oben ist,
wer einmal oben angekommen ist,
hat das Recht
sich zu bereichern.

So denken viele in der Dritten Welt,
alle?
Wär schlimm.

Hintergründe
will ich nicht geben,
Psychologie,
das Studium erschwert mir die Seele,
die ich finde in jedem Menschen,
aber Karzai und Co., Ghani
sind schon schlimm.

Das Dollarzeichen leuchtet in ihren Augen
wie einstmals Dagobert Duck,
sollte es reichen, das Geld aus dem Ausland,
für mich und meine Familie?

Die Soldaten haben ihren Sold gekriegt,
Erhöhung sieht der Westen vor,
er ist dafür verantwortlich.

Der Westen will doch überhaupt,
das es uns gibt
in dieser Form,
Hauptsache, es herrscht Frieden
und einigermaßen Stabilität,
also muss er zahlen
dafür.

Das ist gerecht,
wir nützen ihm,
seinen Ideen,
und schicken ihm Arbeitskräfte,
wenn alles schiefgeht,
danebengeht.

Wie in Afghanistan jetzt geschehen,
die Leute verlassen scharenweise das Land,
der passive Stammkern
muss versorgt werden
auch unter den Taliban.

Die kümmern sich um ihre Waffen,
zu essen gibt es nichts,
zu trinken, wenn man will, Wasser.

Ich höre schon die Gaffer
aus dem Entwicklungsministerium,
humanitäre Korridore schaffen.

Und die Affen sitzen wieder auf den Bäumen,
wer holt sie runter?
Das westliche Wohlstandsgefälle natürlich,
ins Ausland mit ihnen,
nach Deutschland!

Die Deutschen sind der Prügelknabe momentan
international,
das ist nun eine Wahrheit
selbstverschuldet,
wer seine Moral höher stellt
als das Geld,
muss zahlen.

Sinnig,
spür ich,
meine Worte.

Unsinn?
Ich denke, nicht,
die Leute wählen Parteien,
die sie nicht mögen,
haben Vorbehalte
ihnen gegenüber
und schicken sich in ihr Schicksal.

Ist international so,
also müssen sie auch die Flut der Ausländer erleben,
wenn nicht heute,
dann morgen.

Das Spiel mit den Menschen,
es soll es geben endlos,
denn der Kapitalismus ist wahr
die reine Händlermentalität,
wer sollte ihr widerstehen?
Der Wohlstand gefällt.

Wenn das zum Staatsprinzip wird,
Staatsdoktrin,
na, dann gute Nacht,
wir haben es vollbracht,
ein Arbeitsleben,
mehr nicht.

Wer zur Stange hält,
wer nicht zur Stange hält,
zählt,
hier wird gewählt und ausgesiebt,
nicht an der Wahlurne.

Umgekehrt,
der Staat, das Establishment,
wählt,
wer leben darf
in Erfüllung
seiner selbst
arbeitsam.

Austausch,
ersatzweise
das Prinzip.

Mangels Arbeitskräften
in der Wirtschaft
Nächstenliebe
zu unseren ausländischen Freunden.

Brüder und Schwestern
im Geiste
und im Portemonnaie,
im Bett
Gemeindesaal.

Geschmacklos die Idee,
wir Deutsche würden degenerieren
ohne die Ausländer im Bett.

Dr. Häuble
gibt Ratschläge
als Intersexist,
Blut- und Bodentheorie
im Internet.

Die Welt umarmen
und geschickt das Leben meinen
in Deutschland.

Wie schön,
wie clever
von ihm!

Arbeitstheorie sieht anders aus,
ist hässlich
und meidet die Ausbeutung nicht,
das Thema
Dicke Berta.

Koloss aus Stahl
mit Händen und Füßen,
wir Deutsche allemal
stolz darauf.

Umbau
unserer selbst
und permanent.

Die anderen bleiben bei sich,
die Völker,
schotten sich ab
innerlich
vom Ausländer.

Das schaffen wir nicht,
wir müssen ihn lieben
und kriegen
nicht genug Liebe von ihm.

Liebe auf den ersten Blick
und ein Stück Scham
von ihm,
er traut sich nicht zunächst,
aber dann alles,
startet durch in den Bundestag
und will die Welt ändern
wie wir.

Gäste sind nun einmal so,
wenn man sie nicht geladen hat,
aber sie kamen nun einmal an
und sind nun da!

Politik
fatal
und Signal
an uns selbst,
was nun?

Was tun?
Integrieren?
Wieder loswerden
wird schwerlich etwas bringen.

Die Industrie klagt an den Staat,
Arbeitskräftemangel,
tu was!

Die Politik ist gefragt,
wieder einmal,
und wieder einmal hat sie versagt
mit ihrem Gießkannenprinzip,
alle reinlassen
ungefragt,
wird schon was nützen.

2015
war ein Jahr,
das Jahr!

Jahreszeit
zum Ausgleich
unseres Arbeitskräftemangels.

Der Sommer war heiß,
so heiß,
und der Sche*ß, den uns die Ausländer brachten,
die Probleme danach.

Vorbereitet
im eigenen Gemüt,
den Deutschen genügt nicht der Ausgleich,
den sie selber haben
mit sich selbst.

Es muss immer ein Ausländer gefragt werden
im Ausland,
ist das so richtig,
wie man es macht in Deutschland?

Wir Deutsche
über Nacht
die eigenen Ausländer
im eigenen Land.

Selbstentfremdung,
das Nachthemd aus Baumwolle
gebracht aus Afrika
für ihn,
den Deutschen,
als Gastgeschenk
im eigenen Land.

Wir sind die Gäste
für die Ausländer,
schon einmal darüber nachgedacht?
Nicht die Gastgeber.

Die Auflösung der Nation
bedacht
und bedachtsam
gemacht.

Zeitstück,
Historie will sich nicht wiederholen,
ein Novum,
der verlorene Kolonialismus,
den wir nie hatten,
wir können ihn holen
ins eigene Land.

Dr. Häuble, deutscher Politiker

© Johannes Lichteruh, 2021

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