Das Mahlgut sind wir

Grob und ungeschlacht

Europas wilde Jugend
will f*cken, f*cken, f*cken
und sonst nichts.

Mehr
Peitsche mit Gewalt
zwischendurch,
das ist getestet,
bringt nur Gegengewalt.

Also lässt man es laufen
in der Politik,
die Politik läuft aus dem Ruder,
überlegene widerliche Dealer machen das Rennen
in der Politik wie in der Wirtschaft.

Der Krieg zwischen damals verfeindeten Parteien ist lange her,
aber heute noch präsent,
der Zweite Weltkrieg,
wir sollten ihn nutzen zur Erinnerung, wie schlimm er war
und schwer an Menschenopfern.

Wie er begann,
das Schicksal war
auf Not gestellt,
die Zeichen standen still
des Friedens,
keine Entwicklung.

Das war ein tolles Jahr
1941,
als Hitler befahl,
die Sowjetunion zu überfallen.

Die Wehrmacht überall,
und Kreise zog der Sender Gleiwitz,
der Überfall auf Polen war
fingiert 1939.

Aber es ist erst die halbe Miete,
die Völker lassen sich nicht lenken mit Gewalt,
Gewalt schafft Widerstand.

So sollte der II. Weltkrieg lenken
den Hass auf Deutschland
mit Recht.

Braucht doch nur jemand zu filmen,
dann weiß man, ob’s vorwärts oder rückwärts geht
mit der Entwicklung
der Geschichte.

Gottes Filmen weiß mehr,
als die menschliche Geschichte
hergibt
an Filmmaterial,
es zielt auf Individualitäten
der Wehrmachtsoldaten,
und die waren schlimm.

Bestien
im besten Krieg aller Zeiten
für die Deutschen
aus deutscher Sicht,
aber verloren.

Es ging um alles,
um Härte,
um Lebensraum,
Überlebensraum schlechthin,
die Ideologie
der Faschisten.

Mittel, aber krümelig

Gescheit,
es zu bereuen,
aber tun sie nicht
in der Allgemeinheit,
die Deutschen.

Sie lassen sich wieder vor den Karren spannen der Völker
und legen los
in Brüssel
in Klimafragen,
Migration,
und erpressen die umliegenden Völker
mit ihrem Tun,
macht es ebenso, rufen sie,
wir, wir! Wir Deutsche!

Gott sei Dank,
es geht weiter,
ohne Menschen
kein Zusammenleben.

Bis Ultima Ratio
kommt,
Steuerschlupfloch ist wichtig,
wir können lenken unsere Finanzen.

Nicht mehr
lenken
das Geschick der Menschen,
folglich erwarten wir alles,
was schlimm ist.

Nur nicht uns als Menschen
mit Moral,
wie schwer die Order ist,
weiß ich nicht,
die vom Himmel kommt.

Gottes Weisheit ist unergründlich,
wir wissen mehr, wenn wir sie ergründen,
und nicht nur gründeln
in uns selbst.

Immer,
Gott ist objektiv
vorhanden,
er ist kein Gegenüber,
er ist in uns.

Gilt immer,
egal wo wir uns befinden im All,
der Himmel sind die Sterne nicht,
über dem Himmel gibt es Himmel
weltenweit.

Zu viele Leukozyten
im Blut,
das ist alles, was wir wissen,
nicht mehr
und nicht weniger.

Naturwissenschaft,
zu der wir geladen
unser Gewissen,
die Ausreden,
die Ideologie.

Nicht zu glauben
den Glauben der Menschheit
an Gott,
seit Jahrtausenden
die Menschen im Krieg mit sich selbst,
der Wert des Menschen hängt von ihm selber ab.

Das war kein Gedächtnisschub,
diese Erkenntnis,
der Mensch ist allein
ohne Gott
auf sich gestellt.

Das war’s dann wohl
mit der Geschichte,
das Ende der Geschichte
ist eingeläutet.

Das Ende der Menschheit,
wie bereits geschrieben in einem klugen Buch
von Karl Kraus.

Bis die Faser bricht,
die Gicht der Gefühle,
die liebe, liebe Nacht,
die wir lieben.

Schon geschrieben
in einem Buch,
das wir lieben,
die Bibel.

Die Apokalypse des Johannes,
alles schon vorausgesehen
und auf den Punkt gebracht.

Und eine Nacht ohne Ende
schrieb ich selber schon,
habe sie beschrieben
jetzt
im Jetzt,
die Zuchtgrößen,
die wir sind.

Fein zu Puder

Alles noch ein halbes Jahr,
dann bist du tot,
mausetot.

Da Vincis Tod
in dir
ist gemeint,
was du tust,
wie du handelst,
nicht dein wirklicher,
leiblicher.

Der kommt später
gewiss,
die Stunde ungewiss
noch heute.

Aber die Leute freuen sich,
die zwei Ölbäume,
dass du das bist
und tot
endlich.

Schadenfreude,
die gequälten Daten,
sie schlagen dich tot,
der Hinweis auf die schlimme Existenz.

Wir frönen unserer Eitelkeit,
sonst nichts,
was uns bewegt
wirklich
hier auf Erden,
und ihre Beschwerden spüren wir nicht.

Wir sind abgestumpft,
und der Rumpf kümmert uns nicht,
der übrig bleibt
unserer Seele.

Sugar Baby Love,
ich bin nicht so fahrlässig
und verrückt wie du,
meine Seele macht zu,
wenn sie dich sieht.

Ich gebe dir die Worte dazu,
trotzdem,
meiner Gesundheit,
meiner Reinheit.

Die Seele will alles,
sie spricht mir zu,
gut zu,
nimm mich
und reinige mich
im Nu.

Der stoffliche Anteil soll verschwinden,
die vielen Blutbinden
deiner Verletzungen,
die du hattest,
verschwinden.

Sie legen sich ab,
und so,
nur so
bist du kompatibel mit meinem Reich.

Yoga und Kontemplation reichen nur,
wenn du das schaffst,
den Eingang zu passieren.

Er liegt in der Wüste,
menschenleer
ganz in der Nähe bei dir,
die Quelle ist wasserlos,
und schier hast du keinen Durst,
der dich quält.

Denn ich tränke dich mit meiner Seele,
spricht Gott zu mir,
einem Tier der Durstigen,
der Überdrüssigen
dieser Welt,
über Gebühr strapaziert
von mir selbst
mich selbst.

Zermahlen

Ein- und Ausstieg,
Geschichte will mehr,
höhere Entwicklung gibt es nicht
in der Breite.

Höhere Entwicklung ist Einbildung,
der Mensch lernt nicht mehr,
als ihm zugemutet werden kann,
und das war immer das Gleiche
und wird immer dasselbe bleiben.

Der Apparat

Gott lenkt
die Mühle
auf seine Weise.

© Johannes Lichteruh, 2021

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