Klima, das Ding

Die ersten Atomwolken
ziehen vorüber,
verseucht das Gebiet,
in dem wir leben,
die Erde.

Sei es drum,
die Menschheit vernichtet,
die Abbilder verschieben sich,
Gott will es anders.

Zentrist,
der du bist,
Exzentriker,
Bohemien,
du.

Sagst immer Sachen,
die keiner hören will,
aber stimmen,
weil sie richtig sind,
in der Zukunft
liegen,
begründet im Jetzt.

Der politische Aschermittwoch,
wir heizen uns die Hölle ein,
und da sprichst du von einem solidarischen Beweggrund
unter den Menschen!

Die Summe macht es extra,
der Toten,
mit der Flamme eins überziehen,
über Gesicht
und Körper.

Vor Heuchelei
weggerannt,
die Politik schweigt,
macht es schlimmer.

Einmal diesen Weg,
gibt es kein Zurück,
wer möchte nicht diesen Nero spielen?
Mehr als ein Schauspiel,
die Glut Rom.

Wie wir verglühen,
es gibt Kinder, die nicht schlafen können
und lernen es nie,
auch nicht als Erwachsene,
wie soll das werden,
das Spiel mit dem Feuer?

Reiß mir den Kasten ab,
die Lunte wirf weg!
Ich will explodieren
von selbst.

Die Reisetauglichkeit
entwerfe ich selber,
aber ich sage dir,
Ostdeutsche zieht es eindeutig
in Richtung Westen,
der Wohlstand und mehr,
wollen sie auskosten.

There is a keyworker,
er kann euch helfen
bei der Platzsuche,
der Kapitalismus
und sein Establishment.

Kreativität gibt es auch in einem anderen Raum,
Kapitalismus ist, jeden Gegenstand zum Job zu machen,
jede Idee, jede Kunst.

Aber Welt ist nicht alles,
diese Welt,
die du als Webmaster kennst
wahrscheinlich und ungenau.

Dafür muss man nicht durch die Hölle gehen,
barfuß,
wie Dante schrieb,
alles an einem Tag
und ohne Begleitung.

Vergil,
es sind die Worte, die faszinieren,
hunderttausend Mal habe ich mir das jetzt schon angeschaut,
spricht Gott,
ich bin genervt,
muss ich sagen.

Von der Seite ertragen,
ist nicht schön,
kollateral
Schäden.

Immer nur Signale der Angst,
wie eine Katze,
die sich duckt
und aufpasst mit den Augen,
Gehör,
die das Licht am Ende eines Tunnels sieht,
durch den sie gehen muss,
vorsichtig,
aber gehen muss
auf Samtpfoten,
kein Gepolter,
der Weg ist steinig.

Futter,
diese Welt,
für uns selbst,
um zu bestehen,
der Mensch
unfähig
zu überleben
ohne Gott.

Die Götter flohen einst den Menschen,
er wollte sich überheben über sie
und tat es,
die Hierarchie war zerstört.

Das ist eine Tatsache,
Klient
seiner selbst,
der Mensch.

Was nicht verwundert,
denn er ist schwach
auf der Brust,
sein Heil
zieht er aus sich selbst.

Mein Gefühl ist auf eine Woche geschrumpft
für den Menschen,
Tatheitswahnsinn
wird zerrissen.

Wir liefern die Ketten nicht,
die zerrissen sind,
wir speichern sie im Himmel,
das ist unsere Art,
spricht Gott,
der sein Versprechen
nicht bricht,
niemals.

Das Gejammer kann ich nicht mehr hören
des Menschen,
eine Gemütlichkeit,
die ihn beschirmt.

© Johannes Lichteruh, 2021

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s