Streben

Nur Sentenzen im Bruchstück sehen,
unser Leben,
Gott hat uns nicht mehr gegeben,
als einen Ausschnitt zu leben.

Dennoch kämpft man in diese Richtung,
alles zu wissen,
wissen zu wollen.

Hinzu kommt Feuchtes,
Sex,
nun ist es aus mit Tante Fee
und dem Wunschdenken
mit dir.

Für wen macht sie es denn?
Für den Gladiatoren
oder für den Geisteswissenschaftler?
Für beide?
Gute Trinksitten üben wir.

Du wirst glücklich aus der Seitenberatung,
Gott,
das stimmt,
er berührte mich an der rechten Hüfte,
ich spürte es genau.

Und es war keine Frau,
es war männlich
gemeint.

Ich kann nicht dafür,
ich sehe es so,
für Homosexualität ist kein Platz da
dafür.

Ich gehe wieder einmal einen Weg,
den keiner gehen will,
Homosexualität ist schlimm,
unbequem für Tiere
wie mich.

Und Gott lässt mich nicht im Stich,
das ist schön,
ich will ihn gehn, den Weg,
auch wenn er lang ist.

Er bringt mich ins Licht
der göttlichen Nähe,
mehr nicht.

Näher nicht
an sein Sein
heran,
ich bin ein Extra-Müll,
den es zu entsorgen gilt.

Spricht Gott zu mir,
einem Tier der Ungeduld,
und die Huld gilt ihm,
immer nur ihm,
meine Vorsorgepflicht.

Ich sah überrascht seine Telefonate,
die Heilung,
die Heiligung
mit mir,
sein Bemühen.

Um als Ungarn beste Torergebnisse zu erzielen
in der Champions League?
Naiv!

Man müsste einfach weiterträumen können,
spezieller vielleicht Umweltschutz
wie die Grünen.

Ein Schmerz reitet sich uns im Denken,
souveräner König wehrt sich nur wenig,
was tun
in der Nacht der Erkenntnis?

Nichts?
Die Hände in den Schoß legen?
Handlungen vergessen
verwegen?

Tonnenschwer
massiv
mit der abgeklärten Idee eines Chinesen,
das war’s dann gewesen
für Europa!

Vielleicht albern, aber damit du dich neu erkennst,
diese Schlappe im Gehirn,
ich danke dir,
mein Gott!

Gut zu sehen,
wie du daherkommst,
gefestigt
in den Medien.

Nun ist Schluss damit,
ein neues Kapitel
tut sich auf,
und zuhauf
strömen dir Gedanken zu,
neue,
die nützlich sind
für deine Entwicklung.

Psychologisch gesehen
wird zugehalten der Mund,
und du schweigst,
sagst nichts.

Schweigegelübde,
little team
wir beide,
Gott und ich.

Verschiedene Ebenen schlummern in mir,
die Welt,
Gott
und ich mit mir,
Psychologie.

Was so ewig währt,
ich will sie alle vereinigen,
die Eigenschaften,
und gelingt es mir,
bin ich glücklich.

Das Interesse am Geschlecht zerstört es,
das Glück,
Bestimmung,
Selbstbestimmung.

Position,
wo ich stehe
mit mir,
meiner Seele
meines Hirns,
Gehirns
und Gestirns,
im Himmel
nichts gefährlich ist.

Der Kamingucker bin ich,
das Wunderkind,
das sich wundert
und nichts weiß.

Ins Dunkel,
hallo, ist das nichts?
In den Abgrund
und Schund,
die Ehesachen auch,
die besondere Konsistenz des Fleisches.

Das Gewissen mit Gewissen abstrahlen
und reinigen,
die berittenen Erfolge
im Job
und Schlafgemach.

Damit du nicht das Nachsehen hast
hinterher
im Paradies,
gib acht
auf deine Seele,
sie stähle!

Festigkeit,
die du brauchst
im Leben.

Egal wo,
im Paradies,
in der Welt,
mit oder ohne Geld.

Leuchtkraft,
Ionen
deiner selbst.

© Johannes Lichteruh, 2021

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