Steinbruch

Die Saragossa See
ein Tümpel,
im heimischen Gewässer
die Hasswelle,
die ich vorher nicht gekannt
habe.

Tu mir das nicht an,
sage ich mir selbst
und fasse mir ans Herz,
Herz verzagt.

Ich bin allein
und will es sein,
wird ganz schlimm
im Mäusetrakt
dieser Welt.

Keine Angst!
Diese Welt steht ja erst am Anfang,
Chaos
droht ihr
in allen Tagen
ihres Daseins.

Man fühlt sich erst verbunden,
wenn es zu spät ist
mit der Welt.

Das weckt
Alarm in dir,
Panik,
und Angst
vor einem Krieg.

Ich war erschüttert,
vollkommen niedergeschmettert,
mein Schicksal
stimmte mich traurig.

Albern, das zu sagen
im Angesicht des Krieges
in Europa.

Das ist ein schöner Tag
in Europa,
Frieden.

Ein friedliches Land
liegt neben dem anderen
und liebt es.

Ich freue mich
so sehr darüber,
die Inseln ausgebreitet.

Und es ist Frieden
darüber,
er liegt in der Luft,
in der Atmosphäre.

Die Öffentlichkeit zufrieden
mit sich selbst,
mit sich selber
im Reinen.

Ornithologen
beherrschen die Welt,
Schluss, aus!
Das Geld beherrscht die Welt
nicht mehr.

Nicht lange her,
da hatten wir viel davon,
dass es geschieht.

Geschehen
und mehr
des Geldes
wegen,
unser Leben.

Vielleicht,
vielleicht auch nicht
ein verliebtes Mal
in sich selbst.

Gay,
Schmutzfink,
hoffentlich gehst du nun bald in Rente
und stirbst.

So entsteht ein Streit über die Generationen hinweg,
wer liegt richtig,
homo- oder heterosexuell?

Unsicherheit,
die Blauhemden unter sich,
zum Frieden verdammt
die Sonderklasse
in der Armee.

Wo lugt die Schweinerei heraus?
Was früher Sodom und Gomorrha war,
ist heute überall
kulturell geworden.

Wir gehen mit der Zeit
und akzeptieren es
überall.

Uns quält ewiges Misstrauen
gegen die eigene Kultur,
die Netzagentur,
die Bundesnetzagentur.

Ohne Zweifel ein Scharlatan,
beim Tee besprochen
seine Aufgaben.

Das kennen wir schon vom Dreibein
in Delphi,
die Antike ist weit her
und lebt noch heute
unter den Leuten.

Sie vertrauen nicht ihrem Gehirn,
aber ihrem Gespür
für Gefühle.

Dort tobt ein Machtkampf
um seinesgleichen
und dreht sich im Kreis
des Wissens.

Sie wissen nichts,
haben nichts erfahren
im Leben,
was ihnen von Nutzen wäre
wirklich.

Weil man so viel gar nicht raffen kann,
wie man haben will
an Besitz
im Denken.

Die Gottheit flippt aus,
das Stuhlbein bricht,
das Gewicht der Person kippt zur Seite
und drückt den Körper auf die Erde.

Zu Boden beiseite,
reine Physik,
reinste Schwerkraft.

Die Aufklärung geht zu Ende,
die Pythia
des Versagens.

Wie geht es dir?
Gut,
und dir
im Himmel?

Ich habe Schmerzen
im Herzen,
das ist der Sündenfall
der Menschheit
der Menschen.

Sie geht nicht zu Ende
ohne Rückkehr
in den Himmel.

Das ist das Problem,
zu erkennen
fiktiv
wenigstens.

So hässlich
ein Familienende
der Menschheit,
wer hätte das gedacht!

© Johannes Lichteruh, 2022

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