Deutschland-Seite

Das schürte meine Lust,
die Dekadenz kommt mit dem Wohlstand,
die Frauen sind Träger
Entbehrungen, sie haben großen Durst.

Wahrscheinlich mochtest du Holiday,
in jedem Zustand glücklich sein,
das führt unwahrscheinlich zum Glück,
schau dir den Westen an!

Das Grünen-Monster
regiert das Land,
die Metropolen trocken halten.

Warum soll er sich breit schlagen lassen,
der grüne Mann,
von einer Menge, die nicht denkt,
die er nicht kennt
in einer fremden Sprache?!

Der ökonomische Haarausfall,
Massenhysterie,
„wir können reden
über Fehler im Straßenverkehr,
wir kommen euch entgegen,
hier ist eine Gruppe von Menschen geflohen,
also war es gut“.

Man muss es alles nicht so ernst nehmen,
um dann zu wissen, was im Kuhstall schon so läuft.

Die Welt abdichten,
das Semmel-Paket,
gültig das Government
mit ungleichen Zielen,
das Versagen der Minderheit
rot, grün.

Du hältst die große Klappe,
vor allem wachsender Realitätsverlust,
„so können wir nur Erlebnisse teilen,
da hat sich wohl der heimische Markt gewandelt,
das klumpt sich gerne ein
nach einem solchen Gewaltakt wie der Konjunktur.“

Dann gehts in die große Sommeroffensive,
die E-Falle,
nervliche Belastung,
es geht ums Rettungsamt.

Die Wirkung,
der schmutzige Rassenwahn,
das Wankel-Net
wenig inspiriert,
ein Versagen auf ganzer Linie,
die offene Gesellschaft
ohne Spielregeln,
der Markt hat das Sagen.

Die konsequente Rückführung aller Ideale ins Chaos,
das Reizklima
nur ein Vorwand,
es wartet ein Riesenschwarm
von Problemen
in der Kanzlei,
der Führungsanspruch
am Sonntagmorgen,
wenn alle schlafen.

Die verteufelte Armut beseitigen,
statt sich damit abzufinden,
die Kirchensteuer einholen,
damit die Prälaten noch fetter werden.

Der Bevölkerungsanteil ist klein,
der mitbedacht,
die Sicherheit sagt Gute Nacht,
das Vermögen der Kirchen schwillt an,
nur noch die Fußballclubs sind stille Reserven
der Raserei, der Mensch sucht was Neues,
erobert das All.

Er hat sich längst von der Erde abgewandt,
der gesund Menschenverstand
ging verloren,
das Schicksal lag in seiner Hand und ist jetzt verworren,
er steuert auf eine Katastrophe zu
und weiß es nicht zu steuern,
es war noch keine Zeit so dumm
zu beteuern,
dass sie die beste sei wie jetzt,
der Mensch hat sich selbst ins Abseits katapultiert
und will es nicht bereuen.

Die Kunst verspricht ein Himmelreich
der Abstraktion,
die Gegenständlichkeit
war schon!

Der Mensch untersucht sich immer noch mit eigenen Mitteln
und kommt zu keinem Ergebnis,
das kann ihn nicht erschüttern,
er glaubt, dem Kosmos
zu entkommen,
er spielt mit dem Feuer
und betet zu Gott
oder auch nicht,
er bleibt gefangen
in der eigenen Sicht
auf die Dinge.

Was ist das doch für ein kleiner Wicht,
ich will ihn nicht besingen,
„nicht werden die Bedingungen akzeptiert,
unter denen wir sterben“,
ständig dieses in die Länge ziehen,
gibt mir Rätsel auf.

Irgendwann ziehn die Leute sich zurück,
so ist das sinkende Schiff zu retten
in der Todeszelle,
so ist das öffentliche Geschehen,
das ist nur schwer zu verstehn.

Man konnte sich auf keine Erkenntnis einigen,
vor allem die Gicht im Gesicht in den Medien,
„wir haben alles falsch gemacht,
wir erben neue Tricks,
ob nun so oder so,
in der Rhetorik“.

© Johannes Lichteruh, 2019

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