Glückseligkeit (für I. K.)

Ich bin am Meer,
keine Menschenseele weit umher,
ich freue mich
über meinen Zustand.

Die Einsamkeit ist produktiver,
sucht er,
der Mensch
seine Zukunft,
seine Kost
und hofft.

In den Glückshandel
will er
auf dieser Erde,
er trägt ihre Beschwerde
und will mehr
Ho Chi Minh.

Die Sinn-Falle,
du schaffst es ja auch immer,
im Chaos zu leben,
vergiss nicht die hässliche Zeit,
die Masse der verlorenen Zeit,
die ewigen Räusche
im Alkohol.

Wir kennen dich mit Sicherheit,
und die Flügel sind gespannt,
du brauchst dich gar nicht weit zu entfernen,
du bist erkannt,
the big warning!

Ich habe Sodbrennen.

Du bist so gut vorbereitet
auf dein Lied
als Tänzer
in einer freien Welt,
auch die Amis denken anders nach,
das liest sich so runter
wie gesagt,
weil du das bist.

Wie mit den Peter-Pan-Träumen,
die Tugenden tun sich auf,
und wer liest mir die Leviten?
Doch nicht Afrika
nach einem integrativen Kindergarten!

Das geht nur durch eine Verbalnote.

Letzten Endes sehen sich die Grünen wieder verklaut im Parlament um,
das wandelt sich
hundertfach,
dein Hauptziel ist
wie eine Bleikugel,
die nicht trifft.

Das sind unsere Sorgengäste,
das Check-out,
berittene Polizei.

Er treibt die Irrationalität auf die Spitze,
ein weiterer Würdiger
hebt weiter ab,
der Mensch
das Regel-Zitat
seiner Zeit,
die Würde
bis heute nicht.

Das macht keinen Sinn,
die Umkehrung der Werte,
das setzt sich nicht hilfreich durch,
Schuster, bleib bei deinem Leisten!
Schreib immer dasselbe Gedicht,
Spekulation Gesellschaft!

Das wird lustig!

Du umarmst die Natur
und umarmst dich selber,
du spürst die Schwere,
wir pendeln immer hin und her.

Da brauchst du keine Bauchschmerzen zu haben.

Die Email gefördert,
der Wegfall der Scham,
der grausame Glaube,
dass Gott nicht hört.

Das Feuer spreizt sich
und öffnet sich auch,
die Frau,
wir sind von Sinnen,
wir glauben es kaum,
wir klauen einen Baum
im Baum der Erkenntnis.

Da musst du einfach mehr Widerstand leisten!
Der Wut-Papst
die Kinder eingepackt,
bis zum Bio-Telefon
das Fleisch,
was ist ein Leben?

10.000 Bahnschienenkilometer sollen verlegt werden
im Land,
„du viel schöner
als ich?“,
sprach ich zum Spieglein
an der Wand,
Google-Laune.

Den Stift gerade aufzusetzen,
das fette Leben,
du versuchst es fürchterlich
genau,
keine Silbe entschwindet dir,
das ganze gegenständliche
Heim,
die Asche.

Wer stört sich daran?
Schwerbewaffnet sind Kinder,
das sind die Krisen
unserer Tage,
Sieg!

Immer locker bleiben!
Dass der Mensch zu so etwas in der Lage ist,
Mord!

Es werden Mörder geboren,
das muss ich jetzt durchschauen,
mir brennen die Fußsohlen,
der Kosmos will erlöst sein,
ich hab den Rest gezogen
ins Himmelreich.

© Johannes Lichteruh, 2020

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