Aufräumen

Der Wasserdunst, die Fährleute in den Tod,
das ist deine Not des Vergessens,
ich meine das Umweltpaket.

Unter meiner Sicht hat man den Breit-Affen erfunden,
dafür mussten ein paar Seelen draufgehen,
die Hetzwellen gegen dich, mein Gott.

Ich zeige das Gesicht, Bluthochdruck, Hypertonie,
jeder Garten flüssig geworden,
auch der Paradiesesgarten, ich bin dabei gewesen.

Hier bin ich hundegleich und tue gleich das Beste dieser Welt,
Erinnerung hast du zugeordnet privatim,
sei nicht so päpstlich in der Wortwahl!

Du nimmst gleich unsere Lebensmittel mit für jedes Puzzle-Spiel,
wie hier in dieser Welt,
über diesen Wüsten-Katalog die Ratschläge werden nicht befolgt.

Wo der Wurm kriecht, leih ich dir meine Stimme,
es muss noch außerhalb der Dichtung etwas geben,
was dich hält am Leben.

Mondverrat selber, Luna verdonnern,
kitzeln den Busen, locken mit Schmeicheleien,
das Notprogramm beenden mit Witz.

Irgendwie das Ganze nicht mehr wissen,
Hysterie, das Kellerabteil,
schlichter Richter, wir lassen dich entscheiden,
schon nerven wir dich.

Wir machen dich besoffen, die armen Gelenke,
Geschenke des Himmels, Knochen aus Elfenbein und Gold,
du hast es so gewollt, sei dafür!

Ich wette eine Tafel dafür, des Anstands der Gesetze,
dass du es nicht durchhältst, das erklär ich dir jetzt nicht 5 Mal,
der Vollständigkeit halber halte das Paket sauber,
die Ebbe kommt sofort, die Flut auch!

Das sehen die anderen auch, die Gezeiten im Gemüt,
so kennst du dich besser aus im Gemüt up and down
,
gezielt jemanden kennenlernen willst du nicht.

Also lebst du im Gedicht, das geht gar nicht schief,
mein Reich, mein Honorar,
nicht von dieser Welt
Geständnis.

Gene verhaspelt, ein perfektes Aus,
ich will die Mörderklasse sehen,
der Biss, so ereilt er dich.

Leise geht der Blechfuß und bringt nichts zustande,
er hinkt, er schleift hinterher,
wenn du erst die Fest-Brocken raushaust mit der Maske
.

Theater auf Stelzen, Therapie seit Menschengedenken,
Hitler sei’s gedankt, Veränderung fundamental in der Welt,
der Krieg macht es möglich, der Krieg und die Welt.

Johannes Lichteruh, 2020

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