Verschlissen, kraftloses Salz

– für den meine Aufmerksamkeit nicht gilt,
ich warte Menschen,
das Menschengeschlecht
hat ausgedient.

Es hat sich breit ausgefächert,
das Robert-Koch-Institut erzählt,
wer will der schnellere Janus sein,
der Gesichtige?

Trugschluss,
wer darunter leidet,
das bin ich,
kein Gesicht,
das nicht unterscheidet
zwischen dir und mir.

Der Mensch bleibt ein Tier,
mein Gemüt kommt nicht zur Ruh,
sei nicht so herzlos
mit Gesundheitsaspekten,
wie du sie liebst!

Endlose Riefung
mit Hut-Abnehmen,
Kritik.

Etwa überzogen Gesellschaftskritik
durch das Reichensystem,
immun gegen
Kritik.

Eine solche Einschätzung zog ich einmal zurück,
als ich dich sah
wunderbar,
aber du schrecktest zurück
und gehst nicht mit
mit mir.

Bedauerlich
eine andere Instanz,
was Menschen hier regulieren,
interessiert mich nicht
in der Welt.

Arbeiten
sind das
der wunderlichsten Art,
ich könnte ein Denkmal setzen,
schnarchen im Konzert,
da kommt nichts mehr,
die Menschheit ist leer.

Trocknen noch die ganzen Schweinelappen
in der Sonne,
Sonne und Meer,
ekelhaft.

Hohes Zinsniveau haben sie nicht,
die Menschen,
Massenexekutionen
drohen ihnen,
die Gene müssen sich ändern.

Die Kriege, die wir gesehn,
werden sich ändern,
sie werden nicht schlimmer,
aber grausamer,
denn es geht um die Seele
und Tod.

Es bricht nicht nur das Fleisch,
es wird nicht angenommen das Reich
des Wohlstands
von Gott.

Das Hegelsche Prinzip
hat recht,
der Geist der Gesellschaft
spricht mit,
so individuell der Kant,
Immanuel hat immer Recht,
steht es um den Menschen
schlecht
als Individuum.

Deswegen ja auch Gottesstaat,
der Mensch macht ein Angebot
an Gott
als Gemeinschaft.

Doch löscht er alle Saat
seit Menschengedenken,
der Mensch löscht sich selber.

Was Bestand hat, ist das Individuum,
ich bin dankbar für den Fluch,
es entspricht meinem Gesuch
an Gott.

Du bist hier nicht die Ausweichmaschinerie,
mein Gott,
so blöd wie ich
bist du nicht
und lässt die Menschen laufen,
sie sollen sich raufen
zu Klumpen.

Um so leichter wird es , dein Reich
zu bauen,
der Himmel ist weit,
ich bin bereit
dir zu trauen.

© Johannes Lichteruh, 2020

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