Flüssig

Von der Wannsee-Konferenz
und mehr,
nicht vergessen!

Die Kapitulation Deutschlands,
die Möglichkeit, die zahlt er noch,
die Reparationsleistungen,
der Deutsche an Griechenland.

Die fordern sie unverschämt,
die Griechen nach langer Zeit,
woher habe ich mein Wissen?
Aus der Zeitung.

Und die Polen folgen nach,
Namibia, so klappt es leider nicht,
das Gewissen schürt Gewissen,
was über Jahrhunderte geht, ist verjährt.

Und auch die deutsche Vergangenheit
in diesem Maßstab
zahlt man nicht mit Geld.

Man lässt sich nicht von Völkern erpressen, die wenig wagen,
vorgeben, sie wären arm dran,
denn Trägheit in unseren Tagen mag ertragen, wer will.

Der Markt ist offen für alle,
Ideen werden gebraucht,
einfach die Hand offen halten?

Den Deutschen gelingt es immer wieder,
zu füllen den Bauch,
den eigenen auf Kosten der Anderen?

Sie sind eben fleißig und ohne Stolz,
die Arbeitsleistung ist nicht
äquivalent bezahlt.

Der Staat fordert horrende Steuern,
und das System der Eintreibung
ist perfekt organisiert.

Schon nach Überweisung einer verdächtigen Summe Geld,
von Konto zu Konto,
wird die Finanzaufsicht informiert.

Das sollten sich andere Völker mal leisten,
der Staat greift so stark ins Portemonnaie der kleinen Leute,
die Masse macht’s eben, Kleingeld stinkt auch nicht
wie großes in die Höh‘, die großen Steuerzahler sind sie.

Ich bin nicht sicher, was haben sie getan,
Politiker verraten ihr eigenes Volk,
einen zahnlosen Tiger, mit Wahl-Erfolg und Wahl-Prognosen,
im Vorfeld, mehr nicht das Ideal?

Den Nachweis erbringen, dass das stimmt, was ich sage, kann ich nicht,
es sind Gefühle aufgespart für eine große Nation,
wie die deutsche einmal war.

Nun ist sie gefallen in den Graben,
von denen die Raben sprachen,
Formen ekelhaft.

Wer hat die Menschen so verbogen, wer bringt sie ins Grab?
Die Politiker sind nicht alleine schuld, sie sind nur das Zünglein an der Waage,
die spezielle Essenz hat nichts zu sagen, bildet es sich aber ein.

Sie widmen sich Verwaltungsaufgaben,
die Fehler reißen ein
ganze Welten.

Fataler Piepmatz, unser Bundesaußenminister,
und wir wissen mehr über ihn, wenn er etwas sagt, als über uns,
uns plagt mit seiner linken Ideologie die chancenlose Ethik.

Du musst dich auseinandersetzen mit Deutschland,
diesem armen Land an Selbstbewusstsein,
geschuldet dem Holocaust, diesem alten Schwein
im Deutschen.

Muss das sein,
der hässliche Deutsche
allein in der Welt
isoliert?

So ins Mutterhaus gebracht,
der Vater blieb allein,
die Kinder schreien nach ihm wie Vieh,
das Vaterland!

An seinem Wesen sollten sie genesen,
der Rest der Welt,
sie alle die Blicke gebückt untertänigst.

Wer Adolf Hitler hält im Sattel,
die Steigbügel das deutsche Volk,
die Deutschen verrückt halten zu Gnaden.

Wer geht noch gern ins Fitnessstudio,
halten sich fit stählerne Lackaffen,
das Muskelspiel beliebt in einer goldenen Ära
der Stille des Friedens noch.

Die Hörsequenz hört das Gras wachsen,
in dem Milieu verblödet man, ohne es zu wissen,
es ist der American way of life.

Einen sehr viel lockereren Weg wäre gegangen,
wer wie die DDR verzichtete auf Wohlstand,
aber das ging nicht.

Es war der Eiserne Vorhang, der hing sehr tief
und bohrte sich in die Erde ein,
sehr tief ein Zaun mit Schießanlagen
und Todesopfern.

Ein Wettlauf mit der Zeit,
um Wohlstand zwischen den Systemen,
wer fährt das erste Auto privat,
macht Urlaub in der Schweiz.

Marke Eigenbau vieles in der DDR,
in Westdeutschland erblüht der Wohlstand,
der wirkliche, Ehrhardsche Phase.

Bis hierher bin ich gekommen mit meinen Überlegungen,
wie sollte ich starten in ein neues Zeitalter?
Es ist beim Wohlstandsdenken geblieben,
auch nach der Vereinigung 1989.

Die Prioritäten verschieben will ich nicht, kann ich nicht,
ich kann nur schreiben, was ich denke, ein Gedicht,
schlicht und einfach récit,
nicht französisch ein Auge auf Deutschland.

© Johannes Lichteruh, 2020

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