Abimol, pain relief

Mit geht es um den Apfel-Traum,
Adam und Eva
im Zeichen von Business.

Das tut mir sogar in der Seele weh,
der Unfall nicht
im Licht,
aber im Dunkel der Menschheit.

Die Erkenntnisse aber zügig, nicht
der Laptop
beweglich,
der Alltag ist das.

Die erzgerundete Geisterschar,
wie lange die Angst noch hält,
da hast du deine Höllenfahrt
auch ohne Dante
schon hier auf Erden.

Ich bin im Wald Holz suchen gegangen,
die Baby-Klasse
ohne Schüler.

Fürs Himmelreich
so lose angefangen,
Isolation
und Abschottung.

Fürs Himmelreich
erster Anfang,
musst nicht ständig wachsen,
دوشة gehabt.

Es weinen deine kleinen Äuglein,
lustig gesagt,
hat dich auch aufgehoben
dein Leben,
zu nutzen die Zeit.

Mit Mühen nach vorn,
von hinten ziehen die Fehler nach,
ein Technik-Schwarm bist du nicht
für diese Welt.

Du erkiest keinen Notfall, nicht
wie deine Frau
in selbstbetrügerischer Weise
einen Unfalltod
herbeigeführt.

Nicht nur eine Randerscheinung
normal,
das gemeine Haus,
noch eine kleine Dauerschleife,
die Zeit schleicht,
die Politik heult
und buhlt
um die Massen.

Sektiererisch
das Volk,
ich könnte dir
so viel erzählen!

Aber du hörst nicht zu,
du bist tot,
meine Frau
heute erblühend
intensiv.

Wie sollten wir uns aufheben,
wenn nicht mit dem Tod?
Vorhersagen,
was geschieht
schon übermorgen?

Der Adel
adelt dich,
Mensch, was für ein Leben!
Und dann noch die Klassiker lesen!
Dante, Shakespeare, Schiller-
Dramen.

Und dann noch Kaffee trinken,
ruhig sitzen im Bett,
ab Mittagszeit ist Sense
mit der Tageszeit,
ich lerne und studiere,
habe mich selbst angezeigt.

Als ein Klassiker?
Das könnte gefährlich sein
für dich,
du bist es nicht,
glaube mir!

Nicht so gefährlich
wie ein Gedicht
von dir,
glaube mir!

Nicht so gefährlich
wie ein Tier,
das wütet
mit Buchstaben und Sprache
allhier.

Das könnte doch kein Traumgeschehen sein,
das spielt in dieser Existenz
in dieser Welt.

Beides,
Rückkehr
und Aufgabe,
schmerzlich.

Der Mutterwitz allein
mag genügen,
wo haben mich all die Hindernisse hingeführt?
Ins Nichts.

Ich hoffe, nicht allein,
so hochsensibel
wie du bist.

Langsam verzweifle ich an deiner Ohnmacht
ohne Gehalt,
du bist nicht alt,
du bist noch jung
wie August.

Fiel von den Sternen
der Mann
und kam nicht an
auf Erden.

Das war kein Überangebot
von Arbeit,
na, ich trau dem Frieden nicht
auf Erden!

Ein übertriebenes Gefühl der Schönheit,
man kann sich selbst mit den Bildern Wahrheit verschaffen,
die geschehen
auf dieser Welt.

Schrecklich genesen davon
sind wir nicht,
das muss sich aufheben
von alleine,
wer möchte sich schon mit fremden Federn schmücken?

Nicht Gott allein,
der Mensch bleibt sich, ledig
seiner Gefühle,
treu.

Wer möchte schon die Sau anfassen,
den Menschen?
Das wäre die reine Lösung,
verbummle dich
nicht kleckerweise!

Das könnte auch der Landsturm sein,
die Stunde der Lust,
einmal über das Handy gestrichen
und schon ist vorbei
der Spuk,
der Humbug
der Demokratie.

Das teilt dir auch noch die Windstille mit,
neues Konzept,
das du hast.

Die Entscheidung willst du fliehen,
aber du kannst es nicht,
Getreidekunst,
die wir lieben.

Die eigenen Worte,
zu denen wir den schmutzigen Wert liefern,
der gesellschaftliche Anhang,
den wir lieben,
geht kaputt,
killen wir.

Der erkältungstechnischen Anreise
sind wir bedingt,
bedingungslos.

Sünde 6,
wir leben damit
friedlich.

Dann geht’s dir genauso
wie den Menschen,
eine Lawine losgetreten
von Zeichen und Sprache,
selbst Gefahren so blutig,
so genüsslich
quält sich die Menschheit.

Weil du für Berlin
den August machst,
nicht durch ein Gedicht,
sondern durch dich selbst,
du verlierst
an Gehalt.

Weil du nicht mit mir redest,
meine Frau,
hoch, wie Sand am Meer,
nimmst du es mit dem Handtuch auf
und wäschst es zu Hause aus.

Akrobatik
mein Gedicht,
in Engelszungen
durch dich,
ich liebe dich.

So geht es nach Selbsteinschätzung,
die Sprache gehört uns nicht,
sie führt uns hinters Licht,
und dort ist es dunkel.

Ich will dein Märchenonkel sein,
wenn du mit mir sprichst,
der freie Fall.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll,
die Ketten gehen aus,
die Worte wie an einer Perlenschnur,
so, Fisch-Maus,
du Christin,
geh nicht hinaus!

Und weite deine Brust!
Du bist es dir bewusst,
du willst frei sein,
wirklich frei.

Doch die Sterne sind dir einerlei,
einerlei,
du hörst nicht zu!

Dann suchst du deinen Namen
und findest ihn nicht,
kluge Tiere, die du bist,
wie Eule und Fuchs.

Der ernannte Tod,
das geht zu weit
in der Zeit.

Das war der unbewusste Status
der Menschheit,
kein Leid zu viel,
kein Leid zu wenig.

Zu widersprüchlich,
was du sagst,
mächtig eingekleidet
mit dem Tod.

Er schickte sie beide auf die Reise,
Adam und Eva.
Gott,
du kamst zu spät!

Der Teufel war schneller,
er hatte Zugang zu deinem Garten
Paradies.

Das läuft auf die Navigation hinaus
der Sterne,
der Planeten
und der Erde.

Im Mittelpunkt
des Universums
der Mensch,
er ist allein.

Er soll ein mächtiger Treibstoff sein,
denn ohne den Tod
kehrt das Universum nicht zurück
zu Gott.

Denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht,
Goethe,
die Königsdisziplin,
sagtest du?

Die Klassik?
Die Klassiker?
Nicht wie du bist,
sie vergaßen die Existenz
todesfremd.

دوشة arabisch, umg.: Lärm, Unruhe, Stress

© Johannes Lichteruh, 2020

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