Abriss mit Überflieger

Der Goldmacher,
und so
erfolgreiche Erfolge
bestehen Kleingärten.

Für die junge Frau stellt Österreich ein Phänomen dar,
sie sagen die Wahrheit dort,
die Menschen.

Sie beten einen Schwanz an,
Basta Schnurz genannt
für seine Doppelmärchen,
Doppelmoral.

Österreich,
die schlanke Frau
will und kann nicht,
die nichts weiß
vom Aufbau einer Demokratie.

Flachbusig
abgepackt,
wie schön!

Österreich ist korrupt
wie ehedem alle Staaten
der K.-u.-k.-Monarchie,
da hat sich nicht viel geändert
im Schweiße ihres Angesichts
nach dem Krieg,
dem letzten Weltkrieg.

Österreich ist so was von braun,
jetzt trauen sie sich aus allen Löchern
und leben einen offenen Faschismus
in viele Parteien
zerstritten.

Ein Land unter vielen,
mit vielen Gebieten,
in denen es nie Demokratie gab,
immer nur das Gelaber
von Demokratie.

Die Menschen müssen sich bemühen um ihre Existenz
wie ehedem,
da hat sich nicht viel verändert
seit Jahrhunderten.

Aber das beschreibt schön,
Demokratie ist eine Lüge,
die Schere zwischen Arm und Reich bleibt bestehen
oder wird größer.

Zum Schaden der Nation,
die eine Demokratie sein sollte,
und keine Oligarchie der Besserwisser,
die alles kaputtmachen.

Es ist einfach eine Klugscheißer-Oligarchie,
wie schon in der Antike,
die nichts weiß, nichts kann
zum Wohle
des Volkes.

Ihnen anvertraut,
seit ewigen Zeiten
gleichbleibend.

Renaissance-Stecken,
Unbill,
und Vertrauen verloren,
im Volk.

Kreislauf
des Verderbens
gegenseitig.

Färberschablonen,
die nichts bringen
außer Unbill
schwarz auf weiß markiert.

Papier ist geduldig,
wissen wir
seit ewigen Zeiten.

Wiederholungstäter,
nicht nur in Österreich
die Antike lässt grüßen,
worauf wir stolz sind.

Noch stolz sind,
nicht genügen
dem Auftrag,
dem Volk zu dienen.

Basta Schnurz, österreichischer Politiker

© Johannes Lichteruh

Kommentare

5 comments on “Abriss mit Überflieger”
  1. bg sagt:

    very well written🙂 . all the best bg 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. lichteruh sagt:

      Thank you, bg, for taking the time to read this poem. Was on your site today: your clear direct language, expressing the absurdity of life. „Waiting for Godot“.

      Gefällt mir

      1. bg sagt:

        i was introduced to mr beckett by a very kind blogger a few years ago.i only wish i had learnt of him earlier. no thanks required i read another of your poems and enjoyed. i plan i reading more so you’ll see my face pop up again . i use google translate just so you know im not a multilingual except where english stole from other languages 🙂

        Gefällt 1 Person

      2. lichteruh sagt:

        bg, I also rely on the google translator to understand your and other English texts. Now it is always claimed with regard to poetics that it is untranslatable. However, especially with google translations, which are often not very good, there is a narrative above the poem that sends out clear signals for the emotional and mental world of an author.

        Gefällt 1 Person

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