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Das Schlafkommando,
nicht du,
aber die Menschen,
wo soll das enden?

Ach, du dickes Nashorn!
Ich liebe dich,
leichte Beständigkeit,
Hitze
bei 1000 Grad,
förmlich lege ich mich auf die nasse Haut.

Rückblickend sind wir Schuld daran,
dass wir so leben,
im tierischen Schutz kenne ich mich schon aus,
das Umweltchaos,
das wir erleben,
ist ein Braus Gottes,
Brausen.

Der Mensch verabschiedet sich von der Welt,
hat keine Lust mehr,
melkt keine Kuh mehr,
das ist ihm zuwider.

Ich kenne keine Lieder,
die so stumm waren
über diese Welt,
nichtssagend
als dieser Mensch,
den ich kenne
von Kind auf, an.

Du entwickelst dich schon so,
unglaublich,
Mensch
mit deinen krausen Gedanken!

Um die sollen sich ranken
Gott und die ganze Welt,
beides,
am liebsten beides
immerdar.

Du trägst den Schuh, den linken,
ich den rechten,
wir beide rechten
um unser Leben,
sagt Gott.

Wir werden sehen, wer den Kürzeren zieht,
Schuster, bleib bei deinem Leisten,
sagt das Sprichwort,
Schimpfwort?
Ich denke, nicht.

Sprich:
ich würde feixen,
wenn es nicht so wär,
wenn es nicht so ging
mit der Liebe Gottes,
ist ein Haus flottes
in meinem Herzen.

Und ich bin das Sternengeflüster
allein
mit meinem Herrn.

Es tut so weh,
das zu sehen,
die Menschen flehen zum Himmel
und können nicht verstehen,
dass Gott nicht will,
zur Zeit
helfen.

Übergeben still die Welt
an den Menschen,
das will er.

Augenschein
augenscheinlich
nehmen,
was er tut,
der Mensch,
sein Handeln.

Schmach und Gram, dass ich zur Welt, sie einzurichten kam,
ein wichtiger Satz der Renaissance,
vielleicht der wichtigste,
allerhand ausgesagt
hat er,
bis in unsere Tage
Shakespeare.

Jeden intellektuellen Haufen beiseite schieben
und das Gefecht
um die Wahrheit
gewinnen.

Eine sterile Fortsetzung des Lebens
wie immer,
als dann noch die Renditen für 10jährige Anleihen fielen,
wusste ich Bescheid,
der Krieg wird alles ändern.

Nervös geblieben
die Zeiten
eigentlich nicht.

Das verhindert’s nur und macht bloß reiselustig
die Menschheit,
Historie bricht auf und immer wieder.

Es muss nicht alles dickflüssig sein,
aber der Mensch braucht es
für seine Soße mit Fleisch.

Mag ja sein, aber diese Spinner sorgen für dein Seelenheil,
es ist mir zu allgemein, was sie sagen,
Gott will immer tagen mit ihnen,
wenn du es nicht erhörst,
hörst du es nimmer.

Ziemlich stumm
dein Leben,
sie wollen es geben,
die Jünger Gottes,
auch mit Gewalt,
denn das ist ein alter Schuh,
der religiöse Kampf kippt im Nu
um in einen religiösen Krieg
zwischen den Religionen.

Tauziehen zwischen den Generationen,
zwischen den Körpern
bleiben sie Feinde.

Um ein bisschen Segen zu erflehen,
geht es nicht,
von Gott.

Insofern es Verluste gibt,
und das stelle ich in Rechnung
zwischen den Menschen,
den Generationen.

Du Schindluder du,
du Aas
Mensch!

Den Rest-Balkon,
den Vorbau
bearbeiten,
die Brust, die du stärkst
in deinem Fitnessstudio.

Die Wölbung
der Kraft
kaputt gemacht
durch mich,
bravo!

Gott setzt einen Filter an,
und der bist du
im Nu,
wenn du an ihn glaubst.

© Johannes Lichteruh, 2021

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