Aufhören

Wieder dicke Fan-Grüße
habe ich eingestrichen,
ein ganzes Fußballfeld gehört mir.

Dicke Luft
und eine Gruft dazu,
wenn das Salz kraftlos wird,
biblisch
und im Leben
lesen und verstehen.

Hier wird nicht gepimpert,
hier wird geschuftet,
Deutschland im A*sch,
Freude muss sein
durch Arbeit.

Deutschland allein
im Gefängnis seiner selbst,
die Killerbienen greifen an,
ich meine nicht mich,
sondern die anderen Menschen.

Die Ausschüttung des Heiligen Geistes
in vielen Fremdsprachen,
die keiner versteht,
Durcheinander,
Chaos,
Wirrwarr,
und keine Dichter in Sicht,
die das ordnen.

Wäre deine Pflicht,
vergiss es nicht,
dumme Medizin
für die Völker,
die nicht horchen,
nicht gehorchen können
aus moralischen Gründen,
weil sie dumm sind,
und desorientiert,
an Gott
irre.

Stört mich nicht
in dein Gesicht
das Pornografiegeschäft,
hör auf damit
bei Vollmond,
wenn’s schön ist!

Stört mich nicht
dein faules Gesicht,
weil es fies ist.

Das liegt aber auch daran,
dass du keine Ziele hast,
die sich lohnen,
außer du findest die Kraft,
zu wiederholen dein Leben
von Anfang an,
sei ein Mann
und keine Memme!

Weil du nicht alle Minuten zählst,
die du noch lebst,
wie deine Tochter dir geschrieben
zum Geburtstag,
oh, meine Tochter,
wie recht du hast!

Erst aus beruflichen Gründen,
dann als Pflicht,
ablenken musst du dich
durch die Natur
des Menschen.

Pornografie
eine insgesamt unzureichende Qualität,
regelmäßig Frust,
ich sehe es gern,
wenn die Kunst zum Job wird,
bürgerlich
also.

Der bürgerliche Ausblick bringt nichts
außer Schaden für die Seele,
und versackte das Ich
im Sumpf der Gefühle.

Gefühlsausbruch
zu Lasten des Menschen,
das Wort von Anfang an,
das ich war,
und wunderbar
ich bin ein Mensch.

Neugier
auf das Leben,
lass mich hier wenden,
ich bin im Leben.

Durch die Pornografie
das Fleisch will leben,
auch ohne das Genie
des Dichtens,
obsessiv,
weil es schön ist,
einfach schön ist,
ohne zu denken,
zu überlegen.

Basta,
das ist meine Schnur!
Die ziehe ich durch mein ganzes Leben
an einem Faden,
der nicht bricht,
nicht bröckelt,
auch wenn er ausgetrocknet ist
wie in meinem Alter.

Voyeur
ein bisschen,
nicht viel.

Ästhetik
des menschlichen Körpers,
es hält sich in Grenzen,
was ich tue,
Entlastung
vom Leben,
mehr nicht.

Sei kein kleiner Wicht,
und nimm es mir nicht übel,
Gott,
sorry!

Michelangelo,
Renaissancegeschäft
mit der Seele
des Menschen,
als alles begann,
was uns heute störte.

Schimpfen
auf den Anfang,
den Beginn
nicht im Keim erstickt.

Suche nach Godot,
die Falle,
in der wir schweben
mit unseren Gefühlen.

Emoticon
auf unser Leben
geklebt.

Zuspruch
der Gefühle
der letzten 500 Jahre.

Seitdem
Tradition
Gerede,
traditionell
und Bilder,
die stören

Nackte Menschen,
Liebessaft,
Liebessäfte.

© Johannes Lichteruh, 2021

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