Versehrt

Nicht immer ich,
aber du immer du,
und im Nu
bist du mittendrin
im Geschehen,
dein Leben.

Ich habe keine Ahnung,
was du mir davon berichtest,
von deinem Leben,
du hast es mir versprochen,
mich zu lieben,
und was bedeutet das?

Die Liebe liebt mich nicht umsonst,
du bist jetzt mein,
ich bring dich heim
ins Himmelreich.

Das sollen nicht deine Sorgen sein,
ich mach das schon
für dich,
vorbei an den Elohim,
den Wächtern
fein.

Meine Antwort
an diesem Ort,
jenem,
möchte ich sein.

Da tut sich was
im Auge
des Hurrikan.

Das bist du
in deiner Verantwortung
für den Menschen,
zu warnen
vor einer schlechten Zukunft.

Da gehörst du hin
genauer
als Mensch,
gedankenverloren,
und das ist schlimm,
wirklich schlimm
und verworren
für mich,
spricht Gott.

Aufgabe,
neue Häuser bauen
und schauen, was wird.

Vermittlung
über ein Gedicht
immer das Gleiche,
und langweilig nicht
die Grenzen.

Eingeengt,
eingeschnürt
der Mensch
in seinen Zwängen.

Stopp!
Bis hierher und nicht weiter,
du bist ein Mensch
nur.

Zufrieden
kannst du sein,
aber nicht glücklich,
nimmer
nimmermehr.

© Johannes Lichteruh, 2021

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