Schedule

Malaysia dumm,
ich will reisen,
egal, wohin.

Die Sehnsucht treibt mich in die Ferne,
und seien es Sterne,
sei es drum!

Menschen gebraucht,
Scharia geraucht,
die Schischa des Islam,
und werde nicht glücklich
damit.

Gottes Nähe
ist nicht schön,
ich will zu viel
und halte es nicht aus.

Wahnsinn,
mein Haus wackelt,
ich schlafe jetzt ein.

Das gesündeste Allheilmittel,
gesunder Schlaf,
Inflation im Gemüt,
im Geblüt Leere,
es wallt nichts.

Muss ich mir jetzt ernsthaft Sorgen machen
um dich?
Fragt einer mich,
ich denke, nicht.

Ich bin gesund,
den Schopf
gerade gerückt,
wird schon gehn!

Ich habe keinen Appetit,
Corona-Störung,
Covid-19
oder Delta-59,
gibt es nicht?

Ich spiele mit den Zahlen,
ich spaße nicht,
der Verlust des Gewichts
im Gewicht
stört mich nicht.

Hauptsache, ich kann lesen
und genesen von mir selbst
im Gedicht,
das ich schreibe
für dich,
meine geliebte
herzensverwandte
Seele.

Ich meine mich
und immer nur mich,
das ist das Problem,
es würde es nicht geben,
wenn ich hätte
dich, die Welt.

Aber wie ich es auch anstelle,
ich bin umstellt
von Gott!

Teufelsspinner bin ich nicht,
Teufelsaustreiber auch nicht,
nun warten wir mal ab,
was geschieht,
wenn du wieder aufwachst
aus dem Schlaf,
deinem Schlaf.

Ich folge dir dann in den Abgrund,
den Grund dieser Welt,
sie ist für dich bestellt.

Das ist auch deine Müdigkeit,
die dich aufhält,
Faulheit
der Auseinandersetzung mit der Welt,
kaputtmachen
dein Gemüt.

Du schonst dich,
weil du kraftlos bist mittlerweile,
dein Alter.

Dein Alter Ego nicht,
es funktioniert bestens,
das ist dein Gedicht
und das Dichten.

Ich erzähle es dir brühwarm,
spricht Gott,
wie es ist,
dein Gedicht,
glaubst du nicht?

Glaube mir,
ich bin kein Tier
im Gemüt
wie du,
international genug
und Reisen nur.

What kind of ice cream have you?
Frage ich dich,
ist meine Bedingung
für den Glauben,
wolltest du mir schenken
in gebrochenem Englisch.

Mein Gemüt ist leer,
ich sehne Gott,
Nirwana,
dass er es auffüllt
mit Leben.

Gegenständliches Leben,
so ist der Vorgang,
wie ich ihn verstehe
im Christentum.

Katzen auf dem Dach,
mein einziger Realitätsbezug,
wie habe ich gelacht,
Katzen!

Ausgerechnet Katzen
eine Reise wert!
Zum Füttern in der Nacht
meiner Existenz
aufs Dach gestiegen,
meinen Kopf,
Phantasie.

Vorbild für mein Leben?
Auch das soll es geben
hinterrücks.

Gemütsselig
gemüthaft,
es sind die Worte, die mich schaffen,
abschaffen,
faszinieren.

Ich sterbe fast
an der Last
dieser Worte
im Gemüt.

CO2-arm
tierisch viel los
und kopflos.

Teilweise
Wahnsinn
nur partiell
paralysiert.

Krankheit
des Dichtens
ist schon schlimm.

Grillen im Kopf,
unendlich,
wie ich will.

Letztes Obergeschoss
beherbergen
Tierchen
meine Gedanken,
und ich will Gott danken
dafür.

Es sind meine Gedichte,
die ich liebe
alle
ausnahmslos.

Auch die schlechten,
ich will nicht rechten
um sie.

Ich liebe sie,
immerhin
die guten und die besten,
ans Herz gewachsen,
Doppelgeburt
mit mir
gebären.

Es sind Gefühle
und Gedanken
gleichzeitig
in time.

Ich will es sein,
und so soll es sein,
richtig
auf ewig
Ewigkeit.

Ohne Zeit
zeitlich
Begrenzung.

Paradies
ganz einfach,
wenn man es will,
anstrebt
wie ich
zu mir.

Einem Tier
aus Geblüt
mit Gott.

© Johannes Lichteruh, 2021

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