Auferstehung

Bessere Menschen auf den Fluren
dieser Welt
kennst du nicht,
als die, die sich auskennen
im Gemüt,
im Geblüt
des Schoßes
von Adam und Eva.

Da können wir noch einmal heiß durchpusten,
die Neigung haben wir,
die Hexe sind wir
mit den vielen Frauen
in verantwortlichen Positionen.

Blutwache,
die innere Schönheit
ist schön,
sie soll nicht vergehn,
niemals.

Ist der glückliche Ausgang des Wasserzählers nicht bekannt
in einem Land
der Schmerzen
wie diesem,
Deutschland.

Darunter mache ich es nicht,
ach, ja,
spricht Gott zu mir,
einem Tier,
das bejahrt ist.

Wie ein Affe
behaart,
dem Affenmenschen gilt die Zukunft.

Das ist dann immer wie Aufbruchstimmung,
wie ich sie mag,
spricht Gott zu mir.

Also spielt das etwa auch eine Rolle
in meinem Leben,
wie das Meer,
in dem ich bade
jeden Tag
hier in Ägypten.

Ich habe dann nicht lieben können
Mädchen, die weinen,
heulen die Tränen,
die liefen,
sind hässlich,
am Gesicht hinab.

Dann entwickelt es sich,
und wird zu einer wichtigen Aufbauphase
im Leben.

Das will ich geben
an dich,
auch wenn es komisch klingt,
an dich.

Einen kleinen Pulsmesser
gibt es nicht,
wie gerade an einem Jungen gesehen,
der auf dem Felsen sitzt
am Meer
und dich beobachtet.

Er will keinen Sex,
ein Mann werden,
das verwechsle nicht,
wie richtig erkannt
von dir!

Das Gemüt spielt nicht mit dir,
ein Riesenhandtuch
in der Sonne
keine Spielwiese.

Durch das Geschlecht der Geschichte,
sie ist weiblich
Moira,
der Mensch
mit Gemüt.

Ich hab das vor Berlin mal erforscht,
es gibt wenige Verkehrsteilnehmer, die das wissen,
du bist ein echter Hund,
wenn du das nicht weißt,
was ich weiß,
spricht Gott
zu mir,
einem Tier
der ersten Klasse.

Güte
verlangt er nicht von mir,
aber Wissen
knallhart,
was die Welt
zusammenhält.

Da reicht ein Telefonat,
und du bist bei mir,
spricht Gott.

Sie wissen es nicht,
die Menschen,
du berichtest es ihnen.

Dolmetscher
dein Beruf
früher war
und ist es geblieben
für solche Tage.

Für solche Tage,
die wir erleben
zur Zeit.

Waben
zusammengesetzt,
und das schmerzt
schmerzlich
unendlich.

Kein Zusammenhang
erkannt
zwischen Menschen
und mir.

Der Mensch ist ein Tier,
und ich bin Gott,
ich leide mit dir
unendlich.

Schwarzrotgold
ein Einheitsbrei,
mir einerlei,
Landesfarben.

Ich bin frei
hier in Ägypten
am Wasser,
das mich tränkt.

Und Gott,
der mich lenkt,
Ägypten ist sicher
mein Land,
Wahlheimat.

Nicht schön,
aber muss gehn
immerdar
mit mir.

Schon in der Antike
ein Hort der Unzucht war,
ist mir egal,
ich beteilige mich nicht,
genieße die Sonne,
den Himmel,
den blauen.

Und immerdar
meine Seele
in gleichen Farben
wunderbar.

Der gute Mensch
darf das,
Fahrerlaubnis
zum Himmel.

Vom Anfang zum Ende
und wieder zurück,
ich glaube, ich werde verrückt,
dass das mit mir geschah!

Gipfel
meiner Gefühle,
das Ende nah,
und doch nicht nah
der Tod.

Ich werde rot,
ich schäme mich,
ich habe es nicht gewusst.

Der Mensch ist sich eben doch nicht bewusst,
dass er unsterblich ist
eigentlich
im Gericht
Gottes.

© Johannes Lichteruh, 2021

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