Kleine Ursache, große Wirkung (der Aquinate)

Beginn

Jemandem die Phantasie ausgeraubt,
wie mir
in der Kindheit,
miese Zahlen gebracht
diese Kindheit.

Kindheitsjahre vergeudet
in dieser Nacht
der Finsternis,
das Gesellschaftsmodell vergeudet,
das diese birgt,
die Freude.

Du malst die Hexe an die Wand,
deine Mutter,
die der Teufel ist,
die ich verteufelt habe,
spricht Gott
zu mir,
einem Kind immer noch.

Nur Wut blieb übrig
über so viel Unwesen,
Oberflächlichkeit
im Leben,
und Beobachten seiner selbst,
Selbstreflexion genannt,
gab es nicht
für sie.

Das kannte sie nicht,
meine Mutter,
das war ihr zuwider,
nur nicht nachdenken
über das Leben,
und überrannt die eigene Seele,
die Umgebung,
die mit ihr gebannt
war.

Ich als Kind
auf sie selbst
fixiert,
so wie ich war
Jahre lang,
folgerichtig
in Kindheit und Jugend
Aufbaujahre nicht.

Verloren
der Seitenblick aufs Herz,
bankrott und verblutet
im Herzen.

Ich spüre die Schmerzen auch heute noch,
ein Ei weich gekocht,
das ich war.

Männlich war anders,
das ist klar,
näher an die Politik heran.

Wo ich starb
mein Herz,
meine Seele.

Als Dominanz, als Härte gesucht,
deiner Mutter,
mit den reinsten Angeklagten
hinter mir
in einer Reihe.

Ich wünschte mir,
es wär vorbei gewesen
früher,
ich starb.

Ich sündhafter Mensch,
ich nicht allein,
ich nur das Ich,
und will es sein.

Chance

Und bleibt das Gesetz frei,
ohne Strafe?
Ja.

Frei nach dem Motto,
wer ist hier angesagt,
wer ist der Rentnerliebling?

Du Ventilator, du,
wann bringst du uns die Freiheit,
frischen Wind in die Geschichte?

Geschichtsschreibung
nur
braucht die angestammte Seele noch,
verkauft die Mädchen wunderbar,
die unschuldigen
schüchternen.

Fichtennadel,
Sauna,
Aufguss.

Assoziationen,
die ich habe,
die sich damit verbinden,
mit diesem Thema.

Mädchenhandel nicht,
aber die Haltung zu Mädchen,
am Horizont aber Licht,
so sehe ich die Welt
differenzierter
als ich selber gedacht
in dieser Nacht der Finsternis
überall.

Depressiv
einer, der jahrelang in die Ecken der Regierung schauen durfte,
die schmutzig sind,
von nun an nur noch Trash,
von nun an Malerei.

Phantasie,
die ganze Gänse-Scheu,
schnatter,
schnatter,
kollektiv
durcheinander
unausgereift.

Wie ich denke
Gedanken im Nachhinein,
schwerer Apfel
der Erkenntnis,
nicht schön,
aber nützlich.

Das Hauspersonal pennt,
das Denken,
einen Spiegel gibt es nicht,
dass es sich sieht,
wie hässlich es ist,
die vermisste Stunde.

Diese Worte machen die Lügen wett,
der Nussknackerstil,
eine Nuss ist noch zu knacken,
du,
Mensch.

Was wir alles untergelegt haben
an Wahrheit, an Weisheit,
und niemand hörte darauf,
hörte zu
und machte sich einen Reim darauf,
nicht einmal du.

Wir scheren uns nicht um das Maß
des Göttlichen,
es hat keine Stube in uns
mehr,
in der es wohnt,
den Motor unseres Seins.

Vollgefressen sein
und Leibesfülle
dürften es nicht sein,
was Gott will,
der Unendliche,
der Schlanke
im Sein,
denn wir verdrängen ihn
in unserem Leben.

Wir pressen ihn zusammen
auf ein Abziehbild
unserer selbst
(formte Menschen nach seinem Abbild).

Ein Türspalt bleibt offen,
wir kriegen ihn nie
auf diese Weise,
auf diesem Weg.

Die Hin- und Herstrecke,
unser Zögern
verzweifeln nie,
wir freuen uns
auf das Auf und Ab
dieser Welt.

Und ohne Geld,
wie schön sie wär,
das Maß aller Dinge
macht uns leer
und Herr unserer Sinne
nur,
und es bleibt keine Spur
vom Menschen.

Vom Menschlichen
nur
im Himmel.

Die Trennung ist perfekt,
das hat die Religion bewerkstelligt
im Abendland
und mehr
noch
in der Welt.

Auf internationaler Ebene
es funktioniert,
ich sage das nur,
denn der HERR kommt über uns,
er wird uns nicht schonen
und belohnen
für Untaten.

Untätig sein
überrascht uns
zur nächtlichen Stunde.

Und keiner erwartet es,
es ist der Untergang
der menschlichen Rasse,
und Klasse war sie noch nie,
und nicht in den philosophischsten Stunden,
und Dante schmiedete Verse,
und es nützte nichts,
die Geschichte danach bewies es,
sie räumte auf
in dieser Welt
und prägte ihr ihren Stempel auf.

Der Verlauf ist ungewiss,
der Mensch weiß es nicht,
was morgen kommt,
ist ungewisser
noch als heute,
wo wir schon einiges wissen.

Und zu Hauf starben die Menschen,
starteten nicht in ein neues Leben
mit Gott,
und flott den Verstand verloren,
die Hybris trat an seine Stelle,
Wohlstand.

Der Menschenhandel läuft aus
zwischen uns,
wird dem Vergessen anheimgegeben,
es geht kein Mensch mehr ein ins Paradies,
macht Wirbel um seine Person,
aber nützt nichts.

Wir sind verloren,
alle
auf diese Weise
auf diesem Weg,
den wir gehen
und stehen
alle Zeit.

© Johannes Lichteruh, 2021

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