Irdisch

Im Sommer diese Ölflecken auf der See,
von den Schiffen,
doppelt gemoppelt Kuscheltier willst du sein,
aber Gott lässt dich nicht ein in den Himmel.

Heiter voran,
die suchen dich ganz bestimmt,
die Träume,
und finden dich.

Und helfen dir,
dich zu finden,
wonach du suchst,
aufzufinden
es,
ihn,
dich selbst.

Plus erwartet man
und nicht mehr,
diese Widersprüchlichkeit
im Leben,
an allen Orten
zu allen Zeiten.

Sonst spielt die Zeit verrückt
mit uns,
damit die Seele sich nicht verpuppt,
und ein Schmetterling wird daraus,
der entfleucht.

Fahrt ins Grüne Gewölbe
war schön,
dort konnte man sehen
den Reichtum vergangener Zeiten.

Das ist doch jammerschade,
die Seele entschwindet ins Nichts
und nicht in den Himmel,
die Meisterin hat gesagt,
sie will nicht mehr
Luxus sammeln.

Sie wäre gut erzogen,
sie macht das nicht mehr,
Reichtum ansammeln,
materiellen.

Das wär auch serienteuer geworden
für die Menschheit,
wenn das alle so täten.

Rosamunde Pilcher,
wie sie ihre Romane schrieb,
nichtssagend,
irgendwo kein Memo.

Was denkt sich die Kultur?
Dass ich diese Texte
aus dem Lutschfinger
geschrieben habe,
nur aus dem Erfolg
die Erfolgsgier
abgeleitet habe?

Wer liest denn das,
geringfügig abgeändert
nach meinem Willen?

Dichtung nicht,
aber Wahrheit
pur?

Komm, wir brauchen eine Welt,
wo wir hoffen
können,
dass wir uns selber aufbauen.

Das Paradies ist nah,
also für Geld,
wie viel Ethik hat die Welt?
Keine.

Die Hoffnung ist da,
die Abnehm-Rolle klar
Entropie.

In dieser Welt nicht,
kein Licht,
keiner verbietet sie,
jeder kann sie haben,
I have been got it.

In Deutschland hab ich keine Zeit
dafür,
drum bin ich hier,
in Ägypten.

Die Moralgeste genügt mir nicht,
ich will es sein,
frei.

Die Entscheidungen, ab wann du warm bist für diese Welt,
niemals?
Will ich wissen.

Unzufrieden
ganz allein
mit dir selbst.

Herren-Jackett,
komm, ich will lieb sein
mit dir!

Umarmung
auf deine Folie geschrieben,
deine Seele,
fürstlich bin ich geblieben
mit mir.

Wenn die Enden jucken,
die Finger,
bist du erfroren
in dieser Welt,
kein Blut in der Seele.

Und dir nützt kein Geld,
es zu beheben
fischhaltig.

Christlich
will ich leben
für immer.

Du sollst nicht stehlen,
Vater und Mutter
sollst du ehren.

Weil das Gleichnisse sind zum Himmel,
also Angst
auslösend,
wenn du sie nicht tust
im Leben.

Das Steuergut, der Mensch,
der hilflos ist,
der Hilfe braucht,
im Gegenteil,
du willst alles.

Da will ich nicht jeden in Anbetracht ziehen,
den ich kenne,
ich meine mich selbst.

Sowohl als auch,
und meinen Bauch,
den ich pflege
mit Essen.

Ernährung,
hier sein
in der Welt,
gleich ins rechte Depot,
politisch will ich nicht sein.

Du hattest Angst um deine Seele,
was früher du verbrochen hast,
war nicht schön.

Wollen wir es bei dem Tod belassen,
der dich ereilt?
Das wär schön,
dann werden wir sehn.

Hellsehen?
Kann ich nicht,
was dann geschieht.

Das Jüngste Gericht
wird hereinbrechen auch über dich,
du kannst gerne mittanzen,
meine ich.

Verpflichtend ist es nicht,
aber ich lade dich ein,
ein Mensch zu sein,
ein richtiger Mensch
wirklicher.

© Johannes Lichteruh, 2022

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