Poison

Die Seele vielleicht vergiftet
an den freien Tagen
der Woche.

Das klingt nicht so kitschig
wie verliebt sein,
auf der Jagd nach Liebe
in der Freizeit.

True Underground,
Nebelkrähe
weckt mich in der Frühe.

Der Hürdenlauf
der Seele,
der Tag beginnt
nicht mit meinem Ich.

Ich schreibe viel
in der Nacht
und vergleiche es am Morgen,
was ich geschrieben hab,
mit meinen Gedanken danach,
ich will es wissen.

Der Wasserdurchlauf,
den ich mag
am Meer
am Morgen.

Die Mineralwasserflasche in der Hand,
das Salz des Meeres im Magen,
ältere Fassung,
das Meer.

Das Wasser
gehört nicht dazu,
das Sittenbild verschwindet,
die Erde,
das Paradies
waren trocken.

Furztrocken
Russen-Kids,
Kids‘ Holiday.

Der Rausch,
das Rauschhafte,
der Krieg,
der nicht enden will.

Enden wollte,
aber es ging nicht,
weil die Ukraine nicht wollte,
ihn wollte,
den Krieg.

Erholung,
Erneuerung der Seele
bringt nichts
im Krieg.

Ich bin so krank im Kopf,
Sex,
Sex,
Sex,
was ich will,
kriege ich nicht.

Auch der asiatische Teil war Teil
eines geschützten Raums,
denkt sich Russland
und schießt los,
auf die Ukraine.

Von beiden Seiten
wollen wir nach vorne gehen?
Die Cherubinen lachen sich tot,
was den Menschen eigen ist,
schaffen sie nicht.

Bin ich nur noch mit ätzenden Flüssigkeiten unterwegs,
mein Samen,
und belebe alles
in dieser Welt?

Diese Hilfsprogramme,
weil es sich ja so gefährlich lebt,
es ist Krieg,
in der Ukraine.

Der Ringtausch der Weiber,
einer zieht den anderen runter
in der Porno-Industrie.

Wie im tiefsten Abwehrfilm
mit räumlichen Aktivitäten,
die schön sind.

Meine Träume
unbarmherzig,
sie setzen sich zusammen aus dem Erlebten
am Tag zuvor.

Eine Multiveggie-Einheit,
der Betrag wird kommen,
dein Betrag,
trockener Sex
ohne Samenerguss.

Keine angenehme Flüssigkeit,
Sex
führt zur Vermehrung,
aufgepasst,
des Menschen!

We have an evidence
of crying
for freedom.

That is it,
Sex,
meine Seele spricht,
die schmutzige.

Damit konnte ich nichts anfangen,
wir besprechen das jetzt hier
in dem Gedicht,
das hat der Sog sogar aufgenommen,
deiner Gedanken.

© Johannes Lichteruh, 2022

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