Psalm

Zerstören
kommt mir in den Sinn,
die Debatte,
die fruchtet nicht
über Frieden und Krieg
oder Krieg.

Die Spielzeugmesse
lädt ein,
wir gehen alle hin
und freuen uns des Lebens.

Mit dem Mann,
mit dem sie gar nicht bekannt war,
freundete sie sich an
und ging ins Bett
sofort.

Alarm kam nicht an,
ihrer Gefühle,
nahm sie gar nicht wahr.

Es wird derart dunkel,
dass ich nicht mehr weiter weiß,
Moral und Anstand
sind am Abgrund
gesellschaftlich.

Man wird immer wieder zurückgestoßen
ins Universum,
der Tod lauert auf uns,
und Geburt kommt auch
auf uns zu
von Neuem.

Der besondere Eifer
gehört dazu,
leben zu wollen,
es bleibt uns nichts anderes übrig.

Die Materie raunt dazu,
lebe
Mensch
und Tier,
suche dir aus,
was du willst!

Und wenn du dich killst,
Selbstmord,
nützt es dir auch nichts,
die Inkarnation winkt,
die nächste.

Aussicht
auf neues Leben
in dir,
in mir.

In einem Tier,
in einer Pflanze,
in Gestein
und Geröll.

Und sogar Sand,
und dann kommt eine Hand,
die berührt dich
sanft.

Es ist Gott,
und schenkt dir neues Leben,
vielen Dank
an den Schöpfer
des Universums,
ich lebe!

Alltag
und Tag im All,
die Atmosphäre kommt noch
über unser Land,
die Gesellschaft zieht mit.

Das Paradies heißt
das Paradies
dann
in unserem Land.

Mit Vernunft
und Verstand,
Erkenntnis,
Vermögen.

© Johannes Lichteruh, 2022

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