Diener

Wir spielen dir die Scheiße zu,
damit du sie verstehst
und nicht vergeudest
in einem Gedicht,
verstehst du
mich?

Spricht Gott,
er spricht mit mir
tatsächlich.

Diabetiker Tag und Nacht,
ich weiß, die Worte wecken mich
in der Früh.

In der alten Bundesrepublik
viel Hass
auf mich,
was soll ich sagen,
und in der neuen
nach 1989
der Hass sticht
mir ins Gesicht.

Gott
will sagen,
er meinte sich,
der Zuwachs an Religiosität kam nicht,
die Gäste kamen
und gingen leer aus.

DDR,
ähnliche Siegerposen
kennen wir von anderen Ländern,
kam, sah und siegte,
das gibt das pinke Gefühl vom Glücklichsein
in dieser Welt.

Wo das Recht eher eine Rolle spielt
als das Gefühl,
das fanden sie schwer zu verdauen,
die DDRler.

Die Szene-Krätze,
darauf waren sie nicht gefasst gewesen,
das Mittelalter
in den Gefühlen,
der Therapieboden
der Nichtigkeit,
nicht wahr?

Der Monsterschub im Sein,
Peking
in der Monsterfalle.

Das Reden ist vorbei,
das viele Reden
von Frieden, Freude, Eierkuchen.

Das Reden ist normal,
aber nicht so feinsinnig
wie im Westen
Gott begreifen.

Die VdN-Rente
ist zum Bedauern
Mist.

Weil sie allen gehört, die verfolgt wurden,
also auch Kindern, die unschuldig sind,
allen Menschen im III. Reich,
ein Bedienhaufen sondergleichen.

Das Absurde filtern,
das kann ich,
das Gute kommt vom Menschen,
muss von ihm kommen
unabhängig von mir,

spricht Gott
zu mir,
einem Herzen des Verlangens
nach ihm
unumschränkt.

Der Stiefelmörder,
die Nazis
treten alles breit,
was gut ist im Menschen,
im Gleichschritt
aber nicht Seine Hoheit;
die ist Gott
und bleibt es
in Ewigkeit,
amen!

Die Intoxikationen einsammeln,
das können wir,
sozusagen neutralisieren,
das Gute kommt vom Menschen
nach wie vor.

Gut und glücklich sein,
kein Geschenk des Himmels,
nach Hause gebracht
vom Menschen selbst
in sein Haus,
die Existenz,
von Ewigkeit zu Ewigkeit,
amen!

Leihgabe,
mein Leben,
der Philosoph.

Die Nerven behalten,
extension,
die Seele.

Künstlerische Beigabe
das Schöne,
alles in der Welt,
was es gibt.

Sturm,
stürmische Böen
der Seele
im Auftrag
eines Höheren,
von sich aus
strengstens.

Eine halbe Mauer stürzt ein,
dein Herz,
es schmerzt
unheimlich.

توجد ورشة,
es gibt eine Werkstatt des Herzens
nicht allein im Himmel,
auf Erden schon.

Das bist du selbst
mit deinen Wünschen,
Forderungen
an dich selbst.

Ändere dich,
du musst dich ändern,
das Leben liegt in deinen Händen,
Diener deiner selbst.

Tandem,
auch wenn es schwerfällt,
du musst es ändern.

extension, englisch
توجد ورشة, arabisch: es gibt eine (Reparatur)Werkstatt

extension, englisch

© Johannes Lichteruh, 2022

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s